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Bahnstrecke Aschkelon–Be’er Scheva

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Aschqelon–Beʾer Scheva
Datei:Bahnstrecke Aschkelon–Be’er Scheva.png
Streckenverlauf
Streckenlänge:60 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
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Sinai-Bahn von Lod
0,0 Aschkelon
Militärbahn at-Tina–Küste von at-Tina
Chelezbahn nach Qirjat Gat (nur Güterverkehr)
Anschluss Kraftwerk Dorad
al-Jiya
Barbara
Bayt Jirja
Militärbahn at-Tina–Küste nach Al-Hudsch
oder Beit Hanun (Bahn im Gazastreifen) und
diese weiter nach Rafah (Sinai-Bahn)
Nachal ʿOved (Wad al-ʿAbd)
Militärbahn at-Tina–Küste nach Al-Hudsch
Nachal Schiqmah (Wadi al-Ḥassi)
Sderot
Netivot
Nachal Gerar
Nachal Pattisch
Ofaqim
Nachal Pattisch
Nachal Tifrach
Nachal Tifrach
Militärbahn Masʿūdiyya–Sinai
Hauptlinie Naharija–Beʾer Scheva von Tel Aviv
60,0
73,0
Beʾer Scheva-Zafon/Universita
73,5
0,0
nach Dimona, Tzefa und Har Tzin
2,5 Güterbahn von Ramat Chovav seit 2004
2,9 Beʾer Scheva Merkaz seit 2000
Militärbahn Masʿūdiyya–Sinai
  nach Masʿūdiyya, hier 1915–1918

Die Bahnstrecke Aschqelon–Beʾer Scheva ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Plene: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine 60 km lange Bahnstrecke der Rakkevet Israel (RI). Sie ist eine der beiden Strecken, die Aschqelon südlich der Stadt mit der Bahnstrecke Naharija–Beʾer Scheva verbinden.

Geografische Lage

Die Strecke zweigt von der bestehenden Sinai-Bahn südlich Aschqelons und nördlich Jad Mordechais ab, kurz vor deren Übertritt in den Gazastreifen. Von dieser historischen Trasse, die nach Südwesten führt, biegt die Strecke in südlicher Richtung ab und verläuft nördlich von Sderot in Sichtweite (1.100 Meter) der Grünen Linie zwischen Israel und dem Gazastreifen. Weiter südlich folgen noch die Bahnhöfe Netivot und Ofakim. Dort biegt die Strecke nach Osten ab und stößt – ohne weiteren Bahnhof – nördlich von Beʾer Scheva auf die Strecke Naharija–Beʾer Scheva.

Geschichte

Baubeginn war der 4. Juli 2010. Bereits vor Eröffnung der Strecke wurde aufgrund des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen 2012<ref group="Anm.">Vgl.: Operation Wolkensäule.</ref> überlegt, wie der Zugverkehr auf der Strecke in solchen Situationen geschützt werden kann. Unter anderem wurde eine dichte Bepflanzung oder ein Sichtschutzwall erwogen, so dass nicht gezielt auf Züge geschossen werden kann. Der erste Streckenabschnitt bis Netivot wurde im Februar 2015 eröffnet. Im September 2015 folgte die Eröffnung der Gesamtstrecke.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Projektwebseite (Memento vom 12. Juli 2012 im Internet Archive) (Hebräisch)</ref> Die Baukosten lagen bei 360 Mio. Euro. Der Personenverkehr auf der Strecke wurde im Januar 2016 aufgenommen.<ref>Israelischen Eisenbahn und Gemeinde Ofakim: Gemeinsame Presseverlautbarung v. 27. Oktober 2015. In: HaRakevet 111 (Dezember 2015), S. 5.</ref><ref name="Calcalist">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: Calcalist, 12. Februar 2015. Abgerufen am 5. März 2023 (עברית).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Im Mai 2023 wurde der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Netivot und Aschqelon wegen Beschusses aus dem Gazastreifen eingestellt.<ref name="Staff 20240314">Toi Staff, Rocket-damaged Sderot train station to reopen for first time since May (14. März 2024). timesofisrael.com, abgerufen am 19. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit ihrem Angriff auf Israel am Schabbat, dem 7. Oktober 2023, begann die Hamas den Krieg in Israel und Gaza, woraufhin der Betrieb auch nach Schabbatende auf dem an sich betriebenen südlichen Streckenabschnitt nicht wieder aufgenommen wurde. Im Zuge des Krieges kam es am Bahnhof Sderot zu Schäden durch Raketenangriffe. Am 7. März 2024 verkehrten wieder Züge zwischen Netivot und Beʾer Scheva im Zweistundentakt.<ref>NN: Train services, S. 3.</ref>

Als vorübergehende Maßnahme wurde der Bahnhof Sderot so umgebaut, dass er als Kopfbahnhof für Züge von und nach Beʾer Scheva betrieben werden kann. Damit wird das Befahren des nördlich dieses Bahnhofs und unmittelbar an der Grünen Linie zum Gaza-Streifen gelegenen Streckenabschnitts vermieden. Seit dem 18. März 2024 ist der Bahnhof Sderot so wieder von Süden an das Netz angebunden.<ref>NN: Train services, S. 3.</ref><ref name="Staff 20240314" />

Infrastruktur

Datei:גשר נחל שקמה.jpg
Gescher Moscheh Feder über Nachal Schiqmah und Nationalstraße Kvisch Datei:ISR-HW-34.svg wie Lokalstraße Kvisch Datei:ISR-HW-3521.svg, 2013

Die Strecke hat zwischen Aschkelon und Beʾer Scheva drei Bahnhöfe. Die Reisezeit zwischen beiden Städten beträgt 45 Minuten. Die Strecke weist vier Brücken auf, um Straßen kreuzungsfrei zu überqueren, 14 weitere Brücken über Wadis. Die längste der Brücken, der Gescher Moscheh Feder, ist 450 m lang. Das Gleisplanum wurde für eine zweigleisige Strecke ausgeführt, auch wenn zunächst nur ein Gleis verlegt wurde.<ref>HaRakevet Nr. 90 (2010), S. 4, Nr. xii.</ref>

Datei:Ashqelon Railway.jpg
Bahnhof Aschqelon, 2005

Literatur

  • NN: Train services Sderot–Beʾer-Sheva restored. In: HaRakevet 144 (1/2024), S. 3f.

Anmerkungen

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Einzelnachweise

<references />