Die Familie ist benannt nach seinem ursprünglichen Stammsitz Mittel-Berckheim im Elsass. Es war wahrscheinlich ein Zweig der Herren von Andlau, hatte mit diesen eine Erbvereinbarung und führte auch deren Stammwappen weiter. Urkundlich erscheint es unter seinem Namen erstmals zwischen 1163 und 1179 mit Ludovicus de Berchheim,<ref>Kopie im DeptsArchiv Straßburg, G 1308; Regesten der Bischöfe von Straßburg, Nr. 595.</ref> der wahrscheinlich die Trennung vom Hause Andlau begründete. Die ununterbrochene Stammreihe beginnt im Jahre 1223 mit Cunnemann. Dessen Sohn Cuno von Berckheim war unter König Rudolf von 1274 bis 1280 Landvogt im Unterelsass.
Die Familie teilte sich mit den drei Söhnen des Egenolf (Egenolph) III. von Berckheim (1552–1629) und dessen Frau Margaretha von Lichtenfels in drei Stämme. Wilhelm II. († 1665) begründete die ältere (evangelische) Linie zu Jebsheim, Hans Rudolph II. die mittlere Linie zu Krautergersheim, und Egenolf IV. († um 1639) die jüngere (katholische) Linie Rappoltsweiler. Die Linie zu Krautergersheim erlosch im Mannesstamm am 12. November 1787 mit dem Enkel ihres Begründers, Franz Samuel, französischer Oberst, Stettmeister zu Strassburg und Rektor der dortigen Universität.
Das Wappen zeigt in Gold ein rotes Kreuz. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken auf viereckigem, golden verbrämtem roten Kissen eine goldene Ente.<ref name="GGT" />
Wappen derer von Andlau. Auf dem bekrönten Helm ist ein rotbekleideter Königsrumpf mit Herme- linkragen bzw. ein arm- loser gold-gekrönter hermelin-gekleideter Mannesrumpf. (Hauptlinie).
Franz Karl von Berckheim (1785–1836), Bruder von Karl Christian von Berckheim (1774–1849), ein Freimaurer, war während des Napoleonischen Kaiserreichs Sonderkommissar der Polizei in Mainz um 1810, Später russ. Staatsrat, Anhänger von Juliane von Krüdener
Karl Christian von Berckheim (1774–1849), 1812 badischer Staatsrat, 1813 Minister des Inneren, 1817 badischer Gesandter am Bundestag, 1821–31 badischer Staatsminister des Inneren, 1831 Großhofmeister
Amélie de Berckheim, später verheiratete Amélie de Dietrich (1776–1855) war die erste weibliche elsässische Industrielle und erfolgreiche Managerin des familieneigenen Eisenhütte im Jaegerthal, der Vorläuferin der Industriewerke de Dietrich.