Bản-Giốc-Detian-Wasserfälle
| Wasserfall Bản-Giốc-Detian
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Der Wasserfall von der chinesischen Seite aus betrachtet | ||||||
| Koordinaten | 22° 51′ 20″ N, 106° 43′ 24″ O
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dim=300 | globe= | name=Wasserfall Ban-Gioc-Detian | region=VN-04/CN-GX | type=waterbody
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| Ort | Vietnam (Provinz Cao Bằng) und Volksrepublik China (Autonomes Gebiet Guangxi der Zhuang, Kreis Daxin) | |||||
| Höhe | Fallkante: 53 m | |||||
| Breite | 300 m | |||||
| Anzahl der Fallstufen | 3 | |||||
| Fluss | Quy Xuân (Guichun He) | |||||
Die Bản-Giốc-Detian-Wasserfälle (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) sind die weltweit viertgrößten transnationalen Wasserfälle nach den Iguazú-, den Victoria- und den Niagarafällen.<ref>Top 10 most beautiful Chinese waterfalls. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. März 2016; abgerufen am 16. März 2024.</ref> Sie liegen je zur Hälfte in der Provinz Cao Bằng in Vietnam und im Kreis Daxin der Stadt Chongzuo im Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang in der Volksrepublik China. Der Fluss Quy Xuân (chin. Guichun He), der zum Einzugsgebiet des Westflusses gehört, ergießt sich dort in einer mehrstufigen Kaskade von 300 Metern Breite über einen Höhenunterschied von etwa 53 Metern.<ref>Nick Ray, Peter Dragicevich, Regis St. Louis: Vietnam. In: Lonely Planet. 2007, ISBN 1-74104-306-9, S. 156 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die größte Wassermenge führt der Fluss in den Monaten Mai bis September.
Die Region wird beiderseits der Staatsgrenze vornehmlich von den Völkern Zhuang (Tay, Nung), Miao (Hmong), Yao (Dao) und Hoa (Han-Chinesen) bewohnt.<ref>Susan Cunningham, David Henley Vietnam - Das Grenzland im Norden</ref> Zu Zeiten der französischen Kolonialbesatzung diente der Ort in den frühen 1920er Jahren der Erholung und der (Fisch-)Jagd.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cao Bang Vietnam Information ( vom 30. April 2012 im Internet Archive). Abgerufen am 5. 2024.</ref>
In der Region dominieren Karstberge und Reisterrassen. Unweit liegt die Kalksteinhöhle Nguom Ngao.
Der Wasserfall wird von vietnamesischer Seite aus selten besucht. Lediglich eine Bambusbrücke erleichtert den Zugang zu den Flößen. Mit ihnen kann der Wasserfall von beiden Staatsseiten aus erkundet werden. Einen Grenzposten gibt es heute nicht mehr. Allerdings bedarf es auf vietnamesischer Seite einer Besichtigungserlaubnis, die unkompliziert an einem Polizeihäuschen an der Zubringerstraße eingeholt werden kann. Auf der chinesischen Seite existieren touristische Anlagen und ein großes Ressort. Der Zugang wird nicht kontrolliert.
Im Februar 1979 erfolgte unter anderem am Wasserfall der Grenzübertritt der chinesischen Armee während des kurzen Chinesisch-Vietnamesischen Krieges.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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Wasserfall von China aus gesehen
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Reisanbau in unmittelbarer Nähe
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Bản-Giốc-Wasserfälle von der vietnamesischen Seite aus gesehen
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Bản-Giốc-Wasserfälle eingebettet in einer Karstlandschaft
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Karstkegel auch hier in der Umgebung