Bahnhof Hamburg Wandsbeker Chaussee
| Hamburg Wandsbeker Chaussee | ||||||
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Bahnsteig des S-Bahnhofs, rechts das Gleis der Güterumgehungsbahn
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| Daten | ||||||
| Betriebsstellenart | Haltepunkt | |||||
| Bahnsteiggleise |
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| Abkürzung |
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| IBNR | 8006198 | |||||
| Preisklasse | 4 | |||||
| Eröffnung | 1907 | |||||
| Profil auf bahnhof.de | Wandsbeker-Chaussee | |||||
| Lage | ||||||
| Ort/Ortsteil | Eilbek | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Hamburg | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 53° 34′ 13″ N, 10° 3′ 35″ O
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| Eisenbahnstrecken | ||||||
| Bahnhöfe im Raum Hamburg | ||||||
Der U- und S-Bahnhof Wandsbeker Chaussee ist ein Knotenpunkt des Hamburger Schnellbahnnetzes an der Grenze zwischen den Hamburger Stadtteilen Eilbek und Wandsbek an der gleichnamigen Straße. Er besteht aus zwei baulich und betrieblich getrennten Stationen für die S-Bahn-Linie S1 sowie die U-Bahn-Linie U1. Das Kürzel der Station bei der U-Bahn-Betreiber-Gesellschaft Hamburger Hochbahn lautet „WR“.<ref name="Haltestellennamen">Haltestellennamen - Hamburger Hochbahn, fredriks.de, abgerufen am 1. Juni 2021</ref>
Geschichte
Der heutige S-Bahnhof wurde im Oktober 1907 im Zuge der Verlängerung der Verbindungsbahn nach Ohlsdorf als Haltepunkt der Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn eröffnet. Erst ab 1934 wurde die Bezeichnung „S-Bahn“ verwendet. Das ursprüngliche Zugangsgebäude wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört und durch einen schlichten Neubau ersetzt.
1962 wurde der U-Bahnhof mit der Eröffnung der neuen U-Bahn-Strecke nach Wandsbek in Betrieb genommen. Die Zwischenebene mit den Schalterhallen wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut, die Fahrkartenverkaufsstellen und Bahnsteigsperren wurden zurück- bzw. abgebaut und die Fahrkartenautomaten mehrmals umgebaut bzw. erneuert. Der Bahnsteig befand sich bis 2008 noch weitgehend im ursprünglichen Zustand. Im Jahr 2009 wurden die Wände hinter den Gleisen neu gestaltet. Seitdem prägen hier Fliesen in verschiedenen Blautönen das Bild, ähnlich wie bereits zuvor in Rottönen am U-Bahnhof Wartenau realisiert.
S-Bahn-Station
Die S-Bahn-Station ist betrieblich ein einfacher Haltepunkt mit Mittelbahnsteig. Die beiden Gleise liegen zusammen mit dem östlich verlaufenden Gleis der Güterumgehungsbahn in einem offenen Einschnitt unterhalb des Straßenniveaus. Dieser kreuzt am nördlichen Bahnsteigende die Wandsbeker Chaussee etwa im rechten Winkel, dort befindet sich auch ein Treppenaufgang sowie ein Fahrstuhl zur Straße.<ref>Haltestelle Wandsbeker Chaussee, hvv.de, abgerufen am 15. Mai 2024</ref> Am südlichen Ende wird die Brücke der Pappelallee schräg unterquert; die in den 1980er Jahren errichtete Bahnsteigverlängerung für den Einsatz von Langzügen ist jedoch seit langem durch ein Gitter für den Fahrgastzugang gesperrt. Auch besteht hier keine Verbindung zur Brücke; entsprechende Forderungen nach Schaffung eines zweiten Bahnsteigzugangs wurden von der DB und der zuständigen Verkehrsbehörde bislang abgelehnt.<ref>Drs. 21-2589 - Schaffung eines weiteren Zuganges zum S-Bahnhof Wandsbeker Chaussee. In: Bezirksversammlung Wandsbek. 17. Februar 2021, abgerufen am 6. April 2026.</ref><ref>Ole Thorben Buschhüter: Schneller zur Bahn: Zusätzliche Zugänge für U- und S-Bahnstationen. In: Ole Thorben Buschhüter MdHB. 4. Mai 2022, abgerufen am 6. April 2026.</ref>
