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Biatorbágy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Biatorbágy
Datei:HUN Biatorbágy Címer.svg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Mittelungarn
Komitat: Pest
Kleingebiet bis 31.12.2012: Budaörs
Kreis: Budakeszi
Koordinaten: 47° 28′ N, 18° 50′ OKoordinaten: 47° 28′ 16″ N, 18° 49′ 31″ O
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Fläche: 43,80 km²
Einwohner: 15.444 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 353 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 23
Postleitzahl: 2051
KSH-kód: 08891
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: Bia, Torbágy
Bürgermeister: István János Tarjáni (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Baross Gábor u. 2/a
2051 Biatorbágy
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Biatorbágy ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine ungarische Stadt im Komitat Pest.

Datei:Biatorbágy Viaduct, Bridges from SW, Hungary.jpg
Eisenbahnviadukt Biatorbágy

Bekanntheit erlangte die Kleinstadt durch einen Anschlag auf den Nachtschnellzug BudapestWien am 13. September 1931. Der Eisenbahnattentäter Sylvester Matuska sprengte die Gleise des 25 Meter hohen Eisenbahnviadukts, als der Zug dieses gerade passierte. Daraufhin stürzten die Lokomotive und sechs der zwölf Wagen des Zuges in die Tiefe. 22 Menschen kamen ums Leben.

Das Viadukt wird heute nicht mehr für den Eisenbahnverkehr genutzt. Die Bahnlinie und der Bahnhof wurden aus dem Dorf heraus nach Norden verlegt. Die alte Strecke wurde renaturiert und teilweise bebaut. Auf dem Viadukt besteht ein Weg und kann darauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad überquert werden.

Bis zur Evakuierung (1944) und der endgültigen Vertreibung (1946) der deutschstämmigen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg, war die Gemeinde seit dem 18. Jahrhundert hauptsächlich durch Ungarndeutsche und Donauschwaben geprägt. Sie hatten sich bis dahin ihre Traditionen und ihre deutsche Muttersprache erhalten, auch wenn die Amts- und Schulsprache ungarisch war. Kleine Siedlungshäuser, deutsche Inschriften an Gebäuden und ein Denkmal vor der katholischen Kirche, erinnern noch heute daran. Die Vertriebenen aus Biatorbágy fanden überwiegend in Baden-Württemberg eine neue Heimat.

In den letzten Jahren sind rund um die Autobahnanschlussstelle ein neues Industriegebiet sowie mehrere Outlets entstanden.

Datei:Sándor-Metternich kastély, általános iskola (6908. számú műemlék).jpg
Schloss Sándor-Metternich in Biatorbágy

Städtepartnerschaften

Verkehr

Biatorbágy ist angebunden an die Eisenbahnstrecke vom Südbahnhof Budapest nach Tatabánya. Schnellzüge fahren durch Biatorbágy in Richtung Budapest, Győr, Hegyeshalom, Sopron und Szombathely.

Die Stadt liegt an der Nationalstraße Nr. 1, wobei die alte Landstraße um das Zentrum geführt wird. An der Stadtgrenze verläuft die Autobahn M1 zwischen Hegyeshalom und Budapest mit der Anschlussstelle Biatorbágy.

Weblinks

Commons: Biatorbágy – Sammlung von Bildern und Videos

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