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Bérault (Métro Paris)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Paris transit icons - Métro.svg Bérault
Datei:Entrée Station Métro Bérault Vincennes 1.jpg
Tarifzone 2
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort Saint-Mandé
Eröffnung 24. März 1934
Datei:Metro Paris - Ligne 1 - Berault.jpg
Gleise und Bahnsteige im November 2008

Der U-Bahnhof Bérault [<templatestyles src="IPA/styles.css" />beʁo] ist eine unterirdische Station der Linie 1 der Pariser Métro. Er zählt zu den ersten Métrostationen, die außerhalb des Stadtgebiets von Paris eröffnet wurden.<ref>Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 23 f.</ref>

Lage

Die Station befindet sich im östlichen Pariser Vorort Vincennes an der Grenze zu Saint-Mandé längs unter der Avenue de Paris.

Name

Den Namen gibt die nahe Place Bérault, ein dreieckiger Stadtplatz, der mit einer Spitze in die Avenue de Paris mündet. Michel Bérault (1796–1871) war von 1830 bis 1850 Stadtrat und von 1850 bis 1870 Zweiter Bürgermeister von Vincennes.<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 63.</ref>

Geschichte und Beschreibung

Datei:ParisMetro1Berault.jpg
Geflieste Wand nach Abnahme der Verkleidungen – gut zu erkennen die Krümmung der Seitenwand (2006)
Datei:Metro Paris - Ligne 1 - Berault - Installation facades de quai (33).jpg
Station Bérault mit Bahnsteigtüren
Datei:Entrée Métro Bérault St Mandé 7.jpg
Nordwestlicher Zugang mit Dervaux-Kandelaber

Die Station wurde am 24. März 1934 mit der 2300 m langen westlichen Verlängerung der Linie 1 von Porte de Vincennes bis Château de Vincennes von der Compagnie du chemin de fer métropolitain de Paris (CMP) in Betrieb genommen.<ref>Jean Tricoire: op. cit. S. 133.</ref> Anfang der 1960er Jahre wurde sie von 75 m auf 90 m verlängert, um Sechs-Wagen-Züge aufnehmen zu können, und die Strecke wurde für den Betrieb mit gummibereiften Zügen umgebaut.<ref>Jean Tricoire: op. cit. S. 134.</ref>

Im Zuge der Einführung des fahrerlosen Betriebs wurden im Juli 2008 die Bahnsteige erhöht, Anfang 2009 wurden Bahnsteigtüren installiert. Zwischen Mai 2011 und Dezember 2012 erfolgte die Umstellung auf den Betrieb mit vollautomatischen Zügen.

Die Station liegt unter einem elliptischen, weiß gefliesten Deckengewölbe, die Seitenwände folgen – wie bei Tunnelbahnhöfen der CMP üblich<ref group="Anm.">Die Tunnelstationen der Société du chemin de fer électrique souterrain Nord-Sud de Paris (Nord-Sud) weisen senkrechte Seitenwände auf</ref> – der Krümmung der Ellipse. Die beiden Streckengleise werden von Seitenbahnsteigen flankiert. In den 1960er Jahren erhielt die Station Wandverkleidungen, die 2006 wieder entfernt wurden.<ref>Bérault reçoit son premier coup de chalumeau bei web.archive.org, abgerufen am 31. Dezember 2020</ref>

Sie hat am westlichen Stationsende zwei Zugänge, von denen einer mit einem von Adolphe Dervaux im Stil des Art déco entworfenen Kandelaber markiert ist. Am östlichen Stationsende liegen ein mit einem gelben M in einem Doppelkreis gekennzeichneter Zugang und auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Ausgang mit Rolltreppe.

Fahrzeuge

Seit den frühen 1930er Jahren verkehrten auf der Linie 1 grau lackierte Fünf-Wagen-Züge (mit rotem 1.-Klasse-Wagen) der Bauart Sprague-Thomson,<ref group="Anm.">Auf den übrigen Linien blieben die Züge (bei rotem 1.-Klasse-Wagen bzw. -Abteil) grün</ref> die sich dort bis in die 1960er Jahre hielten. Ab Mai 1963 wurden die auf Schienen verkehrenden Sprague-Thomson-Züge sukzessive durch gummibereifte Fahrzeuge der Baureihe MP 59 abgelöst, bis Dezember 1964 herrschte Mischverkehr der zwei Betriebsarten.<ref>Jean Tricoire: op. cit. S. 132 ff.</ref> 1997 folgte die Baureihe MP 89 CC,<ref group="Anm.">CC bedeutet „Conduite Conducteur“ (fahrergesteuert), im Gegensatz zum fahrerlosen Typ MP 89 CA</ref> die mit der Aufnahme des automatischen Betriebs der Baureihe MP 05 wich.

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2-86253-307-6.

Weblinks

Commons: Bérault (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Saint-Mandé
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Datei:Paris m 1 jms.svg Château de Vincennes
Château de Vincennes →

Koordinaten: 48° 50′ 43,9″ N, 2° 25′ 41,8″ O

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