Bettina Tita
Bettina Tita (* 27. April 1980 in Timișoara, Rumänien) ist Multimediakünstlerin rumänischer Herkunft. Ihre Aktionen und Performances wurden in Teilen Deutschlands bekannt, unter anderem durch virale Interaktionskunst im Internet. Bettina Tita lebt in Nürnberg.
Leben und Werk
Bettina Titas Vater war Ingenieur und Lehrer für Mathematik und Physik, ihre Mutter eine Linguistin. Im Zuge der Rumänischen Revolution 1989 emigrierte sie mit ihrer Familie nach Deutschland, wo sie bis 1994 das Hardenberg-Gymnasium Fürth besuchte. Nach ihrer klassischen Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg 2002–2007 unter Ottmar Hörl sowie Studienreisen in die Volksrepublik China und nach Rumänien wurde Tita durch analoge und digitale Medien sowie Strategien der Kommunikationsguerilla künstlerisch beeinflusst, hierbei besonders durch die Adbusters-Bewegung und das filmische Werk Andrei Arsenjewitsch Tarkowskis.
Anfänglich dienten Tita hierbei Manipulationen von Werbeplakaten und künstlerische Interventionen, bei welchen sie teilweise ihren eigenen Körper zur Human Installation ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ironisierend als Objekt einsetzte. Eine rein plakative, politische Aussage trifft Tita nicht, sondern rückt im Sinne des erweiterten Kunstbegriffs gewohnte Szenarien und Situationen durch Übersteigerung oder VerHardenberg-Gymnasium Fürth|fremdung in ein neues Licht, wobei sie häufig ihre Ausdrucksmedien wechselt.
Ausstellungen und Interventionen (Auswahl)
- Casa culturii, Drăgășani, Rumänien<ref name="flickr">flickr.com, Liste mit Ausstellungen von Bettina Tita</ref>
- Future Talk / Zentrifuge, Nürnberg<ref name="flickr" />
- Kunst Galerie Fürth, Fürth, 2003<ref name="flickr" />
- Lange Nacht der Wissenschaften, Nürnberg, 2004<ref name="flickr" />
- Casa de Cultura, Geamăna, Kreis Vâlcea, Rumänien, 2005<ref name="flickr" />
- Kulturhaus Katana, Nürnberg, 2006<ref name="flickr" />
- Galerie ArtBox, Frankfurt am Main, 2006<ref name="flickr" />
- Art Cologne, Köln, 2006<ref name="flickr" />
- Kunsthaus Tacheles, Berlin-Mitte, mit Bonaventure Soh Bejeng Ndikung und Julian Ronnefeldt, 2008<ref>wordpress.com, Artist: Bettina Tita, 14. August, 2008</ref>
- Kunstkonsum Galerie, Berlin-Mitte, 2008<ref name="flickr" />
- Nacht- und Nebel Neukölln, Berlin-Neukölln, 2008<ref name="flickr" />
- Kulturny Dom Born 31, Leipzig, mit NSK Staat Lipsk, 2011<ref>nsk-lipsk.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters
archive-todaymuss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., Neue Slowenische Kunst: Staatsverkündungen, 1. Juni 2011</ref> - Blaue Nacht, Nürnberg, 2012<ref>coworking-nuernberg.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Creative Communities ( vom 25. März 2012 im Internet Archive), Veranstaltungsprogramm Blaue Nacht: „WortBildTonKunst - Brücken der Sinne“</ref>
Weblinks
- carlosatanes.com, Carlos Atanes: Bettina Tita (paseo de la fama), in spanischer Sprache, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Tita, Bettina |
| KURZBESCHREIBUNG | rumänische Multimediakünstlerin |
| GEBURTSDATUM | 27. April 1980 |
| GEBURTSORT | Timișoara |
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- Bildender Künstler (Deutschland)
- Geboren 1980
- Rumäne
- Frau