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Bahnstrecke Dettelbach Bahnhof–Dettelbach Stadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dettelbach Bahnhof – Dettelbach Stadt
Kursbuchstrecke (DB):416c (1960)
Kursbuchstrecke:415e (1946)
Streckenlänge:5,54 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Maximale Neigung: 20 
Minimaler Radius:264 m
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von Würzburg
0,00 Dettelbach Bahnhof
nach Fürth
1,80 Bibergau
5,54 Dettelbach Stadt

Die Bahnstrecke Dettelbach Bahnhof–Dettelbach Stadt war eine 5,54 Kilometer lange Nebenbahn in Bayern. Die Lokalbahn zweigte in Dettelbach-Bahnhof von der Bahnstrecke Fürth–Würzburg ab und führte nach Dettelbach. Die Stichstrecke wurde von 1900 bis 1960 im Personenverkehr und bis 1966 im Güterverkehr betrieben.

Geschichte

Schon früh hatte sich der Reichstagsabgeordnete und spätere Bürgermeister Luitpold Baumann für die Errichtung der Strecke eingesetzt. 1896 wurde der Bau der Strecke von Dettelbach Bahnhof über Bibergau nach Dettelbach Stadt genehmigt. Am 30. August 1900 fand die Eröffnung statt. „Am frühen Morgen“, so ein zeitgenössischer Bericht, „krachten die Böller, dem ganzen Maintal das frohe Ereignis kündend. Vom Stadtturm spielte die Musik ‚Großer Gott wir loben dich‘, die Königshymne etc. und unter flotten Klängen des Prinzregent-Luitpold-Marsches setzte sich der erste fahrplanmäßige Zug 6.09 Uhr in Bewegung gegen Würzburg. Um 7 Uhr fand ein feierlicher Dankgottesdienst mit Tedeum (Großer Gott, wir loben dich) aus Anlass der glücklich vollendeten Bahn statt.“

Die Strecke hieß im Volksmund nach dem Initiator das Baumann-Bähnle oder auch Schnäfterle, da die Dampflokomotiven die Steigung aus Dettelbach herauf so schwer „schnauften“. Es verkehrten bis zu sieben Zugpaare täglich, in der Regel eine Lokomotive mit ein paar Personen- und Güterwagen.

Am 2. Oktober 1960 wurde der Personenverkehr eingestellt. 1966 endete auch der schwache Güterverkehr und 1968 erfolgte der Abbau der Gleisanlagen.

Weblinks