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Barbengo

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Ortsgliederung

Datei:Karte Gemeinde Barbengo 2007.png
Gemeindestand vor der Fusion am 20. April 2008
Datei:Campanile de Barbengo - panoramio.jpg
Pfarrkirche Sant’Ambrogio
Datei:Barbengo 5264 5.JPG
Glockenturm der Pfarrkirche Sant’Ambrogio
Datei:Carlo Figino 7325.JPG
Kirche San Carlo Borromeo in Cernesio
Datei:ETH-BIB-Figino, Codate Seeufer-LBS H1-025386.tif
Werner Friedli (Fotograf): Figino, historisches Luftbild (1964)

Barbengo ist ein Quartier der Stadt Lugano im Schweizer Kanton Tessin. Es gehört zum Kreis Lugano West.

Geographie

Das Dorf Barbengo liegt auf Vorlage:Höhe am Monte Croce über dem Talkessel Pian Scairolo etwa 7 km südwestlich von Lugano. Die mittlerweile grösstenteils zusammengewachsenen Ortsteile Cadepiano, Cernesio und Garaverio hingegen liegen am Bach Scairolo auf Vorlage:Höhe Am Luganersee an der Gemeindegrenze zu Collina d’Oro liegen die Ortsteile Campagnore sowie Roncone und an der Mündung des Scairolo Figino (seit 1791) und Casoro.

Geschichte

Der befestigte Turm bei Casoro (La Torrazza) diente in der römisch-byzantinischen Epoche vermutlich als Hochwacht, später als Standort einer langobardischen Garnison. Im Mittelalter war er wahrscheinlich mit einer Burg verbunden, die vielleicht den de Casoro gehörte und schon im 15. Jahrhundert zerfallen war (heute Ruine Castellaccio). Aufgeführt wird die Ortschaft mit Allodialgütern und bischöflichen Lehen auch im Inventar des Domkapitels von Como 1298; dasselbe Dokument erwähnt auch die Kirche Sant’Ambrogio, die zuerst zur Pfarrei San Pietro in Pambio gehörte und 1591 Unterpfarrei wurde<ref>Vorlage:HLS</ref>

In Mittelalter bildete Barbengo mit Agra eine Vicinia Concilium de Agra et de Premona, die später Concilium de Agra et Barbencho geheissen wurde.<ref>Celestino Trezzini: Premona. In Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 8, Supplement. Attinger, Neuenburg, S. 138 (PDF Digitalisat), abgerufen am 9. Oktober 2017</ref>

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts hat man in den zwei Weilern Casoro und Cernesio römische Gräber aufgedeckt. Die Ambrosius-Kapelle wird im 15. Jahrhundert erwähnt. 1472 wurde Barbengo, das bisher kirchlich von Lugano abhängig war, zusammen mit San Pietro Pambio eine selbständige Kirchgemeinde<ref>Barbengo auf biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz (abgerufen am 1. Juni 2017).</ref>

Am 30. September 2007 stimmten die Stimmberechtigten von Barbengo, Carabbia und Villa Luganese der Eingemeindung dieser drei Gemeinden in die Stadt Lugano zu. Die ehemalige politische Gemeinde Barbengo gehört seit dem 20. April 2008 zu Lugano.

Bevölkerungsentwicklung

Vorlage:SäulendiagrammEinwohnerzahlen: Volkszählungsdaten<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Bevölkerung Barbengo auf statistica.lugano.ch/site/demografia/</ref>

Sehenswürdigkeiten

Vorlage:Siehe auch Das Dorfbild ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als schützenswertes Ortsbild der Schweiz von nationaler Bedeutung eingestuft.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

  • Pfarrkirche Sant’Ambrogio<ref name="Martinoli">Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 340–341, 355.</ref>
  • Oratorium San Francesco d’Assisi<ref name="Martinoli" />
  • Kirche San Carlo im Ortsteil Cernesio<ref name="Martinoli" />
  • Wohnhaus Guidini<ref name="Martinoli" />
  • Wohnhaus Sciaredo<ref name="Martinoli" />
  • alte Trotte<ref name="Martinoli" />
  • Schalenstein<ref name="Martinoli" />
  • Turmruine von Casoro<ref name="Martinoli" />
  • zwei alte Roccoli (Jagdtürme)<ref name="Martinoli" />

Sport

Persönlichkeiten

Vorlage:Hauptartikel

Literatur

  • Sebastiano B. Brocchi: Collina d’Oro – I Tesori dell’Arte. 2004.
  • Virgilio Gilardoni: Il Romanico. Arte e monumenti della Lombardia prealpina. Istituto grafico Casagrande, Bellinzona 1967, S. 202.
  • Vorlage:HLS
  • A. Mario Redaelli: Storia e storie della Collina d’Oro. Editori Gaggini-Bizzozero S.A., Lugano 1977, Band I, S. 22, 32, 33, 35, 48, 51, 62, 119, 145, 149, 150, 159, 160 e passim; Band II, S. 16, 18, 69, 71, 342, 360 505, 507, 508, 509, 510, 512, 515, 517, 520, 522, 524, 527, 530, 532, 537, 538, 539, 541–544, und passim.
  • Simona Martinoli u. a.: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S. 340–341, 355.
  • Celestino Trezzini: Barbengo. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: A – Basel. Attinger, Neuenburg 1921, S. 565 (Digitalisat).

Weblinks

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Einzelnachweise

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Vorlage:Navigationsleiste Kreis Paradiso Vorlage:Navigationsleiste Quartiere der Stadt Lugano Vorlage:Normdaten