Der S-Bahnhof hatte 2018 werktags durchschnittlich 19.600 Ein- und Aussteiger (mo–fr).<ref name="S-Fahrgastzahl">Antwort des HVV vom 25. September 2019 auf eine Anfrage nach dem Hamburger Transparenzgesetz, fragdenstaat.de, abgerufen am 26. September 2019</ref>
U-Bahn-Station
Der U-Bahnhof mit ebenfalls einem Mittelbahnsteig liegt westlich des S-Bahnhofs in einer Tunnelstrecke genau unterhalb der Wandsbeker Chaussee, etwa zwischen der quer dazu verlaufenden Seumestraße und der Menckesallee. Die Tunnelstrecke liegt hier so tief, dass sie im weiteren Verlauf auch die S-Bahn-Strecke und die Güterumgehungsbahn unterquert. An beiden Bahnsteigenden befinden sich Treppen, die jeweils in Zwischenebenen mit Service-Einrichtungen (Fahrkartenverkauf) führen, von denen über mehrere Ausgänge die Oberfläche erreichbar ist.
Der U-Bahnhof hatte 2019 werktags durchschnittlich 19.211 Ein- und Aussteiger (mo–fr)<ref>HVV-Fahrgastzahlen im Transparenzportal Hamburg, veröffentlicht am 15. Oktober 2020, abgerufen am 9. April 2022</ref>.
Seit September 2019 ist die Haltestelle mit zwei Aufzügen und einem taktilen Blindenleitsystem ausgestattet und damit barrierefrei zugänglich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />U1: Wandsbeker Chaussee barrierefrei ( vom 22. September 2020 im Internet Archive), hochbahn.de, abgerufen am 11. September 2019</ref>
Umsteigemöglichkeiten
Eine unmittelbare und niveaugleiche Verbindung des S- und des U-Bahnsteiges war hier nicht möglich, Umsteiger müssen sich daher zunächst bis zum Straßenniveau und dort zum Treppenabgang der jeweils anderen Station begeben.
Auf dem Straßenniveau liegen in der Nähe der Ausgänge beider Bahnstationen die Haltestellen von mehreren Stadtbuslinien, die innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) betrieben werden.
Gegenüber dem S-Bahn-Eingang ist eine Station von StadtRAD Hamburg.
Linien
Der Bahnhof Wandsbeker Chaussee wird durch die S-Bahn-Linie S1 sowie die U-Bahn-Linie U1 bedient.
| Linie | Verlauf
Vorlage:Linienverlauf SPNV Hamburg/U1 Vorlage:Linienverlauf SPNV Hamburg/S1 |
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Am Bahnhof Wandsbeker Chaussee bestehen Umsteigemöglichkeiten zu folgenden Buslinien im HVV:
- X22 Hagenbecks Tierpark – Eppendorf – Winterhude Markt – Barmbek-Süd – Wandsbek Markt – Jenfeld
- X32 Wandsbek – Horner Rennbahn – Boberg – Bergedorf
- 31 Bf. Barmbek – Eilbek – Wandsbek Markt – Horner Rennbahn – Billstedt
- 116 nur Richtung Wandsbek – Walddörferstraße – Bf. Rahlstedt
- 261 Bf. Barmbek – Saarlandstraße – Eilbek – Wandsbek Markt – Horn – Burgstraße – Borgfelde
In den Nächten auf montags bis freitags wird hier die U-Bahn-Linie U1 ersetzt durch die Nachtbuslinie
- 608 St. Pauli – Rathausmarkt – Hbf – Eilbek – Wandsbeker Chaussee – Wandbek Markt – Rahlstedt – Farmsen / – Großlohe
Weblinks
Nachweise
<references />