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Belsazar Hacquet

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Datei:Balthasar Hacquet - Linderer, Kohl (1777) - copper engraving.jpg
Belsazar Hacquet

Belsazar de la Motte Hacquet, auch Balthasar oder Balthazar Hacquet, (* 1739/1740 in Le Conquet, Bretagne; † 10. Januar 1815 in Wien) war ein vielseitiger Naturwissenschaftler. Sein botanisches Autorenkürzel lautet „<templatestyles src="Person/styles.css" />Hacq.

Leben

Er studierte in Paris, war ab 1773 Professor für Anatomie in Laibach, ab 1787 Professor für Naturgeschichte in Lemberg und ab 1805 für Chemie und Botanik in Krakau. Im Jahr 1777 wurde er zum Mitglied der Leopoldina<ref>Mitgliedseintrag von Balthasar Hacquet bei der Deutschen Akademie der Naturforscher LeopoldinaVorlage:Abrufdatum</ref> und 1787 zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt.<ref>Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 100.</ref>

Er versuchte während seiner Zeit in Laibach die Erstbesteigung des Triglav – wenn er auch den Gipfel nicht selbst erreichte, so unterstützte er doch die Mannschaft der Erstbesteiger – und gilt als einer der ersten Alpinisten.

Er gebrauchte dazu auf Fels schon Kletterschuhe, nämlich Sandalen aus Stricken.<ref>Luis Trenker: Meine Berge. 1939, S. 26.</ref>

Ehrungen

Nach ihm benannt ist die Gattung Hacquetia aus der Pflanzenfamilie der Doldenblütler (Apiaceae).<ref name="Burkhardt2018" />

Literatur

Weblinks

Commons: Belsazar Hacquet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. [1] </ref> </references>

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