Banie
{{#if: behandelt denn Ort in der Woiwodschaft Westpommern in Polen. Zum Ort in der Woiwodschaft Ermland-Masuren in Polen siehe: Banie Mazurskie.
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}} Vorlage:Infobox Ort in Polen
Banie (deutsch Bahn) ist ein Dorf (ehemalige Stadt) in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Es ist Verwaltungssitz der Gmina Banie (Landgemeinde Bahn) im Powiat Gryfiński (Greifenhagener Kreis). Vom 13. Jahrhundert bis 1945 gehörte es zu den ältesten Städten Pommerns.
Geographische Lage
Die Ortschaft liegt in Hinterpommern, etwa 35 Kilometer südlich von Stettin (Szczecin) inmitten einer fruchtbaren Ackerbaulandschaft am rechten Ufer des Flüsschens Thue (poln. Tywa). Die nächstgelegenen größeren Städte sind Gryfino (Greifenhagen) im Nordwesten und Pyrzyce (Pyritz) in östlicher Richtung. In 25 Kilometer Entfernung befindet sich ein Grenzübergang nach Schwedt.
Geschichte
Das Gebiet um Bahn war schon zur Spätbronzezeit (um 1000 v. Chr.) besiedelt, wie ein 1936 bei Ausgrabungen gefundenes Urnenfeld belegt.
Mittelalter
Im frühen Mittelalter wurde die Gegend von einem wendischen Burgwall beherrscht.<ref>Vgl. zum Beispiel Christian Friedrich Wutstrack (Hrsg.): Nachtrag zu der kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung von dem königlich-preußischen Herzogtum Vor- und Hinterpommern. Stettin 1795, S. 155–156.</ref><ref>Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil III, Band 3: Kreise Greifenhagen und Pyritz, Anklam 1868, S. 288–305.</ref> Von Beginn der Entwicklung der pommerschen Herzogtümer (12. Jahrhundert) an lag Bahn stets an deren südlicher Peripherie. Bahn wird als Stadt in einer Schenkungsurkunde von 1234 erwähnt, mit der Pommernherzog Barnim I. das Bahner Land dem Templerorden schenkt.<ref>Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte deutscher Städte im Mittelalter, Erlangen 1863, S. 102.</ref> Wann das Stadtrecht verliehen wurde, ist nicht bekannt.
Nachdem der Templerorden 1312 aufgehoben worden war, ging die Herrschaft an den Johanniterorden über. 1330 eroberte Brandenburg während seines Grenzkrieges mit Pommern die Stadt, doch 1345 übernahm Pommern durch Herzog Barnim III. die Lehnshoheit über die Stadt. Das Schloss Bahn war im Besitz des Johanniterordens geblieben, dessen Herrenmeister Detlof von Waldmode sich 1399 mit den Bürgern der Stadt in Streitigkeiten einließ, in deren Folge er erschlagen wurde. Als Buße musste die Stadt bis in das 16. Jahrhundert hinein jährlich 25 Gulden an den Orden entrichten und ein Mordkreuz aufstellen.
1417 wurde von den Johannitern das St.-Georgen-Hospital gegründet. Zu dieser Zeit entstanden auch die Bahner Passionsspiele. Sie gingen in die Geschichte ein, als 1498 die Hauptdarsteller anlässlich eines Eifersuchtsdramas erschlagen wurden. Das Passionsspiel wurde daraufhin für alle Zeiten verboten und der Kirchenbann über die Stadt verhängt. Die pommerschen Chronisten des 16. Jahrhunderts überliefern, dass daraufhin in Pommern die Redewendung „Dat geit tau as dat Späl tom Bahn (Das geht zu wie das Spiel zu Bahn)“ gebräuchlich wurde. Damit wurde eine Situation beschrieben, die in bester Absicht entstanden sich genau in das Gegenteil verkehrte.<ref>Georg Gaebel (Hrsg.): Pomerania. Eine pommersche Chronik aus dem sechzehnten Jahrhundert. Band 2, Paul Niekammer, Stettin 1908, S. 188.</ref>
Als es 1478 wieder einmal zu Grenzkonflikten mit Brandenburg kam, wurde Bahn am 24. Juli 1478 von den brandenburgischen Truppen erobert und zerstört, einschließlich der Stadtmauer. Im Friedensschluss von Prenzlau am 26. Juni 1479 erhielt Pommernherzog Bogislaw X. die Stadt Bahn zurück, die er daraufhin wieder dem Johanniterorden überließ.
Frühe Neuzeit
1563 wurde der Stadt durch den Herrenmeister des Johanniterordens Thomas Runge das Meistergeld erlassen. 1578 genehmigte Herzog Ernst Ludwig drei Vieh- und Pferdemärkte.
