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Basilica di San Clemente in Santa Maria dei Servi

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Datei:2009 Sienne San Clemente in Santa Maria dei Servi.jpg
Fassade der Basilica di San Clemente in Santa Maria dei Servi

Die meist nur Santa Maria dei Servi genannte Kirche wurde vom Bettelorden der Serviten vom 13. bis 16. Jahrhundert in der toskanischen Stadt Siena errichtet.

Lage

Datei:BasilicaDiSanClementeInSantaMariaDeiServi2.jpg
Gebäudekomplex der Basilica dei Servi
Datei:625Siena.JPG
Luftbild der Basilica di San Clemente in Santa Maria dei Servi
Datei:Coppo di marcovaldo, madonna del bordone, siena, chiesa dei servi, 1261 tavola,.jpg
Coppo di Marcovaldo: Madonna del Bordone

Die Basilika befindet sich innerhalb der Stadtmauern von Siena an der Piazza Manzoni. Dieser befindet sich im Stadtdrittel Terzo di San Martino in der Contrada Valdimontone (Widder). Zur Kirche gehört zudem der Konvent, der von den Serviten geleitet wurde, und das 1380 entstandene Oratorio della Santissima Trinità.

Geschichte und Baugestalt

Die Basilika entstand aus der Chiesa di San Clemente, die um 1234 von dem Orden der Serviten errichtet wurde. Aus dem Jahr 1362 sind Ziegelsteinlieferungen der Stadt Siena dokumentiert (ca. 50.000), um den Ausbau der Kirche zu unterstützen. An den Baunähten der Fassade ist ablesbar, dass der Bau später verbreitert und erhöht wurde. 1473 bis 1528 wurde das Querschiff gewölbt und das basilikale Langhaus in seiner heutigen Form mit seinen jonischen Säulen und den die Seitenschiffe begleitenden, tonnengewölbten Kapellennischen im Sinne der Renaissance errichtet. Im Unterschied zu den beiden älteren großen Bettelsordenskirchen in Siena, die heute ebenfalls im kirchlichen Rang einer Basilica minor stehen, kann die Bezeichnung "Basilika" bei S. Maria dei Servi durchaus auf den Bautyp bezogen werden.

Die Konsekration der Kirche fand am 18. Mai 1533 statt, fertiggestellt wurde sie allerdings erst 1537. Die Kirchenfassade blieb unvollendet. Von 1890 bis 1901 wurde die Kirche von Giuseppe Partini und Agenore Socini restauriert. 1908 wurde sie zur Basilica minor erhoben.<ref>lt. gcatholic.org</ref> Der Campanile stammt aus dem 13. oder 14. Jahrhundert und wurde 1926 komplett restauriert. Die Basilika gehört zum Erzbistum Siena-Colle di Val d’Elsa-Montalcino. In der Kirche befinden sich die Reliquien des Francesco Patrizi da Siena (1266–1328)<ref>Webseite Santi e Beati zu Francesco Patrizi da Siena, abgerufen am 29. November 2013 (italienisch)</ref> und des Gioacchino da Siena (um 1258–1305).<ref>Franco Andrea Dal Pino: GIOACCHINO da Siena. In: Dizionario Biografico degli Italiani - Volume 55 (2001, italienisch)</ref>

Werke im Innenraum (Auswahl)

Orgel

Die Orgel wurde 1925 von der Orgelbaufirma Mascioni erbaut. Das Instrument befindet sich hinter dem Hauptaltar. Es hat 19 Register auf zwei Manuale und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen sind elektrisch.

I Grand'Organo C–a3
Principale 16′
Principale 8′
Flauto 8′
Dolce 8′
Ottava 4′
Cornetto III
Decimaquinta 2′
Ripieno
II Espressivo C–a3
Pienino
Corno 4′
Celeste 8′
Gamba 8′
Bordone 8′
Principale 8′
Tromba Armonica 8′
Pedale C–f1
Contrabbasso 16′
Subbasso 16′
Armonico 8′
Fagotto 16′

Literatur

  • Mauro Civai, Enrico Toti: Der gotische Traum. Edizioni Alsaba, Siena 1997, ISBN 88-85331-43-2
  • Piero Torriti: Tutta Siena. Contrada per Contrada. Edizioni Bonechi, Florenz 2004, ISBN 88-7204-456-1
  • Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 554 f.

Weblinks

Commons: San Clemente in Santa Maria dei Servi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="ARPAI_Croce_dipinta"> {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 3. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>

Koordinaten: 43° 18′ 55,9″ N, 11° 20′ 16,6″ O

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