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Břehov

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{{#if: beschreibt die tschechische Gemeinde. Zur slowakische Gemeinde siehe Brehov.

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Kapelle St. Josef
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Gehöft Nr. 13 am Dorfteich
Datei:Břehov - kovárna.jpg
Alte Schmiede

Břehov (deutsch Schwiehalm, früher auch Břehow) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt zwölf Kilometer nordwestlich von České Budějovice in Südböhmen und gehört zum Okres České Budějovice.

Geographie

Břehov befindet sich rechtsseitig des Baches Břehovský potok im Budweiser Becken. Südwestlich liegt der Teich Dehtář, im Osten der Podmůstek. Gegen Südwesten erheben der Vosí vrch (441 m) und der Na Středním (441 m). Im Süden liegt das Tal des Dehtářský potok.

Nachbarorte sind Pištín und Suchá im Norden, Češnovice im Nordosten, Picina und Dasný im Osten, Čejkovice, Haklovy Dvory und Jaronice im Südosten, Na Drahách und Žabovřesky im Süden, Dehtáře und Strýčice im Südwesten, Radošovice und Tupesy im Westen sowie Malé Chrášťany im Nordwesten.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes Břehov erfolgte 1378 als Teil der Kronherrschaft Protivín. Im 15. Jahrhundert war größtenteils das Dorf an die Vladiken Kunasch von Machowitz (Kunášové z Machovic) verpfändet und der Feste Machowitz (Machovice) untertänig. Ein weiterer Anteil gehörte zur Herrschaft Frauenberg, dieser umfasste nach dem Frauenberger Urbar von 1490 14 Untertanen. Wilhelm II. von Pernstein kaufte 1491 den Machowitzer Anteil von Břehov auf und schlug ihn Frauenberg zu. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde in der Umgebung des Dorfes Eisenerz abgebaut. Der Fasangarten beim Jägerhaus Picina wurde 1818 aufgehoben. Im Jahre 1840 bestand Břehow aus 27 Häusern mit 188 Einwohnern. Im Dorf bestand ein Wirtshaus. Pfarrort war Pištín<ref>Johann Gottfried Sommer Das Königreich Böhmen, Bd. 9 Budweiser Kreis, 1840, S. 48</ref>. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf immer der Herrschaft Frauenberg untertänig.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Břehov / Břehow bzw. Schwiehalm ab 1850 mit den Ortsteilen Tupesy und Malé Chrášťany eine Gemeinde im Bezirk Budweis. 1910 lebten in der Gemeinde 417 tschechischsprachige Einwohner, der Ortsteil Břehov hatte 230 Einwohner.<ref>jihogen.wz.cz: Vorlage:Webarchiv</ref> Tupesy und Malé Chrášťany lösten sich im August 1919 los und bildeten eigene Gemeinden. Am 12. Juni 1960 erfolgte die Eingemeindung nach Žabovřesky. Nach einem Referendum löste sich Břehov zum 24. November 1990 wieder von Žabovřesky los.<ref>jihogen.wz.cz: Vorlage:Webarchiv</ref> Seit historische Ortskern wurde 1995 zum ländlichen Denkmalschutzgebiet erklärt.

Gemeindegliederung

Für die Gemeinde Břehov sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Břehov gehören die Ansiedlung Suchá (Sucherhof) und die Feriensiedlung Picina (Pitzina).

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1869 1880 1890 1900 1910 1921 1930 1950 1961 1970 1980 1991 2001 2011 2021
Einwohner 211 265 255 267 230 234 240 150 151 124 118 106 108 143 172<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Zensus 2021, Český statistický úřad, abgerufen am 19. Juli 2025 (tschechisch)</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Neoromanische Kapelle des hl. Josef, erbaut 1861 auf dem Dorfplatz
  • Giebelhöfe im südböhmischen Bauernbarock
  • ehemalige Dorfschmiede, Dorfwaage und Feuerwehrhaus auf dem Dorfplatz
  • Gut Suchá, im 17. Jahrhundert wurden am Platz einer alten Feste der Meierhof Suchenhof und eine Schäferei angelegt.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres České Budějovice