Büchsenkrautgewächse
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| Büchsenkrautgewächse | ||||||||||||
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| Datei:Starr 031118-0048 Torenia glabra.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Linderniaceae | ||||||||||||
| (Rchb.) Borsch, Kai Müll. & Eb.Fisch. |
Die Büchsenkrautgewächse (Linderniaceae) sind eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales).<ref name="APWebsite" /><ref name="Rahmanzadeh2005" /><ref name="Olmstead2016" /> Je nach Autor gibt es 13 bis 22 Gattungen mit 195 bis 220 Arten, die fast weltweit von den Tropen bis in warmgemäßigte Gebiete verbreitet sind.<ref name="Rahmanzadeh2005" /><ref name="Olmstead2016" /><ref name="FoNA2019" />
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Es handelt sich um ein-, zweijährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher bis Sträucher.<ref name="APWebsite" /><ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /><ref name="FloraMesoamericana2009" /> Die meisten Arten sind relativ klein und oft niederliegend bis kriechend, einige sind aufsteigend bis aufrecht.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Es können Rhizome gebildet werden.<ref name="DELTA" /> Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl oder behaart. Die Sprossachsen sind vierkantig, zumindest am Anfang.<ref name="APWebsite" /><ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /><ref name="FloraMesoamericana2009" /> Es werden oft an den Nodien Wurzeln gebildet.<ref name="FoNA2019" />
Die grundständigen und meist gegenständig, selten wirtelig an der Sprossachse verteilt angeordneten Laubblätter sind gestielt oder sitzend.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Manchmal sind die Blattstiele geflügelt.<ref name="DELTA" /> Die meist einfachen, ledrigen oder pergamentartigen Blattspreiten sind ganzrandig, gewellt, gekerbt oder gesägt.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Die Blattnervatur ist handförmig.<ref name="FloraMesoamericana2009" /> Es sind keine Nebenblätter vorhanden.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" />
Generative Merkmale
Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln oder zu mehreren in seiten- oder endständigen traubigen oder kopfigen Blütenständen.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Es sind keine Trag-<ref name="DELTA" /> und Deckblätter<ref name="FoNA2019" /> vorhanden. Es sind meist Blütenstiele vorhanden.<ref name="FoNA2019" /> Bei einigen Arten sind die Blüten resupiniert.<ref name="DELTA" />
Die zwittrigen Blüten sind mehr oder weniger stark zygomorph und selten vier-, meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Die selten vier, meist fünf haltbaren, grünen Kelchblätter sind mindestens an ihrer Basis zu einer Kelchröhre verwachsen; die freien Bereiche der Kelchblätter sind gleich oder ungleich.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Die selten vier, meist fünf Kronblätter sind bis mindestens der Hälfte ihrer Länge zu einer Kronröhre verwachsen. Die innen drüsig behaarte<ref name="APWebsite" /><ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /><ref name="FloraMesoamericana2009" /> Blütenkrone ist glocken- bis trichterförmig bis zweilippig.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Die Kronoberlippe kann viel kürzer sein als die Unterlippe. Die Kronblätter können Anhängsel besitzen, die bei manchen Lindernia-Arten die Staubbeutel kappenförmig überdecken. Die Farbe der Blütenkrone ist weiß, purpurfarben bis blau; sie ist überall gleichgefärbt oder meist mit kontrastierenden Zeichnungen.<ref name="DELTA" />
Es ist ein Nektardiskus vorhanden.<ref name="DELTA" /> Es ist nur der innere Staubblattkreis vorhanden. Die Staubblätter sind deutlich verschieden, meist sind vier oder seltener nur zwei oder fünf vorhanden, wobei wenn vier vorhanden sind die zwei oberen sehr verschieden zu den unteren sind. Das untere Paar Staubblätter kann reduziert sein oder fehlen. Die gebogenen<ref name="APWebsite" /> oder knieförmigen<ref name="FloraMesoamericana2009" /> Staubfäden sind mit der Kronröhre verwachsen und untereinander frei oder verwachsen; sie können Anhängsel, beispielsweise als Sporn<ref name="FloraMesoamericana2009" /> ausgebildet, besitzen.