Während des Dreißigjährigen Kriegs war Bahn durch Stadtbrände, Einquartierungen, Konfiszierungen von Getreidevorräten und Vieh sowie durch Plünderungen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Viele Bürger verließen die Stadt. Im Frühjahr 1640 waren zahlreiche Höfe verlassen, zerstört oder verwahrlost, die Felder unbestellt, es war kein Vieh mehr vorhanden, und von der Bürgerschaft wohnten in der Stadt nur noch neunzehn Personen, deren Namen bekannt sind.<ref name="Bülow" >Gottfried von Bülow: Beiträge zur Geschichte der Stadt Bahn im dreißigjährigen Kriege. In: Baltische Studien, 27. Jahrgang, Stettin 1877, 245–256 (Digitalisat)</ref>
Nach den Landesteilungen von 1532/1541 und 1569 gehörte Bahn zusammen mit dem Besitz der Johanniterkomturei Wildenbruch zum Herzogtum Pommern-Wolgast. Aus dem Jahr 1590 stammt die älteste überlieferte Stadtrolle, eine aus 67 Artikeln bestehende Vorschriftensammlung in hochdeutscher Sprache, die der Bürgerschaft jährlich auf der Bürgersprache vorgelesen wurde.<ref name="OR">Otto Rackmann: Die Stadtrolle von Bahn aus dem Jahre 1590. In: Baltische Studien. Band 57 N.F., 1971, Vorlage:ISSN, S. 43–50.</ref> Die Stadtrolle wurde offenbar allein durch den Rat der Stadt abgefasst, ohne Mitwirkung des Johanniterordens oder gar des pommerschen Herzogs.<ref name="OR" />
Nach dem Aussterben des pommerschen Herzogsgeschlechts der Greifen während des Dreißigjährigen Kriegs kam Bahn durch den Westfälischen Frieden 1648 zunächst an Schweden, das Pommern zuvor besetzt gehalten hatte. Erst nach dem schwedisch-brandenburgischen Krieg, in dem Schweden den östlich der Oder gelegenen hinterpommerschen Gebietsstreifen verlor, kam die Stadt durch den Frieden von Saint-Germain 1679 zu Brandenburg. Sie wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts in den Greifenhagener Kreis, aus dem 1818 der Landkreis Greifenhagen hervorging, eingegliedert. Bei einem Stadtbrand 1690 wurde die aus dem 13. Jahrhundert stammende Maria-Magdalena-Kirche bis auf die Grundmauern zerstört, sie wurde erst 1716 endgültig wiederhergestellt. Die letzten Reste der alten Stadtbefestigung wurden 1768 bis auf den heute noch vorhandenen Pulverturm abgerissen.
19. und 20. Jahrhundert
Im Jahr 1895 erhielt Bahn durch die Greifenhagener Kreisbahnen eine Kleinbahnverbindung nach Greifenhagen. Weil aber kein direkter Anschluss an das preußische Eisenbahnnetz geschaffen wurde, berührte die Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts die Stadt kaum. Auch vom Glanz der früheren Marktgerechtigkeit<ref>Vgl. zum Beispiel Ludwig Wilhelm Brüggemann (Hrsg.): Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, 1. Band, S. 67–68.</ref> mit jährlich vier Jahrmärkten war nicht viel übriggeblieben, Bahn ging als kleine Ackerbürgerstadt in das 20. Jahrhundert. Am Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Bahn eine evangelische Kirche und eine Synagoge.<ref name="MKL" />
Die Jüdische Gemeinde Bahn bestand seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bis in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Das Gedenkbuch des Bundesarchivs verzeichnet vier in Bahn wohnhafte jüdische Bürger, die dem Holocaust zum Opfer fielen.<ref>Vorlage:Cite web</ref>
Im Jahr 1925 gab es in der Stadt Bahn 15 Wohnplätze:<ref name=Stuebs />
- Bahn
- Charlottenruh
- Dehns Mühle
- Dorotheenhof
- Hochheim
- Kleinbahnhof Bahn
- Krönings Etablissement
- Kubes Ziegelei
- Landhof
- Marienaue
- Molkerei
- Neus Mühle
- Sankt Georgen-Hospital
- Schmidtshof
- Stadtforsthaus Bahn
Um 1935 gab es in der Stadt Bahn unter anderem zwei Hotels, sechs Gasthöfe und Restaurants, zwei Bankhäuser, eine Buchdruckerei, drei Gärtnereien, eine Gerberei, eine Landmaschinenfabrik, eine Molkerei, vier Mühlen, zwei Schuhfabriken, eine Wachswarenfabrik, eine Wollspinnerei, eine Viehhandlung, zwei Zeitungsverlage, drei Zementwarenfabriken und zahlreiche Warenhandlungen sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.<ref>Klockhaus' Kaufmännisches Handels- u. Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs, Band 1 A, Berlin 1935, S. 986 (Google Books).</ref>
Bis 1945 gehörte Bahn zum Landkreis Greifenhagen im Regierungsbezirk Stettin der Provinz Pommern des Deutschen Reichs.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Bahn im Frühjahr 1945 von der Roten Armee besetzt und nach Beendigung der Kampfhandlungen – wie ganz Hinterpommern, ohne die militärischen Sperrgebiete – seitens der sowjetischen Besatzungsmacht der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen und in Banie umbenannt. Anschließend wurde die deutsche Bevölkerung von der polnischen Administration aus Bahn vertrieben und durch Polen ersetzt.
