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Bayerisches Landesamt für Umwelt

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Bayerisches Landesamt für Umwelt
— LfU —
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Staatliche Ebene Freistaat Bayern
Stellung Landesbehörde
(Umweltamt)
Aufsichtsbehörde Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Gründung 1. August 2005
Hauptsitz Augsburg
Behördenleitung Monika Kratzer
Bedienstete 1.100(2025)<ref name="Wir über uns">Bayerisches Landesamt für Umwelt – Wir über uns. Abgerufen am 16. Juli 2025.</ref>
Haushaltsvolumen 95,42 Mio. € (2025)<ref name="Haushaltsplan">Haushaltsplan 2024/2025 – Einzelplan 12 für den Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Abgerufen am 24. April 2025.</ref>
Netzauftritt www.lfu.bayern.de

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) ist eine Landesbehörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz mit Hauptsitz in Augsburg.

Entstehung

Das Bayerische Landesamt für Umwelt ging aus den drei ehemaligen Landesämtern für Umweltschutz, für Wasserwirtschaft aus Teilen des Landesamts für Arbeitsschutz, Arbeitsmedizin und Sicherheitstechnik sowie aus dem Bayerischen Geologischen Landesamt hervor und nahm in seiner jetzigen Form am 1. August 2005 seine Arbeit auf.<ref>Jahre des Aufbruchs. Das neue LfU</ref> Heute beschäftigt die Behörde an zehn Dienststellen insgesamt 1.100 Mitarbeiter. Darunter sind viele Berufsgruppen und Fachrichtungen vertreten: aus Wissenschaft, Ingenieurswesen, Technik, Labor und Verwaltung.

Der Vorläufer des Bayerischen Landesamts für Wasserwirtschaft (LfW) war das Königlich Technische Bureau für Wasserversorgung, welches 1878 in Bayern gegründet wurde. 1974 wurde das LfW aus den bayerischen Zentralbehörden für die Wasserversorgung, den Gewässerschutz und die Gewässerkunde gebildet. Zu dem Amt gehörten der Hochwassernachrichtendienst, Lawinenwarndienst, eine gewässerökologische Forschungsstation und die wasserwirtschaftliche Rahmenplanung.<ref>3. Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft e. V.: Mitteilungen Nr. 5, Januar 2004, S. 21</ref>

Die Ursprünge des Bayerischen Geologischen Landesamtes liegen im 1879 gegründeten Königlichen Oberbergamt, das Carl Wilhelm von Gümbel leitete. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es in Geologische Landesuntersuchung umbenannt und ging wie die übrigen Geologischen Landesämter im Deutschen Reich 1939 im Reichsamt für Bodenforschung auf. Im Zweiten Weltkrieg verbrannte der Großteil der Bibliothek. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es wieder kurze Zeit ein Bayerisches Oberbergamt bis 1947 das Bayerische Geologische Landesamt gegründet wurde. Es hatte seinen Sitz in der Münchner Prinzregentenstraße und zog 1984 in die Heßstraße um.<ref>4. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek: Bibliothek des Bayerischen Geologischen Landesamtes. Abgerufen am 24. April 2025.</ref>

Das Landesamt für Umweltschutz als eine der Vorgängerinstitutionen des heutigen LfU wurde 1971, unter anderem veranlasst durch das Auftreten neuartiger Walderkrankungen, gegründet.<ref>Jutta Köhler, Joachim Nittka, Michael Außendorf, Ludwig Peichl: Langzeitbeobachtung von Immissionswirkungen – 30 Jahre Bioindikation in Bayern. In: Gefahrstoffe – Reinhalt. Luft. 68, Nr. 6, 2008, ISSN 0949-8036, S. 227–234.</ref> Es beschäftigte sich beispielsweise mit den Themen Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Landschaftspflege, Strahlenschutz, Umwelttechnologie, Umweltanalytik und Umwelthygiene. Mit dem Lufthygienischen Landesüberwachungssystem in Bayern (LÜB), dem Immissionsmessnetz für Radioaktivität (IfR) und der Biotopkartierung ermittelte das LfU bereits damals wichtige Grundlagen zur Bewertung des Zustands der Umwelt in Bayern, entwickelte Zielvorgaben, begutachtete und überwachte die Umwelt und führte Fortbildungs- und Fachveranstaltungen durch.<ref>Staatliches Hochbauamt Augsburg: Dokumentation über den Neubau Bayerisches Landesamt für Umweltschutz in Augsburg. 1999. S. 11–13.</ref>