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Entweder sind alle Staubblätter fertil oder das untere Paar ist zu Staminodien reduziert.<ref name="DELTA" /> Die Staminodien sind mehr oder weniger Z-förmig mit gelblich granulärer Oberfläche und Anhängseln.<ref name="APWebsite" /> Die dorsifixem Staubbeutel können untereinander frei sein oder miteinander verbunden sein.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Die Theken sind parallel oder ihre oberen Enden neigen sich mehr oder weniger zueinander.<ref name="APWebsite" /> Die blauen Pollenkörner sind selten fünf-, meist tricolpat.<ref name="APWebsite" /> Die zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, zweikammerigen Fruchtknoten verwachsen (bei Micranthemum manchmal nicht vollständig verwachsen).<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Je Fruchtknotenkammer sind 10 bis 50 orthotrope, unitegmische, tenuinucellate Samenanlagen in basaler oder zentralwinkelständiger Plazentation vorhanden. Der relativ lange Griffel endet in einer zweilappigen Narbe oder es sind zwei freie Griffel mit einfacher Narbe vorhanden.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Die Narbenlappen sind sensitiv.<ref name="APWebsite" /><ref name="FloraMesoamericana2009" />
Die Kapselfrüchte öffnen sich scheidewandspaltig = septizid, unregelmäßig oder gelegentlich mit Poren und enthalten 15 bis 600 Samen.<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" /> Die weißen, gelben oder goldenen Samen sind zylindrisch, ellipsoid, länglich bis schmal verkehrt-kegelförmig oder unregelmäßig kantig. Die Samen sind ungeflügelt.<ref name="FoNA2019" /> Das Endosperm ist ruminat. Der Embryo besitzt zwei Keimblätter (Kotyledonen).<ref name="FoNA2019" /><ref name="DELTA" />
Chromosomensätze
Die Chromosomengrundzahlen betragen x = 7 bis 9 oder 12 bis 14.<ref name="APWebsite" />
Ökologie
Alle Arten der Linderniaceae sind autotroph.<ref name="FoNA2019" /> Einige Arten der Gattung Craterostigma sind austrocknungstolerante (poikilohydre Pflanzen).
Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten (Entomophilie).<ref name="DELTA" />
Systematik und Verbreitung
Der erste Name für diese Verwandtschaftsgruppe war Lindernieae <templatestyles src="Person/styles.css" />Rchb. und wurde 1831 durch Ludwig Reichenbach in Fl. Germ. Excurs. Band 1, Nummer 3, S. 385. Dies stellt keinen gültigen Namen für eine Familie dar; deshalb veröffentlichte Thomas Borsch, Kai Müller und Eberhard Fischer 2005 für diese Familie den Namen Linderniaceae in The Linderniaceae and Gratiolaceae are further lineages distinct from the Scrophulariaceae (Lamiales). in Plant Biology, Volume 7, Issue 1, 2005, S. 67–78.<ref name="Rahmanzadeh2005" /><ref name="Tropicos" /> Typusgattung ist Lindernia <templatestyles src="Person/styles.css" />All.<ref name="Tropicos" /> Der Gattungsname Lindernia ehrt den deutsch-französischen Arzt und Botaniker Franz Balthasar von Lindern (1682–1755).<ref name="Burkhardt2022" />
Botanische Geschichte
Die Gattungen, die in die Familie Linderniaceae gestellt werden, gehörten traditionell zur Tribus Gratioleae in der Familie Scrophulariaceae <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Don, oder sie wurden zu den Familien Plantaginaceae oder Veronicaceae gerechnet. Oxelman et al. 2005 und Rahmanzadeh et al. 2005 waren daran beteiligt die Scrophulariaceae neu zu definieren und dabei war es erforderlich die Familie Linderniaceae zu reaktivieren um natürliche Verwandtschaften darzustellen.<ref name="FoNA2019" />
Fischer et al. 2013 erarbeiteten durch eine breite Sammlung an Taxa eine Phylogenie der Familie Linderniaceae als monophyletische Verwandtschaftsgruppe. Dabei wurde der Umfang einiger Gattungen auch deutlich verändert.<ref name="FoNA2019" />
Molekulargenetische Daten und die Inhaltsstoffe zeigen auch die Stellung der Familie Linderniaceae im System innerhalb der Ordnung.<ref name="FoNA2019" /> Nach Angiosperm Phylogeny Group APG III 2009 gehört die Familie Linderniaceae zur Ordnung Lamiales.<ref name="APG_III2009" />
Der Umfang der Familie Linderniaceae wird kontrovers diskutiert.<ref name="Olmstead2016" /><ref name="Biffin2018" />
In der Familie Linderniaceae gab es 2005 etwa 13 Gattungen<ref name="GRIN" /> mit etwa 195 Arten:
- Amphiolanthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Griseb.