Demographie
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1740 | 1619 | <ref name="GK23" /> |
| 1782 | 1153 | davon 42 Juden<ref name="GK23" /> |
| 1791 | 1273 | davon 33 Juden<ref>Christian Friedrich Wutstrack, Hrsg.: Kurze historisch-geographisch-statistische Beschreibung von dem königlich-preußischen Herzogtum Vor- und Hinterpommern. Stettin 1793, Übersichtstabelle auf S. 736.</ref> |
| 1794 | 1278 | davon 33 Juden<ref name="GK23" /> |
| 1812 | 1069 | davon sechs Katholiken, 51 Juden<ref name="GK23" /> |
| 1816 | 1396 | davon neun Katholiken, 73 Juden<ref name="GK23" /> |
| 1822 | 1577 | <ref name="FvR" >Friedrich von Restorff: Topographische Beschreibung der Provinz Pommern mit einer statistischen Uebersicht. Berlin und Stettin 1827, S. 191–192 (online).</ref> |
| 1831 | 1744 | davon fünf Katholiken, 86 Juden<ref name="GK23" /> |
| 1843 | 2140 | davon neun Katholiken, 87 Juden<ref name="GK23" /> |
| 1852 | 2406 | davon sieben Katholiken, 97 Juden<ref name="GK23" /> |
| 1861 | 2651 | davon acht Katholiken, 96 Juden<ref name="GK23">Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865 (Nachdruck 1996 durch Sändig Reprint Verlag, Vaduz, ISBN 3-253-02734-1), S. 20–24, insbesondere S. 23 (Volltext).</ref> |
| 1862 | 2728 | davon acht Katholiken, 96 Juden<ref>Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil II, Band 3, Anklam 1868, S. 298 (online).</ref> |
| 1867 | 2981 | am 3. Dezember<ref name="KSB">Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preußischen Staats und ihre Bevölkerung. Teil III: Provinz Pommern, Berlin 1874, S. 32, Nr. 1 (online).</ref> |
| 1871 | 3043 | am 1. Dezember, davon 2933 Evangelische, sieben Katholiken, 103 Juden<ref name="KSB" /> |
| 1875 | 3003 | <ref name="VWG" /> |
| 1880 | 3146 | <ref name="VWG" /> |
| 1900 | 2708 | meist Evangelische<ref name="MKL" >Meyers Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 2, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1906, S. 271 (Zeno.org).</ref> |
| 1925 | 2590 | davon 2521 Evangelische, 30 Katholiken, vierzehn Juden, eine bekenntnislose Person, 24 ohne Angaben<ref name =Stuebs >Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Der Kreis Greifenhagen in der ehemaligen Provinz Pommern (2011).</ref> |
| 1933 | 2785 | <ref name="VWG">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 2885 | <ref name="VWG" /> |
Religionen
Die Kirchengebäude in Bahn wurden 1945 von der polnischen Administration zugunsten der polnischen katholischen Kirche zwangsenteignet und vom polnischen katholischen Klerus ‚neu geweiht‘. Die Stadtkirche, bis dahin evangelische Pfarrkirche, wurde in Kirche Unserer Lieben Frau, Hilfe der Christen umbenannt.
Die vor 1945 ansässigen Stadtbewohner waren größtenteils Evangelische (Angehörige der Landeskirche) und gehörten zum Kirchspiel Bahn in der Synode Bahn.<ref>F. Sendke: Verzeichniss der evangelischen Pfarrstellen, Kirchen und Kapellen, der Kirchenpatrone, sowie der im Amt befindlichen evangelischen Geistlichen der Privinz Pommern, Stettin 1900, Druck von F. Hessenland, S. 21, Ziffer 1 (Google Books).</ref><ref>Hans Moderow: Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart. Teil 1: Der Regierungsbezirk Stettin, Stettin 1903.</ref> Der Bestand an Kirchenbüchern reichte bis 1690 zurück.<ref>Martin Wehrmann: Die Kirchenbücher in Pommern. In: Baltische Studien, Band 42, Stettin 1892, S. 201–280, insbesondere S. 216 (Google Books).</ref>
Das katholische Kirchspiel war in Pyritz, Kreis Pyritz.
Die seit 1945 und Vertreibung der einheimischen Stadtbewohner anwesende polnische Einwohnerschaft ist überwiegend katholisch.
