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Benzolsulfonamid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Benzolsulfonamid
Allgemeines
Name Benzolsulfonamid
Andere Namen

Benzolsulfonsäureamid

Summenformel C6H7NO2S
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 202-637-1
ECHA-InfoCard 100.002.398
PubChem 7370
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 157,19 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

149–152 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Dampfdruck

0,00000408 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: 264​‐​301+312​‐​330<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

991 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Benzolsulfonamid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfonsäureamide.

Gewinnung und Darstellung

Gewonnen werden kann Benzolsulfonamid durch Sulfochlorierung von Benzol mit Chlorsulfonsäure und anschließende Reaktion des entstehenden Benzolsulfochlorid mit Ammoniak.<ref>Hans Peter Latscha, Uli Kazmaier, Helmut Alfons Klein: Organische Chemie: Chemie-Basiswissen II, ISBN 978-3-540-77106-7.</ref>

Verwendung

Benzolsulfonamid wird als Weichmacher und zur Herstellung von Arzneistoffen (z. B. Bosentan, Sulfamerazin), Desinfektionsmitteln, Farb- und Kunststoffen verwendet. Seine Grundstruktur findet sich in vielen dieser Verbindungen die damit als Benzolsulfonamide bezeichnet werden.<ref name="GESTIS" />

Einzelnachweise

<references />