- Artanema <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Don
- Bampsia <templatestyles src="Person/styles.css" />Lisowski & Mielcarek
- Chamaegigas <templatestyles src="Person/styles.css" />Dinter ex Heil: Sie enthält nur eine Art:
- Chamaegigas intrepidus <templatestyles src="Person/styles.css" />Dinter ex Heil
- Craterostigma <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochst.
- Crepidorhopalon <templatestyles src="Person/styles.css" />Eb. Fisch.
- Hartliella <templatestyles src="Person/styles.css" />Eb. Fisch.
- Hemiarrhena <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: Sie enthält nur eine Art:
- Hemiarrhena plantaginea <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Muell.) Benth.
- Legazpia <templatestyles src="Person/styles.css" />Blanco: Sie enthält nur eine Art:
- Legazpia polygonoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Benth.) T.Yamaz.
- Büchsenkräuter (Lindernia <templatestyles src="Person/styles.css" />All.)
- Micranthemum <templatestyles src="Person/styles.css" />Michx.
- Picria <templatestyles src="Person/styles.css" />Lour.: Sie enthält nur eine Art:
- Picria felterrae <templatestyles src="Person/styles.css" />Lour.
- Pierranthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Bonati: Sie enthält nur eine Art:
- Pierranthus capitatus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Bonati) Bonati
- Schizotorenia <templatestyles src="Person/styles.css" />T.Yamaz.
- Scolophyllum <templatestyles src="Person/styles.css" />T.Yamaz.
- Stemodiopsis <templatestyles src="Person/styles.css" />Engl.
- Torenia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.
Gattungen und ihre Verbreitung
Die Familie Linderniaceae gedeiht mehr oder weniger weltweit von den Tropen bis in die warmgemäßigten Gebieten. Das Diversitätszentrum der Familie Linderniaceae liegt in der Paläotropis.<ref name="FoNA2019" />
Nach Olmstead 2016 gehören zur Familie Linderniaceae etwa 18 Gattungen mit 220<ref name="Olmstead2016" /> bis 250<ref name="FoNA2019" /> Arten, nach 2016 wurden mehrere weitere Gattungen aufgestellt und der Umfang mancher Gattungen wird kontrovers diskutiert:<ref name="FoNA2019" /><ref name="Biffin2018" />
- Artanema <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Don (Syn.: Bahel <templatestyles src="Person/styles.css" />Adans., Bahelia <templatestyles src="Person/styles.css" />Kuntze, Diceros <templatestyles src="Person/styles.css" />Pers., Ourisianthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Bonati): Die etwa vier Arten gedeihen in der Paläotropis weitverbreitet im tropischen Afrika und Asien.<ref name="Olmstead2016" />
- Bampsia <templatestyles src="Person/styles.css" />Lisowskia & Mielcarek: Die nur zwei Arten kommen nur im südlichen Teil der Demokratischen Republik Kongo vor.<ref name="Olmstead2016" />
- Catimbaua <templatestyles src="Person/styles.css" />L.P.Félix, Christenh. & E.M.Almeida: Sie wurde 2019 aufgestellt und enthält nur eine Art:<ref name="Almeida2019" />
- Catimbaua pendula <templatestyles src="Person/styles.css" />L.P.Félix & E.M.Almeida: Sie wurde 2019 aus dem nordöstlichen brasilianischen Bundesstaat Pernambuco erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur auf Inselbergen gefunden.<ref name="Almeida2019" />
- Chamaegigas <templatestyles src="Person/styles.css" />Dinter: Sie enthält nur eine Art:
- Chamaegigas intrepidus <templatestyles src="Person/styles.css" />Dinter ex Heil (Syn.: Lindernia intrepida <templatestyles src="Person/styles.css" />(Dinter ex Heil) Oberm.): Sie kommt nur in Namibia vor.<ref name="Olmstead2016" />
- Craterostigma <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochst. (Syn.: Dunalia <templatestyles src="Person/styles.css" />R.Br. Mitranthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Hochst., Strigina <templatestyles src="Person/styles.css" />Engl.): Die etwa neun Arten sind im Jemen, vom tropischen bis ins südliche Afrika und in Indien verbreitet.<ref name="Olmstead2016" />
- Crepidorhopalon <templatestyles src="Person/styles.css" />Eb.Fisch. (Syn.: Pseudolobelia <templatestyles src="Person/styles.css" />A.Chev.): Die etwa 28 Arten sind vom tropischen bis ins südliche Afrika und in Madagaskar verbreitet. (Ihr Umfang wird zusammen mit dem von Lindernia sowie Torenia kontrovers diskutiert)<ref name="Olmstead2016" />
- Cubitanthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Barringer: Sie enthält nur eine Art:<ref name="Olmstead2016" />
- Cubitanthus alatus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Cham. & Schltdl.) Barringer: Sie kommt nur im östlichen Brasilien vor. Sie wurde 2013 aus der Familie Gesneriaceae zu den Linderniaceae gestellt.<ref name="Olmstead2016" />
- Hartliella <templatestyles src="Person/styles.css" />Eb.Fisch.: Die etwa vier Arten kommen nur in der Provinz Katanga in der Demokratischen Republik Kongo vor.<ref name="Olmstead2016" />
- Hemianthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Nutt.: Die drei oder vier Arten kommen in Zentralamerika vor. (Einige Autoren stellen sie zu Micranthemum)<ref name="Olmstead2016" />
- Hemiarrhena <templatestyles src="Person/styles.css" />Benth.: Sie enthält nur eine Art:<ref name="Olmstead2016" />
- Hemiarrhena plantaginea <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.Muell.) Benth.: Sie kommt nur in Queensland vor. (Einige Autoren stellen sie zu Lindernia)<ref name="Olmstead2016" />
- Isabelcristinia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.P.Félix, Christenh. & E.M.Almeida: Sie wurde 2019 aufgestellt und enthält nur eine Art:<ref name="Almeida2019" />
- Isabelcristinia aromatica <templatestyles src="Person/styles.css" />L.P.Félix & E.M.Almeida: Sie wurde 2019 aus dem nordöstlichen brasilianischen Bundesstaat Pernambuco erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur auf Inselbergen gefunden.<ref name="Almeida2019" />
- Legazpia <templatestyles src="Person/styles.css" />Blanco: Sie enthält nur eine Art:<ref name="Olmstead2016" />
- Legazpia polygonoides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Benth.) T.Yamaz.: Sie kommt in Südostasien, Mikronesien sowie Neuguinea vor. (Einige Autoren stellen sie zu Torenia)<ref name="Olmstead2016" />
- Büchsenkräuter (Lindernia <templatestyles src="Person/styles.css" />All., Syn.: Anagalloides <templatestyles src="Person/styles.css" />Krock., Bonnaya <templatestyles src="Person/styles.css" />Link & Otto, Geoffraya <templatestyles src="Person/styles.css" />Bonati, Ilysanthes <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf., Strigina <templatestyles src="Person/styles.css" />Engl., Vandellia <templatestyles src="Person/styles.css" />P.Browne ex L.): Die etwa 100 Arten sind in Europa, im tropischen Afrika, in Madagaskar, Südostasien und in der Neuen Welt verbreitet.<ref name="Olmstead2016" /> Darunter:
- Großes Büchsenkraut (Lindernia dubia <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Pennell): Es kommt ursprünglich in Nord-, Mittel- und Südamerika vor und ist ein Neophyt in Europa, Indien und Ostasien.<ref name="POWO" />
- Niederliegendes Büchsenkraut (Lindernia procumbens <templatestyles src="Person/styles.css" />(Krock.) Philcox)
