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Aggtelek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Baradla-Höhlen)

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Aggtelek
Datei:HUN Aggtelek COA.jpg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Nordungarn
Komitat: Borsod-Abaúj-Zemplén
Kleingebiet bis 31.12.2012: Edelény
Kreis: Putnok
Koordinaten: 48° 28′ N, 20° 30′ OKoordinaten: 48° 27′ 59″ N, 20° 30′ 6″ O
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Höhe: 330 m
Fläche: 43,81 km²
Einwohner: 443 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 48
Postleitzahl: 3759
KSH-kód: 09362
Struktur und Verwaltung (Stand: 2023)
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: Patrik Róczei<ref>Helyi önkormányzati választások 2019 - Aggtelek (Borsod-Abaúj-Zemplén megye). 13. Oktober 2019, abgerufen am 28. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (parteilos)
Postanschrift: Kossuth Lajos út 8
3759 Aggtelek
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

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Aggtelek [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈɒkːtɛlɛk] ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Putnok im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén.

Geografische Lage

Aggtelek liegt in Nordungarn, 45 Kilometer nordwestlich der Stadt Miskolc, einen Kilometer von der slowakischen Grenze entfernt. In der Nähe befindet sich ein Eingang zu den Baradla-Höhlen, die zu den schönsten Tropfsteinhöhlen des Landes zählen. Nachbargemeinden im Umkreis von fünf Kilometern sind Jósvafő und Trizs. Jenseits der slowakischen Grenze befindet sich der Eingang zur Domica-Tropfsteinhöhle auf dem Gebiet der Gemeinde Kečovo, die unterirdisch mit den Baradla-Höhlen verbunden ist. Die nächstgelegene Stadt Szendrő liegt ungefähr 20 Kilometer südöstlich.

Geschichte

Das Gebiet soll seit der Urzeit bewohnt gewesen sein. Nachdem die Mongolen das Gebiet verlassen hatten, war es für lange Zeit unbewohnt. Erstmals wurde Aggtelek 1295 mit dem Namen „Ogogteluk“ erwähnt.

Im Jahre 1858 wurde das Gebiet durch ein Großfeuer zerstört. Während des Zweiten Weltkrieges verursachte die in der Nähe verlaufende Front große Zerstörungen.

Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Kleingemeinde 136 Häuser und 555 Einwohner auf einer Fläche von 4061 Katastraljochen.<ref></ref> Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Tornalja im Komitat Gömör és Kishont.

Dank seiner Umgebung genießt Aggtelek einen hohen Stellenwert im Tourismus. Der Aggteleker Karst und die Baradla-Domica-Tropfsteinhöhle zählen zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Gemeindepartnerschaften

Sehenswürdigkeiten

  • Baradla-Höhlen, verbunden mit der Domica-Höhle in der Slowakei (Baradla-Domica-Höhlensystem)
  • Friedhof mit Gedenkstelen (Fejfamúzeum és Kopjafa Emlékpark)
  • Glockenturm der reformierten Kirche (Harangtorony), erbaut 1804
  • Heimatmuseum (Tájház)
  • Nationalpark Aggtelek
  • Römisch-katholische Kapelle Nagyboldogasszony
  • Reformierte Kirche, ursprünglich im 13. Jahrhundert erbaut, 1785 erweitert und umgebaut
  • Sándor-Petőfi-Kulturhaus (Petőfi Sándor Művelődési Ház)

Verkehr

Durch Aggtelek verläuft die Landstraße Nr. 5603. Von dieser führt in nordwestlicher Richtung die Nebenstraße Nr. 26104 zur slowakischen Grenze. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich östlich in Perkupa.

Bilder

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Aggtelek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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