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Netzblättrige Berberitze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Berberis dictyophylla)

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Netzblättrige Berberitze
Datei:Berberis dictyophylla.jpg

Netzblättrige Berberitze (Berberis dictyophylla), Illustration

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Gattung: Berberitzen (Berberis)
Art: Netzblättrige Berberitze
Wissenschaftlicher Name
Berberis dictyophylla
Franch.

Die Netzblättrige Berberitze<ref name="Zander2000" /> (Berberis dictyophylla) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Berberitzen (Berberis) innerhalb der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae).<ref name="FoC2011" /> Sie kommt in Tibet und im westlichen China vor.<ref name="FoC2011" />

Beschreibung

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Vegetative Merkmale

Die Netzblättrige Berberitze ist ein dichtwüchsiger, sommergrüner (laubabwerfender) Strauch, der Wuchshöhen von bis zu 2 Metern erreicht. Die Rinde der jungen Zweige ist blauweiß bereift, später rotbraun.

Die kleinen, stachelspitzigen und abgerundeten, fast sitzenden Laubblätter sind verkehrt-eiförmig, ganzrandig oder stachelzähnig, oberseits glänzend grün, unterseits mehr oder weniger weiß „bereift“. Die Blattdornen sind ein- bis dreiteilig und bis 1,5 Zentimeter lang.

Generative Merkmale

Die hellgelben und gestielten Blüten stehen einzeln und erscheinen im Spätfrühling.

Die großen roten, eiförmigen bis rundlichen, mehrsamigen, bis 1,4 Zentimeter langen Beeren sind weiß „bereift“.

Verwendung

Wie viele andere Berberitzen-Arten findet diese Art als Zierstrauch Verwendung. Sie wurde 1916 nach Europa eingeführt.

Systematik und Vorkommen

Die Erstbeschreibung von Berberis dictyophylla erfolgte 1889 durch Adrien René Franchet in Plantae Delavayanae 1, S. 39, Tafel 11.<ref name="FoC2011" />

Die Varietäten von Berberis dictyophylla gedeihen in Höhenlagen von 2500 bis 4800 Metern in Tibet und in den westlichen chinesischen Provinzen Qinghai, Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC2011" />

Je nach Autor gibt es etwa drei Varietäten:

  • Berberis dictyophylla <templatestyles src="Person/styles.css" />Franch. var. dictyophylla: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2500 bis 4000 Metern in Tibet und in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC2011"/>
  • Berberis dictyophylla var. epruinosa <templatestyles src="Person/styles.css" />C.K.Schneid.: Auch in der Jugend hat sie eine rotbraune Rinde und grüne Blattunterseiten. Sie gedeiht im ganzen Verbreitungsgebiet der Art vor in Höhenlagen von 2500 bis 4800 Metern.<ref name="FoC2011"/>
  • Berberis dictyophylla var. approximata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Sprague) Rehder wird manchmal auch als Berberis approximata <templatestyles src="Person/styles.css" />Sprague bezeichnet.<ref name="FoC2011"/> Sie gedeiht in Höhenlagen von 2900 bis 4300 Metern in Tibet und in den chinesischen Provinzen Qinghai, Sichuan sowie Yunnan. In der Xiangcheng-Region von Sichuan ist sie eine dominante Art der Gebüsche.<ref name="FoC2011"/>

Literatur

  • Camillo Karl Schneider: Illustriertes Handbuch der Laubholzkunde. Erste Lieferung, Verlag Gustav Fischer, Jena 1904, S. 309, Fig. 198, online auf biodiversitylibrary.org.
  • Jost Fitschen: Gehölzflora. Bearb. von Franz H. Meyer, 11. erw. und korrigierte Auflage, Quelle und Meyer, Wiebelsheim 2002, ISBN 3-494-01268-7.
  • John Kelly, John Hillier (Hrsg.): The Hillier Bäume & Sträucher. Thalacker-Medien, Braunschweig 1997, ISBN 3-87815-086-5.
  • Junsheng Ying, Ying Tsun-shen: Berberis., S. 715–771. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 19: Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2011, ISBN 978-1-935641-04-9. Berberis dictyophylla Franchet. S. 725 - textgleich online wie gedrucktes Werk.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Zander2000"> Robert Zander: Zander. Handwörterbuch der Pflanzennamen. Hrsg. von Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold. 16. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-5080-8. </ref> <ref name="FoC2011"> Junsheng Ying, Ying Tsun-shen: Berberis., S. 715–771. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 19: Cucurbitaceae through Valerianaceae, with Annonaceae and Berberidaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2011, ISBN 978-1-935641-04-9. Berberis dictyophylla Franchet., S. 725 - textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> </references>