- Micranthemum <templatestyles src="Person/styles.css" />Michx. (Syn.: Amphiolanthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Griseb., Globifera <templatestyles src="Person/styles.css" />J.F.Gmel., Hemisiphonia <templatestyles src="Person/styles.css" />Urb., Pinarda <templatestyles src="Person/styles.css" />Vell.): Die etwa 17 Arten sind in der Neuen Welt verbreitet.<ref name="Olmstead2016" />
- Picria <templatestyles src="Person/styles.css" />Lour. (Syn.: Curanga <templatestyles src="Person/styles.css" />Juss., Synphyllium <templatestyles src="Person/styles.css" />Griff., Treisteria <templatestyles src="Person/styles.css" />Griff.): Sie enthält nur eine Art:<ref name="Olmstead2016" />
- Picria fel-terrae <templatestyles src="Person/styles.css" />Lour.: Sie ist in Indomalesien verbreitet.<ref name="Olmstead2016" />
- Pierranthus <templatestyles src="Person/styles.css" />Bonati (Syn.: Delpya <templatestyles src="Person/styles.css" />Pierre ex Bonati): Sie enthält nur eine Art:<ref name="Olmstead2016" />
- Pierranthus capitatus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Bonati) Bonati: Sie kommt in Südostasien vor.<ref name="Olmstead2016" />
- Schizotorenia <templatestyles src="Person/styles.css" />T.Yamaz.: Die etwa zwei Arten kommen in Südostasien vor. (Einige Autoren stellen sie zu Lindernia)<ref name="Olmstead2016" />
- Scolophyllum <templatestyles src="Person/styles.css" />T.Yamaz.: Die etwa zwei Arten kommen in Südostasien vor. (Einige Autoren stellen sie zu Lindernia)
- Stemodiopsis <templatestyles src="Person/styles.css" />Engl.: Die nur drei Arten sind in Afrika verbreitet.<ref name="Olmstead2016" />
- Torenia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.: Die etwa 40 Arten sind in Südostasien, Afrika und Madagaskar verbreitet.<ref name="Olmstead2016" />
- Yamazakia <templatestyles src="Person/styles.css" />W.R.Barker, Y.S.Liang & Wannan: 2018 ersetzt der neue Gattungsname den ungültigen Gattungsnamen Tittmannia <templatestyles src="Person/styles.css" />Rchb. nom. rej. Die nur zwei Arten sind vom subtropischen bis tropischen Asien über Malesien bis ins nördliche Australien verbreitet.<ref name="Biffin2018" />
Nutzung
Die als Zierpflanze Clowngesicht, Torenie, oder Samtgesicht genannten Torenia-Hybriden (Torenia fournieri ist ein Elternteil) werden als Zierpflanzen für Zimmer und als Beet- und Balkonpflanzen in den gemäßigten Breiten kultiviert.
Bilder
Bei den als Zierpflanze Clowngesicht, Torenie, oder Samtgesicht genannten Torenia-Hybriden ist ein Elternteil Torenia fournieri: Torenia fournieri:
Micranthemum umbrosum <templatestyles src="Person/styles.css" />(J.F.Gmel.) S.F.Blake (Rundblättriges Perlenkraut):
Quellen
- Die Familie Linderniaceae bei der APWebsite. (Abschnitte Systematik und Beschreibung)
- Die Familie Linderniaceae bei The Families of Angiosperms von L. Watson, M. J. Dallwitz: DELTA.
Literatur
- R. Rahmanzadeh, Kai Müller, Eberhard Fischer, D. Bartels, Thomas Borsch: The Linderniaceae and Gratiolaceae are further lineages distinct from the Scrophulariaceae (Lamiales). In: Plant Biology, Volume 7, Issue 1, 2005, S. 67–78. doi:10.1055/s-2004-830444 PDF.
- M. J. M. Christenhusz: Flora Mesoamericana, Volume 5, 1, 224: Linderniaceae, 2009 S. 1–12. PDF.
- Eberhard Fischer, B. Schäferhoff, Kai Müller: The phylogeny of Linderniaceae - the new genus Linderniella and new combinations within Bonnaya, Craterostigma, Lindernia, Micranthemum, Torenia and Vandellia. In: Willdenowia, Volume 43, 2013, S. 209–238.
- Richard Glenn Olmstead (Herausgeber): A Synoptical Classification of the Lamiales. Version 2.6.2 (2016 in prog.). 20 Seiten. PDF.