Aufgaben und Organisation

Als zentrale Umweltfachbehörde Bayerns hat das LfU sowohl das Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen, als auch die Menschen vor Natur- und Umweltgefahren zu bewahren. Die Aufgaben des LfU sind in der Verordnung über das Landesamt für Umwelt (LfUV) geregelt. Demzufolge gehört das LfU als Landesoberbehörde in den Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi).<ref>Verordnung über das Landesamt für Umwelt (LfUV) vom 23. Dezember 2021 (GVBI, 2022, S. 4 BayRS 200-29-1-U). Abgerufen am 12. Mai 2025.</ref> Die Fach- und Vollzugsaufgaben des LfU sind im Gesetz über das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfUG) festgeschrieben<ref>Gesetz über das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfUG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. Juli 1994 (GVBl. S. 873, BayRS 200-29-U), das zuletzt durch Art. 9b Abs. 1 des Gesetzes vom 23. November 2020 (GVBl. S. 598) geändert worden ist. Abgerufen am 12. Mai 2025.</ref>.

Das LfU erhebt und bewertet umweltrelevanten Daten, die Auskunft über den aktuellen und zukünftigen Zustand der bayerischen Umwelt geben (Details siehe Abschnitt Tätigkeitsfelder). Die gewonnenen Ergebnisse stellt das Amt mit seinen verschiedenen Abteilungen anschließend Behörden, Kommunen, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Darüber hinaus erstellt das LfU Gutachten und Stellungnahmen zu Anfragen von anderen Behörden, öffentlichen Einrichtungen oder Instituten. Das Amt berät außerdem Unternehmen und Organisationen und veranstaltet Kongresse und Fachtagungen.<ref name="Wir über uns">Bayerisches Landesamt für Umwelt – Wir über uns. Abgerufen am 16. Juli 2025.</ref> Es ist in elf Fachabteilungen sowie eine Abteilung für zentrale Aufgaben und Dienstleistungen organisiert.<ref>Bayerisches Landesamt für Umwelt: Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Abgerufen am 16. Juli 2025.</ref>

Tätigkeitsfelder

Dem LfU beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Abfall: Fortschreiben von Standards bei der Vermeidung, Verwertung, Behandlung und Beseitigung von Abfällen.<ref>Abfall. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Altlasten: Erfassen und Abarbeiten von Altlasten-Verdachtsflächen und Erstellen von fachlichen Vorgaben für ihre Erkundung, Bewertung und Sanierung.<ref>Altlasten. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Analytik/Stoffe: Messen, welche Schadstoffen in die Umwelt gelangen und in welchen Mengen, ob und wo sie sich anreichern und wie sie dort wirken.<ref>Analytik/Stoffe. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Boden: Aufstellen von Konzepten für eine nachhaltige und umweltverträgliche Bodennutzung durch Erforschung, Überwachung und Kartierung von Böden.<ref>Boden. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Energie: Das Ökoenergie-Institut-Bayern (ÖIB) im LfU erarbeitet Entwicklungsvorhaben für einen umweltverträglichen Ausbau der Ökoenergien in Bayern. Mit dem Energie-Atlas-Bayern bietet das ÖIB ein umfangreiches Informationsangebot zu erneuerbaren Energien in Bayern. Die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen in Bayern für die Themen Energie und Klimaschutz.<ref>Energie. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Geologie: Durchführen von Bodenerkundungen zur langfristigen Nutzung von Bodenschätzen und Grundwasser sowie zur Erkennung von Georisiken. Zusammen mit der Sektion Geophysik des Departments für Geo- und Umweltwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München betreibt das LfU darüber hinaus den Erdbebendienst Bayern.<ref>Geologie - Startseite - LfU Bayern. Abgerufen am 22. März 2019.</ref><ref>Startseite — Erdbeben in Bayern. Abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Klima: Erarbeiten von Szenarien für klimatische Entwicklung der bayerischen Regionen und deren Auswirkungen (z. B. auf die Wasserwirtschaft und Trinkwasserversorgung) in Forschungsverbünden (z. B. KLIWA)<ref>Klimawandel, Klimaschutz | KLIWA - Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft. Abgerufen am 22. März 2019.</ref>. Zudem wirkt das LfU an der Erstellung von Anpassungsstrategien mit.<ref>Klima. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Lärm: Beurteilen der Lärmbelastungen, die zum Beispiel von Straßen-, Bahn- und Flugverkehr, Parkplätzen, Industrie- und Freizeitanlagen ausgehen. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Lärmminderung vorgeschlagen.<ref>Lärm. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Luft: Untersuchen, wie hoch eventuelle Belastungen der Luft mit Schadstoffen sind, wo sie herkommen und wie sie minimiert werden können. Das LfU betreibt hierzu seit 1974 das Lufthygienische Landesüberwachungssystem Bayern (LÜB)<ref>Luft - Startseite - LfU Bayern. Abgerufen am 22. März 2019.</ref> mit landesweit über 50 Messstationen.<ref>Immissionsmessungen LÜB - LfU Bayern. Abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Natur: Sammeln von Daten über die Verbreitung und den Bestand von Pflanzen, Pilzen und Tieren sowie Entwickeln von Konzepten für Artenschutzmaßnahmen und eine vorausschauende, umweltverträgliche Nutzung von Natur und Landschaft. Das LfU spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von EU-Verordnungen, z. B. der Verordnung zur Wiederherstellung der Natur oder der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie).<ref>Biotopverbund Bayern. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 9. Mai 2025.</ref> Als Reaktion auf das Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern“ baut das LfU zudem den Biotopverbund in Bayern aus.<ref>Natur. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Strahlung: Überwachen unterschiedlicher Strahlungsquellen und Strahlungsarten und Informieren der Bevölkerung.<ref>Strahlung. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>
  • Wasser: Beobachten der Gewässerqualität und der Wasserstände. In diesen Bereich fallen z. B. auch die Themen Wasserbau, Gewässerschutz, Abwasserentsorgung, Gewässerentwicklung, Hochwasserschutz, Grundwasserschutz, Flussgebietsmanagement und Wasserversorgung. Mit dem Hochwassernachrichtendienst Bayern, Niedrigwasser-Informationsdienst (NID) und dem Lawinenwarndienst<ref>Lawinenwarndienst Bayern: Lawinenlagebericht. Abgerufen am 22. März 2019.</ref> informiert das LfU über die aktuelle Lage.<ref>Wasser-Startseite - LfU Bayern. Abgerufen am 22. März 2019.</ref>

Präsidenten

  • 2005–2011: Albert Göttle
  • 2011–2021: Claus Kumutat
  • 2021–2024: Christian Mikulla
  • Seit 09/2024: Monika Kratzer

Standorte

Das Landesamt für Umwelt hat seinen Hauptsitz in Augsburg. Weitere Dienststellen befinden sich in Hof, Kulmbach (Schloss Steinenhausen), Marktredwitz, Wielenbach und München. Außerdem betreibt die Behörde die Staatliche Vogelschutzwarte in Garmisch-Partenkirchen, die Landesagentur für Energie und Klimaschutz in Regensburg und eine Regionalstelle des Bayerischen Artenschutzzentrums in Karlshuld.<ref>Bayerisches Landesamt für Umwelt: Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Abgerufen am 16. Juli 2025.</ref> Das LfU nimmt seit 2002 am europäischen Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) teil.<ref>Öko-Audit. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 22. März 2019.</ref>

Dienststelle Augsburg

Die LfU-Hauptdienststelle befindet sich im Augsburger Universitätsviertel an der Bürgermeister-Ulrich-Straße unweit der Universität. Das ist im Bereich des ehemaligen Messerschmidt-Geländes und des damaligen Flugplatzes Augsburg-Haunstetten. Das in moderner Glasarchitektur mit Dachbegrünung gestaltete Gebäude wurde im Herbst 1999 nach zweieinhalbjähriger Bauzeit eingeweiht. Mit einer Investitionssumme von rund 144 Millionen Mark wollte man ein ressourcenschonendes Umweltzentrum schaffen, das hinsichtlich seiner umweltgerechten Bauweise einen Vorbildcharakter einnehmen sollte.<ref>BauNetz Media GmbH: Bayerische Umweltkompetenz - Landesamt für Umweltschutz in Augsburg eingeweiht. 29. November 1999, abgerufen am 22. März 2019.</ref> Aufgrund fehlerhafter Berechnungen hinsichtlich des Energiebedarfs ist das energiesparende Gebäudekonzept nicht in allen Punkten gelungen.<ref>Energievorbild in Augsburg - dhz.net. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. März 2019; abgerufen am 22. März 2019.</ref> Vom Obersten Rechnungshof wurde die Baumaßnahme 2001 als „Energieschleuder“ gerügt. Das Konzept der klimaneutralen Heizung wurde schließlich aufgegeben und ein Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke vollzogen. Die Gestaltung der Außenanlagen mit dem angrenzenden großen Biotop von ca. 1.500 m² galt jedoch als vorbildlich.<ref>Süddeutsche: Umstrittene Baupläne in Augsburg – Bagger gegen Ameise – Bayern. 17. Mai 2010, abgerufen am 12. März 2025.</ref>

Mit der Absicht, die an verschiedenen Standorten betriebenen Labore in Augsburg zusammenzulegen, wurden im Jahr 2009 Pläne für einen Erweiterungsbau vorgebracht. In die Kritik geriet dieses Vorhaben, da für den Laborneubau Biotopflächen südlich des bestehenden Gebäudetraktes geopfert werden sollten, die im Zuge der Errichtung der Dienststelle 1999 neu angelegt wurden.<ref>Umstrittene Baupläne in Augsburg – Bagger gegen Ameise – Bayern – Süddeutsche.de, abgerufen am 10. April 2019</ref> Schließlich wurde das Biotop mit einem Ausgleichsfaktor 1:5 auf eine nahegelegene Ausgleichsfläche (ehemaliges Rollfeld) verlegt und mit dem Bau des Labortraktes begonnen. Das Vorhaben hat rund 16,3 Millionen Euro gekostet und wurde im Frühjahr 2013 offiziell eingeweiht.

In diesem Zuge wurden von 2009 bis 2012 die naturnahen Außenanlagen erweitert und um naturschutzrechtliche Ausgleichsflächen ergänzt. Ihre Gesamtfläche beträgt ca. 64.000 m2 (einschl. Dachbegrünung). Die Außenanlagen werden von einem Pflege- und Entwicklungskonzept begleitet, um die Biodiversität am Standort zu erhöhen. Die begleitende Dauerbeobachtung zeigt, dass typische und seltene Pflanzen- und Insektenarten der Lechheide erfolgreich angesiedelt wurden.<ref>Außenanlagen am LfU Augsburg. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

In der Dienststelle Augsburg werden die Fachthemen medienübergreifender Umweltschutz, Luft, Lärm, Anlagensicherheit, Kreislaufwirtschaft, Strahlenschutz, Naturschutz, Wasserbau, Hochwasserschutz, Gewässerschutz, Zentrale Analytik und Stoffbewertung bearbeitet. Hier sitzt auch der Hochwassernachrichtendienst. Aus dem Bereich Geologie werden in Augsburg die Themen Landesaufnahme Geologie, Geogefahren, Landesaufnahme Boden, Bodenschutz und Tiefengeologie bearbeitet.<ref>Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Dienststelle Hof

