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Azocarmin G

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur des Rosindulin
Allgemeines
Name Azocarmin G
Andere Namen
  • Natrium-7-phenyl-5-[(4-sulfonato­phenyl)amino]benzo[a]phenazin-7-ium-3-sulfonat (IUPAC)
  • C.I. Acid Red 101
  • C.I. 50085
Summenformel C28H18N3NaO6S2
Kurzbeschreibung

dunkelroter Feststoff<ref name=Sigma />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <
EG-Nummer 247-157-3
ECHA-InfoCard 100.042.856
PubChem 16046101
ChemSpider 13174514
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 579,59 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name=Sigma />
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name=Sigma />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

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Azocarmin G (systematische Bezeichnung nach Colour Index Acid Red 101) ist ein roter Farbstoff aus der Gruppe der Säurefarbstoffe und der Rosinduline. Er wird vor allem in der Mikroskopie eingesetzt.<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Mitunter findet man in der Literatur für diesen Farbstoff auch die Bezeichnung Rosindulin, wobei jedoch meist die unsulfierte Stammverbindung mit einer unsubstituierten Aminogruppe so bezeichnet wird.<ref name="Kehrmann">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Der Farbstoff hat keinen Bezug zu Karmin.

Verwendung

In der Mikroskopie werden biologische Präparate mit Azocarmin G eingefärbt. Histologisch werden Azocarmin G (kurz Az) und Anilinblau (An) als Azan-Färbung zur Unterscheidung von Zellen und der umgebenden Matrix benutzt.

Der Farbstoff wurde als Modellsubstanz bei der Untersuchung von Methoden zur Abwasserreinigung verwendet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verwandte Verbindungen

Datei:Azocarmine B.svg
Strukturformel von Azocarmin B<ref>Vorlage:Substanzinfo</ref>

Neben Azocarmin G gibt es auch das Azocarmin B,<ref group="S">Vorlage:Substanzinfo</ref> das über eine verbesserte Wasserlöslichkeit verfügt.<ref>Eintrag Azocarmine bei Stainsfile, abgerufen am 10. Februar 2018.</ref>

Azocarmin G ist ein Vertreter der Rosinduline. Durch Variation des Substituents an der Aminogruppe ergibt sich eine große Anzahl chemischer Verbindungen, die eingängig von Friedrich Kehrmann untersucht wurden.<ref name="Kehrmann" /><ref>F. Kehrmann, Ferd. Rademacher, O. Feder: Ueber Nitro- und Amino-Rosinduline. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. 31, 1898, S. 3076–3087, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref><ref>Paul Karrer: Lehrbuch der organischen Chemie, 10. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1948, S. 653.</ref>

Weblinks

Commons: Azocarmine G – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

Externe Links zu erwähnten Verbindungen

<references group="S" />