- Ed Biffin, W. B. Barker, Bruce Wannan, Yi-Shuo Liang: Corrigendum to: The phylogenetic placement of Australian Linderniaceae and implications for generic taxonomy. In: Australian Systematic Botany, Volume 31, Issue 4, Dezember 2018, S. 373–373. doi:10.1071/SB17058_CO
- E. M. Almeida, A. M. Wanderley, A. D. S. Santos, J. I. M. De Melo, G. Souza, F. R. D. C. Batista, M. J. Christenhusz, L. P. Felix: Two new genera and species of Linderniaceae (Lamiales) from inselbergs in northeastern Brazil: morphological and karyological evidence. In: Phytotaxa, Volume 400, Issue 4, April 2019, S. 215–226. doi:10.11646/phytotaxa.400.4.1
- Thomas Borsch, Kai Müller, Eberhard Fischer: In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 17: Magnoliophyta: Tetrachondraceae to Orobanchaceae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2019, ISBN 978-0-19-086851-2. Linderniaceae. S. 352–353 - textgleich online in der Beta-Version wie gedrucktes Werk.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Tropicos"> Linderniaceae bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="DELTA"> Die Familie Linderniaceae bei The Families of Angiosperms von L. Watson, M. J. Dallwitz: DELTA. </ref> <ref name="APWebsite"> Die Familie Linderniaceae bei der APWebsite. zuletzt eingesehen am 5. Februar 2022. </ref> <ref name="Rahmanzadeh2005"> R. Rahmanzadeh, K. Müller, E. Fischer, D. Bartels, T. Borsch: The Linderniaceae and Gratiolaceae are further lineages distinct from the Scrophulariaceae (Lamiales). In: Plant Biology, Volume 7, Issue 1, 2005, S. 67–78. doi:10.1055/s-2004-830444 PDF. </ref> <ref name="APG_III2009"> The Angiosperm Phylogeny Group: An update of the Angiosperm Phylogeny Group classification for the orders and families of flowering plants: APG III. In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 161, Issue 3, 2009, S. 105–121. doi:10.1111/j.1095-8339.2009.00996.x </ref> <ref name="FloraMesoamericana2009"> M. J. M. Christenhusz: Flora Mesoamericana, Volume 5, 1, 224: Linderniaceae, 2009 S. 1–12. PDF. </ref> <ref name="Olmstead2016">Richard Glenn Olmstead (Herausgeber): A Synoptical Classification of the Lamiales. Version 2.6.2 (2016 in prog.). 20 Seiten. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF ( des Vorlage:IconExternal vom 20. Juli 2020 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..</ref> <ref name="Biffin2018"> Ed Biffin, W. B. Barker, Bruce Wannan, Yi-Shuo Liang: Corrigendum to: The phylogenetic placement of Australian Linderniaceae and implications for generic taxonomy. In: Australian Systematic Botany, Volume 31, Issue 4, Dezember 2018, S. 373–373. doi:10.1071/SB17058_CO </ref> <ref name="Almeida2019"> E. M. Almeida, A. M. Wanderley, A. D. S. Santos, J. I. M. De Melo, G. Souza, F. R. D. C. Batista, M. J. Christenhusz, L. P. Felix: Two new genera and species of Linderniaceae (Lamiales) from inselbergs in northeastern Brazil: morphological and karyological evidence. In: Phytotaxa, Volume 400, Issue 4, April 2019, S. 215–226. doi:10.11646/phytotaxa.400.4.1 </ref> <ref name="FoNA2019"> Thomas Borsch, Kai Müller, Eberhard Fischer: In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 17: Magnoliophyta: Tetrachondraceae to Orobanchaceae, Oxford University Press, New York und Oxford, 2019, ISBN 978-0-19-086851-2. Linderniaceae. S. 352–353 - textgleich online in der Beta-Version wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Burkhardt2022"> Lotte Burkhardt: Eine Enzyklopädie zu eponymischen Pflanzennamen: Von Menschen & ihren Pflanzen. Berlin: Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, 2022. doi:10.3372/epolist2022 </ref> <ref name="POWO">Lindernia dubia. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>
Weblinks
- Linderniaceae bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum
- Linderniaceae bei Tropicos.org. In: Flora Mesoamericana. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum
- Linderniaceae bei Tropicos.org. In: Catalogue of the Vascular Plants of Madagascar. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum
- Linderniaceae bei Tropicos.org. In: Vascular Plants of the Americas. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum
- Illustration der nordamerikanischen Arten bei Flora of North America North of Mexico.