Barrueco-Affäre
Die Barrueco-Affäre betrifft den Skandal um den Chávez-nahen Unternehmer Ricardo Fernández Barrueco, steht aber auch in Verbindung mit anderen Unternehmern, die der Chávez-Regierung nah standen.
Barrueco hatte ursprünglich eine kleine LKW-Firma. Während des Generalstreiks von 2002 bis 2003 in Venezuela half er der Regierung, indem er seine LKWs für die Lebensmittelverteilung zur Verfügung stellte.<ref>El Universal, 19. September 2010, "Creí en la palabra de Chávez"</ref> Das Transportnetz wurde später Mercal und Barrueco wurde reich. Im Jahr 2009 übernahm Fernández die Firma Digitel GSM von Oswaldo Cisneros für 800 Millionen US-Dollar.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ricardo Fernandez acquires Digitel Venezuela - report.] Telecompaper, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 27. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im September und Oktober 2009 leitete Fernández eine Investorgruppe, die vier Banken übernehmen wollte - Canarias, Confederado, Bolívar und BanPro. Ende 2009 wurde Fernández wegen Betrug festgenommen. Seine Banken wurden von der Regierung im Laufe der Bankkrise Venezuelas von 2009 bis 2010 übernommen.<ref>Übernahme der Banken (New York Times)</ref>
Ein anderer Unternehmer und ehemaliger Militär, Arné Chacón, Bruder vom Minister Jesse Chacón und seit Jahren Milliardär, wurde auch festgenommen. Der Minister Jesse Chacón musste zurücktreten<ref>Fall of the Boligarchs (The Economist)</ref>, bestritt aber, dass er wusste, wie sein Bruder zu seinem Reichtum gekommen war.
Referenz
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