Bahnstrecke Čadca–Zwardoń
| Čadca–Zwardoń | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Bahnhof Čierne pri Čadci | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kursbuchstrecke (ZSSK): | 129 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 20,412 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stromsystem: | 3 kV = | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckengeschwindigkeit: | 100 km/h | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Bahnstrecke Čadca–Zwardoń ist eine Hauptbahn in der Slowakei und Polen. Sie zweigt in Čadca von der Bahnstrecke (Košice–) Žilina–Bohumín ab und führt in den Beskiden nach Zwardoń, wo sie in die polnische Bahnstrecke Katowice–Zwardoń einmündet.
Die Strecke ist Teil der Baltisch-Adriatischen Achse der Transeuropäischen Netze (TEN) sowie des Paneuropäischen Verkehrskorridors VI von Žilina nach Danzig.
Geschichte
Die Bahnstrecke wurde am 1. November 1884 durch die Ungarische Staatsbahn (MAV) eröffnet.<ref>Aus Oesterreich-Ungarn: Oesterreichisch-Ungarische Staatseisenbahn-Gesellschaft. In: Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen. No. 88, 8. November 1884, S. 1130 (archive.org).</ref> Die Betriebsführung übernahm jedoch die private Kaschau-Oderberger Bahn (Ks.Od.) für Rechnung des Eigentümers.<ref>Josef Gonda: Geschichte der Eisenbahnen in Ungarn vom Jahre 1867 bis zur Gegenwart. In: Österreichischer Eisenbahnbeamten-Verein (Hrsg.): Geschichte der Eisenbahnen der Oesterreichisch-Ungarischen Monarchie. Band 3. Karl Prochaska, Wien / Teschen / Leipzig 1898, S. 415 (archive.org).</ref>
1938 besetzte Polen im Zuge der Tschechoslowakisch-polnischen Grenzkonflikte große Teile der Bahnstrecke, 1939 kamen diese wieder zurück an die Slowakei, wurden aber 1945 abermals von Polen besetzt und erst 1947 zurückgegeben. Die Strecke war durch diese Ereignisse und den Zweiten Weltkrieg stark in Mitleidenschaft gezogen worden und wurde zunächst nur bis Skalité-Serafínov wiederaufgebaut. Erst 1991 wurde die grenzüberschreitende Strecke wieder hergestellt und am 1. Juni 1992 überschritt der erste Zug die Grenze.<ref>História obce. In: skalite.sk. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Februar 2011; abgerufen am 7. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2002 wurden Elektrifizierungsarbeiten abgeschlossen, nachdem die polnische Anschlussstrecke bereits Ende 1986 elektrifiziert worden war.
Heute verkehren einige Nahverkehrszüge, innerstaatliche Züge nach Žilina, Liptovský Mikuláš und Poprad-Tatry, sowie internationale Züge von Žilina nach Kattowitz und Krakau. Der Güterverkehr ist von hoher Bedeutung.
Weblinks
- Einzelheit zur Strecke (slowakisch)
- www.vlaky.net (slowakisch)
Einzelnachweise
<references/>