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Böhmischbruck

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Böhmischbruck
Gemeinde Vohenstrauß
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Postleitzahl: 92648
Vorwahl: 09651
Lage von Böhmischbruck in Bayern
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Böhmischbruck ist ein Pfarrdorf in der nördlichen Oberpfalz. Es liegt im Vorderen Oberpfälzer Wald im Tal der Pfreimd, etwa sechs Kilometer südlich der Stadt Vohenstrauß, deren Gemeindeteil Böhmischbruck seit 1972 ist.

Geschichte

Ortsnamen weisen darauf hin, dass das Tal der Pfreimd erstmals im 9. Jahrhundert von Slawen besiedelt wurde.

Die Ortsgründung geht vermutlich auf Ministerialen der Grafen von Ortenburg zurück, die im 13. Jahrhundert an dieser Stelle eine Brücke über die Pfreimd errichten ließen.

Erstmals erwähnt wurde Böhmischbruck („locus pons Boemorum“) 1250 in einer Schenkungsurkunde für das Kloster Sankt Emmeram in Regensburg. 1299 gründeten Benediktiner in dem Ort ein Kloster, aus dem wenig später die Propstei Böhmischbruck hervorging. Die Lage am linken Ufer der Pfreimd diente früh einer vorindustriellen Nutzung der Wasserkraft. Ein Hammerwerk ist seit 1362 nachgewiesen. 1431 wurde der Ort von Hussiten verwüstet, am 5. Mai 1562 zerstörte ein Brand Propstei, Kirche und Pfarrhof.

1830 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Altentreswitz (mit den Ortsteilen Grünhammer und Wastlmühle) und Kößing (mit dem Ortsteil Linglmühle) nach Böhmischbruck eingemeindet. Spätestens 1885 kam noch der Ortsteil Goldbachschleife dazu. Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Bayern verlor Böhmischbruck am 1. Juli 1972 den Status einer selbständigen Gemeinde und ist seither ein Ortsteil der Stadt Vohenstrauß.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref>

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Verkehr

In Böhmischbruck treffen sich die Kreisstraßen NEW 40, die die Pfreimd quert, die NEW 38 und die NEW 35.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Einwohnerentwicklung

1875–1950
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1871 312 62<ref name="Ortsverzeichnis 1871">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1875</ref>
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1928 239 21<ref name="Ortsverzeichnis 1925">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1925</ref>
1950 311 39<ref name="Ortsverzeichnis 1950">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1950</ref>
1964–2016
Jahr Einwohner Gebäude
1961 204 44<ref name="Ortsverzeichnis 1961">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1961</ref>
1970 202 k. A.<ref name="Ortsverzeichnis 1970">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1970</ref><ref name="Ortsverzeichnis 1978">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1978</ref>
1987 168 52<ref name="Ortsverzeichnis 1987">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1987</ref>
2011 240 k. A.<ref>https://atlas.zensus2011.de/</ref>

Sehenswürdigkeiten

Das Ortsbild wird geprägt von der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus dem 18. Jahrhundert. Ebenfalls denkmalgeschützt ist der zur Pfarrei gehörende Pfarrhof an der Südseite der Kirche.

Charakteristisch sind auch die zahlreichen Wegkreuze in der Umgebung des Ortes, die insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert entstanden und Zeugnis von der allgemeinen Volksfrömmigkeit geben.

Bildergalerie

Weblinks

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Einzelnachweise

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