Das Foto zeigt die Fassade des Landesamts für Umwelt von außen, von der Dr.-Enders-Straße
Das Landesamt für Umwelt in Hof

2006 wurde in den Räumlichkeiten der ehemaligen Schmidt-Bank in Hof die zweitgrößte Dienststelle des LfU gegründet. In Hof sitzt der geologische und der gewässerkundliche Dienst des LfU sowie die Bereiche Klimazentrum und Wasserversorgung. GAus dem Bereich Naturschutz werden in Hof die Themen Große Beutegreifer, Landschaftspflege und Datenmanagement bearbeitet, aus dem Bereich Immissionen Elektromagnetische Felder.<ref>Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Dienststelle Kulmbach

Die LfU-Dienststelle Kulmbach wurde 1988 in Betrieb genommen. Hier werden die Fachthemen Abfallüberwachung, Luftgütemessung Nordbayern, Strahlenschutz Nordbayern und Radiotoxikologie bearbeitet. Die Dienststelle befindet sich im denkmalgeschützten Schloss Steinenhausen mit seinen naturnahen Außenanlagen.<ref>Landesamt für Umwelt in Kulmbach - Schloss Steinenhausen - Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung. Abgerufen am 22. März 2019.</ref>

Dienststelle Marktredwitz

Die LfU-Dienststelle in Marktredwitz befindet sich seit 1999 im Kösseine-Einkaufszentrum. Das Einkaufszentrum wurde nach erfolgter Altlastensanierung auf dem Gelände einer ehemaligen chemischen Fabrik errichtet. In der LfU-Dienststelle Marktredwitz werden sowohl die Fachthemen Boden- und Gesteinsanalytik bearbeitet als auch das Thema Klimaschutz.<ref>Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Dienststelle Wielenbach

Die Dienststelle Wielenbach geht auf das Jahr 1912 zurück, als sie als Königliche Bayerische Teichwirtschaftliche Versuchsstation gegründet wurde. Auf dem Außengelände befinden sich 145 Fischteiche. In der Dienststelle werden die Fachthemen Fischökologie, Aquatische Toxikologie sowie Stoffrestlabor und Umweltmonitoring bearbeitet.<ref>LfU in Wielenbach - 100 Jahre Fische, Gewässer, Umweltforschung - Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung. Abgerufen am 22. März 2019.</ref>

Dienststelle Garmisch-Partenkirchen

In der LfU-Dienststelle in Garmisch-Partenkirchen befindet sich die Staatliche Vogelschutzwarte. Sie ist seit 1995 Teil des Umweltressorts. Die Aufgabenschwerpunkte liegen in den Bereichen Staatliche Vogelschutzwarte und Artenschutz.<ref>Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Dienststelle München

In der LfU-Dienststelle in der Münchener Heßstraße befindet sich der Lawinenwarndienst.<ref>Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Dienststelle Regensburg

In der LfU-Dienststelle in Regensburg befindet sich die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK).<ref>Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Dienststelle Karlshuld

In der LfU-Dienststelle in Karlshuld befindet sich das Bayerische Artenschutzzentrum.<ref>Übersicht der Referate und Abteilungen im LfU. Bayerisches Landesamt für Umwelt, abgerufen am 3. Dezember 2025.</ref>

Veröffentlichungen

Weblinks

Commons: Bayerisches Landesamt für Umwelt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg | Bayerisches Landesamt für Umwelt | Brandenburg: Landesamt für Umwelt | Hessen: HLNUG | Mecklenburg-Vorpommern: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie | Niedersachsen: NLWKN | Nordrhein-Westfalen: LANUK | Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz | Saarland: Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz | Sachsen: Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie | Sachsen-Anhalt: Landesamt für Umweltschutz | Schleswig-Holstein: Landesamt für Umwelt / Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein