Als Bötzowviertel wird die Ortslage zwischen der Danziger Straße im Nordosten, dem Volkspark Friedrichshain im Süden und der Greifswalder Straße im Westen bezeichnet. Im Südwesten befand sich das Königstor. Kern des Viertels ist die namengebende Bötzowstraße. Angrenzende Wohnquartiere sind die Grüne Stadt im Nordosten und das Winsviertel im Westen. Im Süden grenzt das Viertel zudem an den Ortsteil Friedrichshain. Die Eckpunkte des Kiezes sind somit Greifswalder/Danziger Straße ({{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.53590215056684|EW=13.433133065|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Nord}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
}}}}), sowie Virchowstraße/Am Friedrichshain ({{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.5295697659|EW=13.4376022964|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Parkecke}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
}}}}), Am Friedrichshain/Greifswalder Straße (~Königstor) ({{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.528245285|EW=13.42409745|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Südwest}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
Im Rahmen der Stadtplanung nach lebensweltlichen Räumen ist das Bötzowviertel<ref>Lebensweltlich orientierte Räume (LOR) – Planungsräume: Bötzowstraße. fbinter.stadt-berlin.de</ref> mit den Plannummern 03 (Bezirk Pankow), 07 (Südlicher Prenzlauer Berg), 16 (Prenzlauer Berg Süd) und 39 (Bötzowstraße) gekennzeichnet. Auf der Ebene des Planungsraums sind dann weitere Daten zugänglich, wie zur Bevölkerungsstruktur.<ref>Bevölkerungsstruktur im „Lebensweltlich orientierten Planungsraum“ (LOR 03071639) Bötzowstraße. sozialraumdaten.kiezatlas.de</ref> So wohnten zum 31. Dezember 2018 12.738 Bewohner im Viertel, davon 17 % mit ausländischer Staatsangehörigkeit, 9,9 % Deutsche mit und 73,1 % ohne Migrationshintergrund. Nach der Altersstruktur waren 20 % jünger als 18 Jahre, der Anteil der 25- bis 45-Jährigen betrug 38,8 %, der 45- bis 65-Jährigen 28,2 % und der 65- bis 85-Jährigen 6,6 %. Es gab zu diesem Stichtag 86 Bewohner im Lebensalter von 85 bis 90 Jahren, 28 Personen zwischen 90 und 95 und noch 15 über 95-Jährige, was einen Anteil von 2,1 % im Alter über 85 Jahre ergibt. Der Planungsraum umfasst 568.802 m² (2015) die hauptsächlich der Wohnnutzung (56 % als Wohngebiet) dienen, wobei nach der Flächenverteilung 27 % als Straßenland, 4 % für Gemeinbedarfs- und Sondernutzungen, 8 % für Grünflächen und Parks sowie 2 % als Verkehrsfläche ausgewiesen sind, hinzu kommen 0,5 % für Gewerbe-, Industrienutzung und großflächigen Einzelhandel.<ref>Flächennutzung der Planungsräume 2015 (PLR). fbinter.stadt-berlin.de</ref> Eine andere Angabe aus dem Umweltatlas für den Planungsraum sind fünf Photovoltaikanlagen im Kiez mit einer Generatorleistung von 62,5 kWp, das sind 5 Wp/Ew., die Vergleichszahl für den Bezirk Pankow war 0,16 Wp/Ew. (836 Anlagen) und für Berlin mit 5680 Anlagen ergab sich eine Generatorleistung von lediglich 0,04 Wp.<ref>Sachdaten: Solaranlagen – Photovoltaik auf Planungsraumebene (Umweltatlas). fbinter.stadt-berlin.de</ref>
Entstanden ist das Viertel bis 1900 vor dem Königstor auf Ackerland der Großgrundbesitzer-Familie Bötzow<ref>histomapberlin.de. Straube-Plan IF und IG von 1910.</ref><ref name="Lindstädt S.71">Kerstin Lindstädt. Bezirksamt Pankow von Berlin: Berlin-Pankow. Aus der Orts- und Baugeschichte, Berlin 2010, S. 71.</ref> – daher der Name des Viertels – an der Ausfallstraße nach Bernau. Die repräsentativen Gründerzeit- und Jugendstilwohnhäuser in Blockrandbebauung entstanden für den Mittelstand. Geprägt war das Viertel vom Arnswalder Platz und in der Straße Am Friedrichshain von den Anwesen der Actien-Brauerei Friedrichshain mit Saalbau<ref>{{#switch:
Den Zweiten Weltkrieg überstand der westliche Teil des Wohngebietes weitgehend unversehrt, der östliche Teil hatte erhebliche Verluste<ref>Gebäudeschäden 1945 im Bötzowviertel und Umgebung</ref> zu verzeichnen und wurde neu bebaut.<ref name="Lindstädt S.71" /> Das Viertel verfiel in der DDR aber zunehmend. Nach der politischen Wende wurde es zum Sanierungsgebiet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20140320174615
Im Bötzowviertel spielen die Romane Königstorkinder von Alexander Osang<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|Vorlage:FormatDate/Wartung/Error}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:|{{#if:Der Hund Andreas – Rezension von Königstorkinder in der taz|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Der Hund Andreas – Rezension von Königstorkinder in der taz}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://taz.de/Der-Hund-Andreas/!375088/%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Der Hund Andreas – Rezension von Königstorkinder in der taz}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://taz.de/Der-Hund-Andreas/!375088/}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Der Hund Andreas – Rezension von Königstorkinder in der taz}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:2010-10-09{{#if: 2025-09-11 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
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Wegen seiner ruhigen, doch zentralen Lage, seiner vielfach erhalten gebliebenen Gründerzeitarchitektur und seiner Nähe zum Volkspark Friedrichshain ist das Bötzowviertel eine der bevorzugten Wohnlagen Berlins. Sie umfasst die folgenden Verkehrswege:
Kniprodestraße, sie verlängert die Straße Am Friedrichshain, ab Mitte der 1960er Jahre bis in die 1990er Jahre als Artur-Becker-Straße, der Straßenzug verläuft nach Nordosten über die Danziger Straße und die Ringbahn weiter
In dem vorwiegend mit Wohnhäusern bebauten Bötzowviertel befindet sich die Homer-Schule (Pasteurstraße 10/12).<ref>Website der Homer Grundschule des Bötzowviertels in Berlin-Pankow, vormals 228. und 279. Gemeindeschule als Pasteurstraße 5 adressiert. Dann 31. und 32. Volksschule und Oberschule für Mädchen, in den Nachkriegsjahren Käthe-Kollwitz-Oberschule, dann kam die 31. Oberschule unter und etwa ab 1975 erhielt diese den Namen Heinrich-Mann-Oberschule bis zur Wende.</ref> Die Kurt-Schwitters-Schule (Hauptgebäude:<ref>Bernd Wähner: Die heutige Schwitters-Oberschule war einst das Hauptkinderheim von Berlin. In: Berliner Woche, 7. Februar 2016</ref> Greifswalder Straße 25)<ref>In den Nachkriegsjahren zunächst als Hauptkinderheim der Stadt Berlin, in den 1960er bis Mitte der 1970er Jahre die Hermann-Schliemann-Oberschule, ab 1975 bis 1990 waren hier eine Betriebsberufsschule und die 17. Polytechnische Oberschule</ref> hat ihre Filiale / 2. Haus in der Bötzowstraße 49.<ref>Das Gebäude war vormals für 257. und 294. Gemeindeschule angelegt und mit Bötzowstraße 40 adressiert, in den 1940er Jahren als Lazarett eingerichtet war ab 1945 (nun Hausnummer 11) das Krankenhaus St. Marien untergebracht, es folgte in den 1960er Jahren die 1. Hilfsschule und ab 1965 die 32. Oberschule, ab 1975 als Ferdinand-Thomas-Schule benannt.</ref> Diese ist eine integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe.<ref>Kurt-Schwitters-Schule: Europaschule für Portugiesisch-Deutsch, montessori-orientiert</ref> Lange Tradition im Kiez hat das (vormals) Sct. Katharinen-Stift, in dem sich das Katholische Schulzentrum „Edith Stein“ (Greifswalder Straße 18a)<ref>Kath. Schulzentrum Edith Stein im Katharinenstift Fachschule für Sozialpädagogik</ref> befindet. Mit dem Ausbau des Kiezes entstand ein imposanter Backsteinbau an der Nordseite der Pasteurstraße<ref>III. Oberrealschule mit Pasteurstraße 44–46 adressiert, dann Königstädtische Oberrealschule, in den Nachkriegsjahren zunächst noch Oberschule für Knaben, befand sich hier vor der Wende noch die Volkshochschule Prenzlauer Berg.</ref> Pasteurstraße 7–11<ref>Sabine Flatau: 30 Millionen Euro für eine Schule. In: Berliner Morgenpost, 16. März 2012</ref> wurde 2012/2017 das alte Schulgebäude<ref>Pasteur-Gymnasium: 2006/2007 fusionierte die Pasteur-Oberschule mit der Camille-Claudel-Oberschule am Standort Eugen-Schönhaar-Straße 18 zum Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium und das Schulgebäude in der Pasteurstraße wurde aufgegeben. Zwischenzeitlich nutzte das „Abendgymnasium Prenzlauer Berg“.</ref> modernisiert, sodass 2018 das Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium (Eugen-Schönhaar-Straße 18) das Haus 2 des FMBG erhielt.<ref>Bernd Wähner: Modernes Innenleben im alten Schulgebäude. In: Berliner Woche, 15. März 2018</ref>
Im Bötzowviertel befinden sich mehrere Mietshäuser der Ostseite der Greifswalder Straße unter den Berliner Baudenkmalen und weitere Gebäude.<ref>Denkmalkarte Berlin</ref>
Filmtheater am Friedrichshain (Bötzowstraße 1–5 {{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.529044|EW=13.43035161|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=FaF}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09065234) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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228. und 279. Gemeindeschule (Pasteurstraße 10, 12, Esmarchstraße 18 {{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.533744121|EW=13.432678940|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Homerschule}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
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257. und 294. Gemeindeschule und 8. Hilfsschule (Bötzowstraße 11 {{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.530030089|EW=13.43132387915|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Kurt-Schwitters-Schule, Bötzowstraße}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09065232) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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** FEHLER! Parameter Objekt-ID fehlt}} {{#switch: Mietshaus und Schule
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09065228) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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}}}})<ref>[https://denkmaldatenbank.berlin.de/daobj.php?obj_dok_nr={{#if: 09050108 | 09050108 |
** FEHLER! Parameter Objekt-ID fehlt}} {{#switch: Gesamtanlage Schule und Lehrerwohnhaus; 1910/1911, Architekt Ludwig Ernst Emil Hoffmann, Bauherr: Städtische Hochbaudeputation
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Königstädtisches Lyzeum (Greifswalder Straße 25 {{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.5315263039|EW=13.428222071|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Schule}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
}}}}). Lehrerwohnhaus, Schule, Einfriedung<ref>[https://denkmaldatenbank.berlin.de/daobj.php?obj_dok_nr={{#if: 09050102 | 09050102 |
** FEHLER! Parameter Objekt-ID fehlt}} {{#switch: 1913–1914, Ludwig Ernst Emil Hoffmann (Architekt), Otto Stiehl (Architekt)
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09050102) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
|#default={{#if: 1913–1914, Ludwig Ernst Emil Hoffmann (Architekt), Otto Stiehl (Architekt) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1913–1914, Ludwig Ernst Emil Hoffmann (Architekt), Otto Stiehl (Architekt)}} | Eintrag 09050102 in der Berliner Landesdenkmalliste}}}}]{{#if:1913–1914, Ludwig Ernst Emil Hoffmann (Architekt), Otto Stiehl (Architekt)|{{#if:{{#invoke:WLink|isValidLinktext| 1913–1914, Ludwig Ernst Emil Hoffmann (Architekt), Otto Stiehl (Architekt)}} | | Linktext ungültig}}}}</ref>
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09065233) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09046097) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
|#default={{#if: 1904–1907 und 1933–1934, Entwurf: Hermann Mächtig, Georg Friedrich Richard Ermisch (Gartenarchitekt) | {{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1904–1907 und 1933–1934, Entwurf: Hermann Mächtig, Georg Friedrich Richard Ermisch (Gartenarchitekt)}} | Eintrag 09046097 in der Berliner Landesdenkmalliste}}}}]{{#if:1904–1907 und 1933–1934, Entwurf: Hermann Mächtig, Georg Friedrich Richard Ermisch (Gartenarchitekt)|{{#if:{{#invoke:WLink|isValidLinktext| 1904–1907 und 1933–1934, Entwurf: Hermann Mächtig, Georg Friedrich Richard Ermisch (Gartenarchitekt)}} | | Linktext ungültig}}}}</ref>
Gustmannscher Bierkeller (Greifswalder Straße 24 {{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.5310848527|EW=13.4283372759|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Eiskeller}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09050573) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09065229) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09065231) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09050448) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09050099) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09050446) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09050100) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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|1=Eintrag zu Bötzowviertel (Obj.-Dok.-Nr. 09050447) in der Berliner Landesdenkmalliste mit weiteren Informationen
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Stolpersteine
Für 47 deportierte Juden wurden Stolpersteine im Kiez verlegt:
Liselotte-Herrmann-Straße 28, früher: Allensteiner Straße 27, für Else Lewkonja (1880–?)
Pasteurstraße 24, früher: Pasteurstraße 11: 7 Personen<ref>Jacob Kaufmann (1881–1942), Selma Kaufmann (1883–1942), Regina Heim (1876–1944), Resi Heim (1903–?), Samuel Heim (1875–1942), Alexander Simon (1867–1942), Moritz Eugen Simon (1896–1942)</ref>
Am Haus Käthe-Niederkirchner-Straße 35 (früher: Lippehner Straße) wurde am 12. Mai 2019 eine Gedenktafel in Form einer Stillen Klingelanlage für 83 ehemalige jüdische Hausbewohner angebracht. Von diesen wurden 65 in Ghettos und Konzentrationslagern umgebracht, fünf entkamen der Deportation durch Selbstmord, nur acht konnten noch rechtzeitig das Land verlassen und fünf starben eines natürlichen Todes.<ref>Chronik eines Hauses. kaethe35.de</ref>
Im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs wurde die Bebauung<ref>Die traurige Geschichte der Häuser in der Margarete-Sommer-Straße. In: Friedrichshainer Zeit-Zeiger, 1. Oktober 2015, Dirk Moldt, mit Postkartenbild der Bardeleber Straße.</ref> auf der Fläche östlich der Kniprodestraße (1965–1990: Artur-Becker-Straße) durch Bombardement 1944 getroffen. Die völlige Zerstörung erfolgte noch im April 1945, als die Waffen-SS die Wohnhäuser sprengte,<ref>Die Mieter mussten zwischen dem 26. und 30. April 1945 ihre Häuser räumen</ref> um freies Schussfeld vom Flakbunker im Friedrichshain auf die von Norden in die Innenstadt vorrückende Rote Armee zu haben.<ref>Gebäudeschäden 1945: Werneuchener und Kniprodestraße</ref> Gegenüber vom Friedrichshain entstanden um 1950 neue Wohnbauten. Nachdem die Ruinen (Tote Stadt) Ende der 1940er Jahre im Ortsteil Prenzlauer Berg zwischen Danziger Straße (seinerzeit: Dimitroffstraße), Margarete-Sommer-Straße (damals: Werneuchener Straße) und Virchowstraße beräumt waren, verblieb am Ostrand des Bötzowviertels eine brache Fläche, die einen halbamtlichen Namen als Werneuchener Wiese erhielt. Diese grenzte im Nachbarbezirk an den „Sportplatz im Friedrichshain“, wo 1955 das Karl-Friedrich-Friesen-Schwimmstadion entstand.<ref>Nach 1990 wurde das Schwimmstadion abgebaut und stattdessen wurden Sportmöglichkeiten für Beachvolleyball, Boccia sowie Laufstrecken angelegt. Die gesamte Parkfläche im Nachbarortsteil Friedrichshain wurde als „Neuer Hain“ in den Volkspark Friedrichshain einbezogen.</ref> 1953 gab es Planungen die Werneuchener Wiese für die Sportanlage zu nutzen. Die Bezirksgrenze blieb jedoch unverändert. Der Bau eines 130 Meter hohen Fernsehturms in den Müggelbergen wurde 1954 abgebrochen. 1957 geriet die Werneuchener Wiese als Standort des Fernsehturms in die Planung, wurde aber durch den mehr zentralen Standort am Alexanderplatz obsolet. 1981 verkündete FDJ-Chef Egon Krenz auf dem XI. FDJ-Parlament den Willen für ein Haus der Jugend an dieser Stelle. Mitte Juli 1987 wurde das Projekt öffentlich vorgestellt: Konzert- und Kinosäle, Galerien, Diskothek, Springbrunnen, begrünte und begehbare Dachflächen, ein Jugendhotel, eine Bibliothek. Für 1991 war die Fertigstellung geplant. Bauarbeiter gruben in die Tiefe und begannen Fundamente zu gießen. Doch dann wurde das Geld gestrichen.<ref>Gescheitertes Großprojekt</ref> Das Areal war bis 1950 von Trümmern beräumt, aber nicht tiefenenttrümmert worden, mit der Baugrube ist dies teilweise erfolgt.<ref>Archäologische Fundstücke von der Werneuchener Wiese: Anfang der 1990er Jahre führte das damalige Prenzlauer-Berg-Museum eine Projektwoche mit Schülern durch: In Resten der Baugrube für den geplanten Jugendpalast Artur Becker gruben sie nach Zeugnissen der Vergangenheit und brachten Fundstücke zu Tage.</ref>
Nach einem Plan der Fraktion der Grünen in der BVV sollten die umlaufenden Straßen zwischen Wiese und Volkspark Friedrichshain 2020 entwidmet und entsiegelt werden.<ref>Werden zwei Straßen Grünfläche? In: Berliner Woche, 24. April 2019, S. 2: Anstatt dass lediglich Pkw parken, würden die 5000 m² als Spiel- und Freizeitflächen umgestaltet werden und dem Bötzowviertel eine Grünfläche und dem Bezirk Pankow eine Ergänzung zum im Nachbarbezirk liegenden Volkspark geben.</ref> Diese unbebaute Fläche des Bezirks Pankow entwickelte sich zum gesuchten Planungsgebiet. Auch kam die Planung für eine Flüchtlingsunterkunft hinzu.<ref>Ulf Teichert: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20190816183543
Der verbleibende größere Wiesenbereich<ref>Christian Hönicke: Werneuchener Wiese: Bürgerwiese soll kommen. In: Der Tagesspiegel, 24. Januar 2019.</ref> wäre dann Sportfläche für die Schule, Bürgerwiese und Grünfläche mit Sport- und Freizeitangeboten oder Raum für Gemeinschaftsgärten.
2021 begannen die Planierungsarbeiten für die Grünfläche an der Ecke Kniprode-/Virchowstraße und den Baugrund des Interims-Schulgebäudes, das für rund 800 Schüler ausgelegt wird. Laut Informationen des Bezirksamts Pankow, soll „bereits ab Juni 2023 bis Ende 2025 das Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium“ die Räume als Schuldrehscheibe nutzen. Anschließend können die Schüler des Gymnasiums am Europapark dort einziehen, gefolgt von den Schulensembles Kurt Schwitters und Tesla-Schule (bis Oktober 2031). Das Bauwerk wird aus leichten Holzmodulen bestehen und seine Errichtung ist mit 32 Millionen Euro angesetzt.<ref name="Brache">Susanne Dübber: Gras über die Brache. In: Berliner Zeitung, 26. Januar 2022, S. 10.</ref>
Im Mai 2023 soll die 2500 m² große Grünanlage als Sport-, Spiel- und Freiezeitfläche fertiggestellt und eingeweiht werden. Dafür sind Fördermittel aus dem Berliner Städtebau geplant.<ref name="Brache" />
Zur Pflege und Aufbesserung des Ehrenhains stehen 400.000 Euro zur Verfügung. Die Gestaltung aller Grünanlagen liegt in der Verantwortung der Gartenarchitektin Brigitte Gehrcke, die Wert darauf legt, dass alle Neupflanzungen langfristig erhalten bleiben, deshalb will sie Blumen und niedrige Büsche auf einem Hochbeet im Zentrum des neuen Platzes anordnen.<ref name="Brache" />
Ehrenhain
Am Südstreifen der Werneuchener Wiese (20 Meter zur Virchowstraße) befindet sich ein mit (Stand: 2022{{#if:|Vorlage:Zukunft/Ausgabe2|Vorlage:Zukunft/Ausgabe}}) Hainbuchen-Hecken eingegrenzter Ehrenhain,<ref>Bernd Wähner: GärtnerInitiative setzt sich für den Lenné-Meyer-Ehrenhain auf der Werneuchener Wiese ein. In: Berliner Woche, 2. Dezember 2018</ref> in dem in den 1990er Jahren zwei Eichen gepflanzt wurden.<ref>Warum ein Ehrenmal? Warum an diesem Ort? Warum in dieser Form?! GärnerInitiative Arnswalder Platz, 5. Januar 2000.</ref> 1995 wurde anlässlich der im Jahr 1870 erfolgten Gründung einer Deputation für städtische Park- und Gartenanlagen eine Eiche für Gustav Meyer als Landschaftsplaner gepflanzt, der als städtischer Gartenbaudirektor den Volkspark gestaltete.<ref>Der Volkspark Friedrichshain</ref> Eine zweite Pflanzung erfolgte 1997 aus Anlass der 1822 erfolgten Gründung des Vereins zur Beförderung des Gartenbaues im preußischen Staate. Diese Eiche ist mit Peter Joseph Lenné verbunden, der Ideengeber des Volksparks war.<ref>Bernd Wähner: SPD fordert Aufwertung des Denkmals für Gartenkünstler Meyer und Lenné. In: Berliner Woche, 2. Februar 2019</ref> Zu beiden Bäumen auf dem Wiesengelände wurden Bronzetafeln auf hellgrauen Granitsockeln gesetzt, die jeweils Würfel mit einem Meter Seitenlänge sind. Die Tafeln auf der Oberseite enthalten einen Text, aus dem der Anlass der Ehrung zu ersehen ist. Die beiden Eichen stehen 30 Meter von der Virchowstraße entfernt. Allerdings blieben die Gedenksteine etliche Jahre unbemerkt und versanken in der Erde, erst ein Neu-Prenzelberger entdeckte sie wieder und sorgte für die Freilegung und Aufarbeitung.
An der südwestlichen Ecke der Werneuchener Wiese steht (30 Meter von der Kniprodestraße {{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.52953983|EW=13.4379108208|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Gustav-Meyer-Eiche}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
}}}}) die Gustav-Meyer-Eiche und daneben die Gedenktafel für ihn und die Vereinsgründung.<ref>Inschrift (in Versalien): „1870–1995 / Gustav-Meyer-Eiche / gepflanzt von den Berliner Stadtgärtnern im 125. Jahr des Bestehens ihrer communalen Gartenverwaltung unter Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur mit wohlwollender Unterstützung des rechtschaffenden Fachverbands für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, des geschätzten Landesverbandes Gartenbau und Landwirtschaft wie auch des löblichen Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten unter lebhafter Beteiligung der hochmögenden grünen Fachbereiche von TU und TFH, zu ehrendem Gedenken an den ersten Berliner Stadtgartendirektor, wie auch zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger.“</ref>
An der südöstlichen Ecke der Wiesenfläche (30 Meter zur Margarete-Sommer-Straße {{Coordinate{{#ifeq:y|y|Simple|Complex}}|NS=52.5289526303|EW=13.43855723|type=landmark|region=DE-BE|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Peter-Joseph-Lenné-Eiche}}|article=|text=|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5
}}}}) unweit vom Volkspark Friedrichshain wurde die „Peter-Joseph-Lenné-Eiche“ gepflanzt. Die Gedenktafel verweist auf ihn als Mitbegründer des Vereins zur „Beförderung des Gartenbaues im Preussischen Staate“ und seine aktive Rolle in der Deutschen Gartenbaugesellschaft.<ref>Inschrift (in Versalien): „1822–1997 / Peter-Joseph-Lenné-Eiche / gepflanzt zum Gedenken an die Gründung der Deutschen Gartenbau Gesellschaft e. V. geschehen am 4. Juli 1822 in Berlin durch Allerhöchste Kabinetts-Ordre des Königs Friedrich Wilhelm III als Verein zur „Beförderung des Gartenbaues im Preussischen Staate“ und an den Mitbegründer Peter Joseph Lenné“</ref>
Erinnerungs-Eichen auf der Werneuchener Wiese – parallel zur Virchowstraße