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Bausch + Ströbel

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Bausch + Ströbel SE + Co. KG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Bausch + Stroebel Logo.svg
Rechtsform SE + Co. KG
Gründung 1967<ref name="Chronik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 2,9 MB)</ref>
Sitz Ilshofen, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung Geschäftsführer:
  • Markus Ströbel
  • Thorsten Bullinger
  • Frank Preißner
Mitarbeiterzahl ~3088
Umsatz 464 Mio. EUR (2024)
Branche Maschinenbau
Website www.bausch-stroebel.com
Stand: 20. Oktober 2025

Die Bausch+Ströbel SE + Co. KG ist ein Unternehmen mit Stammsitz in Ilshofen, das Spezialmaschinen vorwiegend für die Pharmaindustrie produziert. Die Maschinen dienen zur Reinigung, Sterilisation, Befüllung und Etikettierung von Pharmaartikeln, wie Arzneimittelflaschen, Ampullen, Spritzen, Karpulen und Injektionsfläschchen.

Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen 1967 in Ilshofen.<ref name="Chronik" /> Das Unternehmen fing damals mit vier Mitarbeitern an, die Füll- und Verschließmaschinen gebaut haben. Die erste Tochtergesellschaft im Ausland wurde 1975 in Japan gegründet, weitere Gesellschaften weltweit folgten. Seit 2007 ist das Unternehmen nach Änderungen in der Gesellschafterstruktur in Besitz der Familien Bullinger und Ströbel. Im Jahr 2009 wurde die Montage- und Lagerfläche am Standort Ilshofen erweitert, 2010 das Technikgebäude. 2013 erfolgte die Einweihung des bislang größte Bauprojekts: eine neue Montagehalle, sowie Nebenräume für Seminare oder Kundengespräche und weitere Büros<ref>Bausch+Ströbel hat Neubau für 25 Millionen Euro eingeweiht. Abgerufen am 22. Januar 2021.</ref>. Im Dezember 2012 wurde die Wilco AG im Schweizerischen Wohlen übernommen, wodurch die Produktpalette um Prüfmaschinen für die Pharmaindustrie und weiteren Branchen erweitert werden konnte.<ref>Wilco ab jetzt Teil von Bausch+Ströbel. Abgerufen am 22. Januar 2021.</ref> Im September 2017 wurde das nächste Großprojekt in Ilshofen vollendet: Die neue Fertigungshalle mit dem Bürotrakt, Kostenpunkt rund 12 Millionen Euro.<ref>Bausch+Ströbel feiert Einweihung der neuen Fertigungshalle – PROMAGAZIN. Abgerufen am 22. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang 2023 wurde bei Bausch+Ströbel ein weiterer Neubau für die Galvanik, den Sortiergerätebau und die Ausbildung bezogen. In die Erweiterung investierte das Unternehmen rund 16 Millionen Euro.<ref>Bekenntnis zur Region – PROMAGAZIN. Abgerufen am 22. Januar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auch in den USA entstand ein fast 6.500 Quadratmeter großes neues Firmengebäude.<ref>Umzug | Bausch+Ströbel. Abgerufen am 30. Januar 2023.</ref>

Unternehmen

Neben Ilshofen wird auch in Büchen bei Hamburg und in Jahnsdorf/Erzgeb. produziert, wo sich auch ein Montagestützpunkt befinden. Außerdem ist das Unternehmen in Frankreich, Japan, den Niederlanden und den USA mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften vertreten sowie in der Schweiz mit der Produktion von Prüfmaschinen und einem Werk im indischen Pune. Weiterhin bestehen Customer Care Center in Irland, Belgien, Frankreich und Ungarn.

Veröffentlichungen

Walter Döring: Bausch+Ströbel. In: Weltmarktführer. Innovationen made in Schwäbisch Hall-Hohenlohe. Mit einem Geleitwort von Peter Altmaier und Nicole Hoffmeister-Kraut, Molino Verlag, Schwäbisch Hall und Sindelfingen 2020, S. 229–234. ISBN 978-3-9820231-5-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />