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Bärwalde (Radeburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bärwalde
Stadt Radeburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(318)&title=B%C3%A4rwalde 51° 12′ N, 13° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(318) 51° 12′ 5″ N, 13° 40′ 27″ O
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Höhe: 173 m
Fläche: 5,57 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Bärwalde, Stadt Radeburg. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 318 (9. Mai 2011)<ref name="Z2011">Kleinräumiges Gemeindeblatt, Stadt Radeberg. In: Zensus 2011. Statistisches Landesamt Sachsen, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974

Bärwalde ist ein Ortsteil der Stadt Radeburg im sächsischen Landkreis Meißen, nördlich von Dresden.<ref>Zahlen und Fakten. In: Webauftritt. Stadt Radeburg, abgerufen im Februar 2026.</ref>

Geschichte

Datei:Bärwalde 1.jpg
Ortsansicht
Datei:Bärwalde Kirche 1.JPG
Kirche

Die Geschichte von Bärwalde beginnt mit der deutschen Ostexpansion im 11. und 12. Jahrhundert. Bärwalde besteht seit über 600 Jahren. Der Name „Bärwalde“ wurde zum ersten Mal um 1403 in einer Urkunde genannt, der hier beschriebene Ort wurde in einer Urkunde aus dem Jahre 1406 erstmals zweifelsfrei benannt.

Die alte Kirche wurde wahrscheinlich um 1570 erbaut. Am 8. April 1866 fand der letzte Gottesdienst in der alten Kirche statt, da 1866/67 an gleicher Stelle eine neue Kirche gebaut und geweiht wurde.

Am 1. Januar 1974 wurde Bärwalde als Ortsteil nach Radeburg eingemeindet.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Eine 1991 erbaute Fensterfabrik beschäftigt heute etwa 160 Mitarbeiter.

Sehenswürdigkeiten

Bärwalde ist ein am Rande des Friedewaldes und des Moritzburger Teichgebiets gelegenes Waldhufendorf. Mehrere Dreiseithöfe mit recht gut erhaltenen Fachwerkbauten, hohen Torbögen und gepflegten Hausinschriften, Initialen usw. an Torsäulen und Schlusssteinen sind Zeugnisse von Jahrhunderten ländlicher Arbeit. Teilweise besteht noch Wasserversorgung durch Hofbrunnen.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Bärwalde

Tourismus

Nach Bärwalde verkehren Buslinien zwischen Dresden und Radeburg sowie zwischen Meißen und Radeburg.

Radtouristen erreichen Bärwalde vom Elberadweg aus über den Heinrich-Zille-Radweg, Wanderer über den Nationalen Fernwanderweg Ostsee-Saaletalsperren. Über diesen ist man auch mit dem touristisch gut erschlossenen Moritzburger Teichgebiet verbunden.

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Bärwalde. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 37. Heft: Amtshauptmannschaft Großenhain (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1914, S. 8.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Bärwalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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