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Belaja Glina

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{{#if: befasst sich mit dem Dorf in der Region Krasnodar. Zum Ort in der Oblast Swerdlowsk siehe Belaja Glina (Swerdlowsk).

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}} Vorlage:Infobox Ort in Russland Belaja Glina (Vorlage:RuS) ist ein Dorf in der Region Krasnodar (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Der Ort liegt im nordöstlichen Kuban-Gebiet im Kaukasusvorland, etwa 190 Kilometer Luftlinie nordöstlich des Regionsverwaltungszentrums Krasnodar am Fluss Rassypnaja, in den wenig unterhalb die Mekleta einmündet. Die Rassypnaja ist ein Zufluss des Manytsch-Nebenflusses Jegorlyk.

Belaja Glina ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons Belaja Glina (Beloglinski). Zur Ländlichen Siedlung Belaja Glina gehört noch die kleine Siedlung bei der zehn Kilometer nordwestlich, unmittelbar an der Grenze zur Oblast Rostow gelegenen Bahnstation Mekleta.

Geschichte

Der Ort wurde 1820 von Umsiedlern aus dem Gouvernement Woronesch gegründet.<ref name="ran">Belaja Glina auf der Webseite des Geographischen Instituts der RAN (russisch)</ref> Der Ortsname steht im Russischen für Weißer Ton, nach dem in der Umgebung zu findenden Kaolinitvorkommen.

Zunächst gehörte der Ort zum Gouvernement Stawropol, in dessen äußerstem Nordwesten er lag. Am 2. Juli 1924 wurde Belaja Glina im Rahmen einer Verwaltungsreform Zentrum eines Rajons, der 1937 der Region Krasnodar zugeordnet wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1909<ref>Vorlage:Literatur</ref> 22.778
1939 15.608
1959 15.660
1970 17.577
1979 17.868
1989 17.881
2002 17.767
2010 17.320

Anmerkung: ab 1939 Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Es existiert ein Museum zur Rajon- und Ortsgeschichte.<ref>Informationen zum Museum bei museum.ru (russisch)</ref> Der Ort besitzt ein Erlebnisbad, den Aquapark „Oasis“.

Wirtschaft und Infrastruktur

In Belaja Glina als Zentrum eines Landwirtschaftsgebietes mit Anbau von Getreide und technischen Kulturen sowie Viehzucht gibt es Betriebe der Lebensmittelindustrie sowie der Bauwirtschaft.<ref name="ran" /> Im Ort ist der regionale Brennstoffversorger Ametist ansässig, der dort für 2010 die Eröffnung einer kleinen Erdölraffinerie plant.<ref>Artikel in Kommersant, Ausgabe Südrussland, Rostow am Don vom 13. Dezember 2007 (russisch)</ref>

Der Ort liegt an der 1897 eröffneten Eisenbahnstrecke Wolgograd – Salsk – Tichorezkaja (Stationsname Beloglinskaja; Streckenkilometer 466), die auf diesem Abschnitt von der Nordkaukasischen Eisenbahn betrieben wird. Entlang der Bahnstrecke verläuft auch eine Regionalstraße von Tichorezk an der Magistrale M29 nach Salsk in der benachbarten Oblast Rostow.

Söhne und Töchter des Ortes

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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