Office-Paket
Ein Office-Paket (auch Office-Suite) ist eine Zusammenstellung gebräuchlicher Software für Arbeiten im Büro, wie etwa das Schreiben von Briefen, die Tabellenkalkulation sowie das Erstellen von Präsentationen. Im Gegensatz zum Online-Office werden die Programme lokal (auf dem vor Ort vorhandenen Computer) installiert. Das am weitesten verbreitete Office-Paket war (2015) das proprietäre Microsoft Office, gefolgt vom freien LibreOffice und OpenOffice.<ref>Statistik vom 5. Februar 2010 zur weltweiten Verbreitung von Office-Produkten. In: Webmasterpro.de. 5. Februar 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 20. Oktober 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Komponenten
Zu einem solchen Paket gehören in den meisten Fällen ein Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulations-, Präsentations- und ein Datenbank-Programm.
Bei einer weiter gefassten Begriffsdefinition werden auch Adress-, Termin- und Aufgabenverwaltungen (Personal Information Manager), E-Mail-Programme, Programme für die Buchhaltung und weitere häufig im Büro verwendete Programme dazugezählt.
Die Komponenten der Office-Pakete werden im Allgemeinen gemeinsam verbreitet und sind imstande, miteinander auf einer höheren Ebene zu interagieren, als es das Betriebssystem an sich erlauben würde. In den meisten Fällen zeichnen sich die einzelnen Programme durch eine innerhalb des Pakets konsistente grafische Benutzeroberfläche aus.
Dateiformate
Das früher am weitesten verbreitete Office-Paket stammt vom US-amerikanischen Software-Unternehmen Microsoft, dessen Dateiformate sich zum De-facto-Standard entwickelt haben. Die Fähigkeit, diese Formate möglichst umfassend zu importieren und zu exportieren, ist für jedes Office-Paket sehr wichtig, um Daten mit Nutzern der Microsoft-Produkte austauschen zu können.
Im Mai 2005 wurde von der gemeinnützigen Organisation OASIS das OpenDocument-Format veröffentlicht, das als internationale Norm ISO/IEC 26300 standardisiert wurde.<ref>ODF Alliance-Pressemitteilung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ODF Alliance Hails Top International Standards Body’s Approval of Open Document Format ( vom 9. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 154 kB), 3. Mai 2006, englisch</ref><ref>ISO-Dokument: ISO 26300, 30. November 2006, kostenpflichtig</ref> Es wird u. a. von den Office-Paketen LibreOffice, Apache OpenOffice, StarOffice, NeoOffice, Calligra Suite, Microsoft Office und GOffice (GNOME Office) unterstützt.
Im November 2008 wurde das Office-Open-XML-Format als internationale Norm ISO/IEC 29500:2008 veröffentlicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Publication of ISO/IEC 29500:2008 ( des Vorlage:IconExternal vom 28. Januar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., 19. November 2008, englisch</ref>
Office-Pakete
Beispiele für lokal installierbare Office-Pakete sind:
- Open Source: Apache OpenOffice, Calligra Suite (ehem. KOffice), LibreOffice, NeoOffice, OnlyOffice
- Proprietär: Ability Office, iWork, Applixware, Microsoft Office, Papyrus Autor, RagTime, WordPerfect Office, WPS Office, SoftMaker Office
- eingestellt: AppleWorks, Framework, Lotus SmartSuite, Lotus Symphony, Microsoft Works, SPI Open Access, StarOffice (zeitweise Oracle Open Office genannt), Symantec F&A, WordStar
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Einzelnachweise
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