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Barenburg (Ölfeld)

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Das Erdölfeld Barenburg befindet sich in der Nähe der Ortschaft Barenburg in Niedersachsen. Das 1953 durch reflektionsseismische Erkundung gefundene Feld steht bis heute in Förderung. Erschlossen wurde es von der BEB und wird heute von der deutschen Esso im Auftrag der BEB ausgebeutet.

Das Ölfeld

Das Ölfeld teilt sich in zwei Lagerstätten ein: Zum einen die Hauptlagerstätte im Obervalangin und zum anderen eine Nebenlagerstätte im Obermalm.<ref name="steine-u-603">Artikel in Steine und Erden (Zeitschrift) Die Industrie der Steine + Erden, Ausgabe 6/03: SHE-Tag in Voigtei: Drei Jubiläen mit 1600 Gästen. In: steine-und-erden.net. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Januar 2016; abgerufen am 4. Februar 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.steine-und-erden.net</ref>
Die Hauptlagerstätte in einer Sandsteinschicht mit einer Mächtigkeit von bis zu 45 m befindet sich über einer 200 bis 300 m hohen Tonsteinfolge, die beide Lagerstätten voneinander trennt. Das obere Vorkommen befindet sich in einer Teufe von 630 bis 740 m.<ref name="deutsche-713560">Werklok der Förderbetriebe Portrait Deutz 46390. In: deutsche-kleinloks.de. Abgerufen am 4. Februar 2017.</ref>
Die Nebenlagerstätte besteht zum größten Teil aus verschiedenen Kalksteinen. Aus fast 60 Förderbohrungen wird das Erdöl gewonnen. Durch Nebenbohrungen wird Wasser injiziert, um einen Überdruck in der Lagerstätte zu erhalten.<ref name="recht-ni-75100">Schule und Recht in Niedersachsen (Schulrecht). In: recht-niedersachsen.de. Abgerufen am 4. Februar 2017.</ref>
1979 wurde der Gesamtölinhalt des Feldes mit 16,7 Millionen Tonnen angegeben.<ref>Infobroschüre (PDF)</ref><ref name="spiegel-13519177">ÖLINDUSTRIE: Allzu wässerig. In: Der Spiegel. Nr. 26, 1986 (online).</ref> Beide Lagerstätten sind vollkommen voneinander unabhängig. Das obere Vorkommen besaß schon vor der Erschließung eine kleine Gaskappe, dieses Vorkommen lieferte 1979 etwa 97 % der Gesamtmenge an Erdöl aus dem Feld Barenburg.

Das gewonnene Erdöl wird vor Ort aufbereitet und per Kesselwagen an die Erdöl-Raffinerie Emsland geschickt, wo es verarbeitet wird.

Förderung

Die Förderung des Ölfeldes Barenburg:<ref name="JB_LBEG">Jahresberichte des LBEG. LBEG, abgerufen am 20. November 2018 (Jahresberichte der LBEG).</ref>

Jahr Förderung
in Tonnen<ref>Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statistischer Bericht 2011 (Memento vom 22. Mai 2012 im Internet Archive; PDF; 213 KB)</ref>
1955 68.553
1960 151.090
1965 294.548
1970 211.788
1975 127.570
Jahr Förderung
in Tonnen
2009 32.264
2010 31.599
2011 29.543
2012 28.142
2013 24.514
Jahr Förderung
in Tonnen
2014 23.994
2015 28.011
2016 29.910
2017 25.979
2018 23.660

Bis zum Jahr 1979 erbrachte das Feld kumulativ 3.795.452 t Erdöl. Bis zum Jahr 2011 wurden gesamten Feld 6.952.846 t aus derzeit 29 aktiven Fördersonden gefördert.<ref>Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland 2011. (PDF) In: brennstoffspiegel.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. November 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/www.brennstoffspiegel.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Literatur

  • Heinz Boigk: Erdöl und Erdölgas in der Bundesrepublik Deutschland. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-91271-4.

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 38′ 19,8″ N, 8° 47′ 16,1″ O

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