Sehenswürdigkeiten
- Stadtkirche, bis 1945 evangelische Pfarrkirche. Mitte des 13. Jahrhunderts aus Granitblöcken erbaute spätromanische Basilika mit drei Schiffen. Nach dem Stadtbrand 1478 erhielt die Kirche ein neues Gewölbe und Spitzfenster in den Wänden der Schiffe. Nach einem weiteren Brand im Jahr 1690 wurden die Gewölbe und der Turm zerstört. Das Gebäude erhielt eine Flachdecke, der Turm eine barocke Kuppel. Die Innenräume wurden den Bedürfnissen der lutherischen Religion angepasst. Damals wurden der Altar, die Kanzel sowie die Emporen eingebaut und von 1763 bis 1795 die Orgel. Nach einem Brand im Jahr 1853 wurde die an das Gebäude angrenzende Sakristei abgerissen, ein neuer Turm errichtet sowie Giebel, die die Fassaden des Kirchenschiffs krönten. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der 52 Meter hohe Turm nur auf eine Höhe von 18 Metern wieder aufgebaut.
- St.-Georgs-Kapelle, 1417 für den Johanniterorden als Zufluchtsort für Kranke und Aussätzige im gotischen Stil errichteter rechteckiger Saalbau aus Granit, Feld- und Backstein, in der im 15. Jahrhundert Passionsspiele stattfanden. Die Kapelle blieb auch nach der Reformation katholisch und wurde Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. Die Ruine der Kapelle wurde am 5. Dezember 1963 in das Denkmalverzeichnis eingetragen. Sie wurde von 1997 bis 1998 wieder aufgebaut und erfüllt seit dem 25. Mai 1998 erneut religiöse Funktionen.
- Pulverturm, Rest der mittelalterlichen Stadtbefestigung, erbaut im 14. Jahrhundert.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
- Adam Hamel († 1620), deutscher evangelischer Theologe, Superintendent des Stifts Kolberg-Cammin
- Jodocus Andreas Hiltebrandt (1667–1746), deutscher evangelischer Theologe, Archidiakon in Stargard
- Karl von Borcke (1800–1870), preußischer Generalmajor, zuletzt Kommandeur des 16. Infanterieregiments
- Franz von Borcke (1802–1886), preußischer Generalleutnant, zuletzt Kommandeur der 15. Infanterie-Brigade
- Ludwig von Borcke (1804–1888), preußischer General der Infanterie, zuletzt Kommandierender General des stellvertretenden I. Armee-Korps
- Wilhelm von Borcke (1807–1867), preußischer Generalleutnant, zuletzt Kommandeur der 14. Infanteriebrigade
- Julius Nagel (1809–1884), deutscher evangelischer Theologe, Mitglied des Oberkirchenkollegiums der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Preußen
- Oskar Rieding (1846–1916), deutscher Violinist, Musikpädagoge und Komponist
- Paul Hagemeister (1868–1941), deutscher Politiker (DDP), Regierungspräsident in Minden
- Carl Steinbrück (1869–1945), Danziger Politiker (DNVP), Mitglied des Danziger Volkstages
- Erich Nadler (1881–1960), deutscher Schauspieler
Mit dem Ort verbunden
- Karl Jakob Hiltebrandt (1629–1679), ab 1661 evangelischer Pfarrer und Propst zu Bahn, war Gesandter des schwedischen Königs
- Willi Seroski (1874–1947), deutscher Kommunalpolitiker, lebte auf der Flucht zwischen August 1944 und Februar 1945 in der Stadt
Literatur
- Bahn, Stadt, an der Thue und am See, Kreis Greifenhagen, Regierungsbezirk Stettin, Provinz Pommern. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Bahn (meyersgaz.org).
- Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern – Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Berlin 1865 (Nachdruck 1996 durch Sändig Reprint Verlag, Vaduz, ISBN 3-253-02734-1), S. 20–24 (Volltext).
- Peter Johanek, Franz-Joseph Post (Hrsg.): Städtebuch Hinterpommern (= Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte; Band 3). Neubearbeitung. Band 3,2, Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-018152-1, S. 11–15.
- Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil II, Band 3, Anklam 1868, S. 288–305 (Volltext).
- Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 63–68, Ziffer 2 (Google Books).
- Otto Rackmann: Aus Vergangenheit und Gegenwart der 700-jährigen Stadt Bahn - Festschrift zur 700-Jahr-Feier der Stadt Bahn (Pommern) 11., 12., 13. und 14. Juli 1935. Bahn 1935.
Weblinks
- Bahn (Heimatkreis Greifenhagen – Pommern)
- Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Die Stadt Bahn im ehemaligen Kreis Greifenhagen in Pommern (2011).
- Stadt Bahn (Territorial.de)
Fußnoten
<references />