Zum Inhalt springen

Bahnstrecke Lidköping–Forshem

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lidköping–Forshem
Kursbuchstrecke:Ki. L. J.
Streckenlänge:29 km
Spurweite:891 mm, ab 1954 1435 mm
Streckengeschwindigkeit:Bandel 552: (Gårdsjö)–(Håkantorp)<ref>Järnvägsnätsbeskrivning 2025. (PDF) UTGÅVA 2024-12-04; För leverans under tidsperioden 2024-12-15 till 2025-12-13. trafikverket.se, 14. Januar 2025, S. 129, abgerufen am 14. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 100 km/h
<templatestyles src="BS/styles.css" />
Bahnstrecke Mariestad–Gössäter von Mariestad
63,774
Bahnstrecke Mariestad–Gössäter nach Gössäter
nach Hönsäters hamn
67,510 Hällekis
70,1 Hällekis egendom
71,620 Råbäck
74,087 Trolmen
75,6 Hjälmsäter
80,399 Blomberg
Anst. Järneklev
Bahnstrecke Källby–Kinne-Kleva von Kinne-Kleva
83,974 Källby
86,4 Svanvik
87,1 Truve
88,000 Filsbäck
Lidköping-Skara-Stenstorps Järnväg von Skara
27,9 Lidköping
Lidan
Bahnstrecke Håkantorp–Lidköping nach Håkantorp

Quellen: <ref>Lidköping–Källby–Forshem. Bandel 429. In: banvakt.se. Abgerufen am 26. März 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Bahnstrecke Lidköping–Forshem ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Ki. L. J.)) war eine 1897/1898 in Betrieb genommene schmalspurige Eisenbahnstrecke zwischen Lidköping und Forshem in Skaraborgs län in Schweden.

Sie ist ein Teil der Bahnstrecke Gårdsjö–Håkantorp in Västergötland, die seit der Namensreform der schwedischen Bahnstrecken durch Banverket 1990 Kinnekullebanan genannt wird.

Kinnekulle–Lidköpings järnvägsaktiebolag

Die Kinnekulle–Lidköpings järnvägsaktiebolag erbaute die in der Spurweite von 891 mm ausgeführte, 29 Kilometer lange Kinnekulle–Lidköpings järnväg in den Jahren 1897/1898. Sie führt von Forshem, wo sie an die Mariestad–Kinnekulle järnväg anschloss, über Hällekis und Råbäck dem Vänern entlang und zwischen dem See und dem Berg Kinnekulle nach Lidköping. Dort wiederum hatte die Strecke Verbindung mit Lidköping–Skara–Stenstorps järnväg und Lidköping–Håkantorps järnväg. Zwischen Forshem und Hällekis überquerte sie Västergötland–Göteborgs järnväg.

Freiherr Carl Klingspor, Inhaber des Schlosses von Råbäck, war einer der Initiatoren für die Gründung der Aktiengesellschaft.<ref>Gamla Järnvägshistoriskt Forum Råbäck</ref>

Der Streckenabschnitt Hällekis–Lidköping wurde am 20. Dezember 1897 und der Streckenabschnitt Forshem–Hällekis am 8. Dezember 1898 seiner Bestimmung übergeben.<ref>Eröffnung Hällekis–Forshem</ref> In der Zwischenzeit mussten die Fahrgäste nach Hönsäters hamn laufen und von dort mit der Skara-Kinnekulle-Vänerns Järnväg (SKWJ) nach Gössäter fahren, wo sie mit Mariestad-Kinnekulle Järnväg Anschluss über Forshem nach Mariestad hatten.

Insgesamt wurden folgende Dampflokomotiven beschafft:<ref>Lokomotiven nach Pospichal</ref>

Nummer Name Bauart Achsfolge Hersteller Fabr.-Nr./
Baujahr
Besonderes
1 RÅBÄCK Tenderlok C t Kristinehamns Mekaniska Verkstad, Kristinehamn 57
1897
1943 an Lidköpings Järnvägar, LJ Nr. 1, 1948 an SJ, SJ K4p 3122, 1952 verschrottet
2 BLOMBERG Tenderlok C t Kristinehamns Mekaniska Verkstad, Kristinehamn 58
1897
1943 an Lidköpings Järnvägar, LJ Nr. 2, 1948 an SJ, SJ K4p 3123, 1951 verschrottet
3 FRIHERRE CARL KLINGSPOR Tenderlok 1 C t Nydqvist och Holm, Trollhättan 719
1903
1943 an Lidköpings Järnvägar, LJ Nr. 3, 1948 an SJ, SJ S8p 3101, 1955 verschrottet

Die Rechnung vom 31. Dezember 1909 führte Baukosten in Höhe von 849.935 Kronen auf. Das Rollmaterial wurde mit 190.900 Kronen verbucht, das Aktienkapital betrug 419.500 Kronen. Sitz der Aktiengesellschaft war Lidköping.<ref name="rud" />

Lidköping-Håkantorps Järnväg (HLJ) war seit 1902 im Besitz der Stadt Linköping.<ref name="histnu">Historiskt om Svenska Järnvägar</ref> Diese sowie die Ki. L. J. wurden ab 1912 von dem neu gegründeten Konsortium<ref></ref> Lidköpings järnvägar verwaltet.<ref name="rudskj"></ref>

Industriebahnen

In der Region waren zahlreiche Kalksandsteinbrüche und Zementwerke vorhanden. Diese unterhielten umfangreiche Inselnetze von Industriebahnen unterschiedlicher Spurweite, wie zum Beispiel die Strecke von den Steinbrüchen in Hällekis und Hönsäter zur Zementfabrik am Hafen in Hönsäter oder vom Steinbruch Trolmen zum dortigen Bahnhof und zum Hafen von Råbäck.<ref name="marie">Stationskarten nach Stig Lundin</ref>

Verstaatlichung

Die Strecke wurde 1948 im Rahmen der allgemeinen Eisenbahnverstaatlichung wie andere Schmalspurstrecken in Skaraborgs län von Statens Järnvägar übernommen.<ref>Järnvägar i historien 1948</ref> Sie wurde in deren Netz und Organisation integriert. Zwischen Lidköping und Forshem erfolgte die Eröffnung der auf Normalspur umgebauten Strecke am 20. Mai 1954. Am gleichen Termin erfolgte der normalspurige Anschluss des Hafens in Hönsäter, die bisherige schmalspurige Verbindung der Skara-Kinnekulle-Vänerns Järnväg von Gössäter zum Hafen Hönsäter wurde stillgelegt und 1955 abgebaut.<ref>Gamla Järnvägshistoriskt Forum Kinnekullebanan</ref><ref>Förändringen av det Svenska järnvägsnätet under åren 1856–2001 (Veränderungen im schwedischen Eisenbahnnetz in den Jahren 1856 bis 2001)</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />