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August Dennig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

August Dennig (* 1. August 1805 in Pforzheim; † 6. September 1883 ebenda) war ein deutscher Politiker und Mitglied des Reichstages.

Leben und Wirken

August Dennig besuchte das Lyceum und die Ingenieurschule in Karlsruhe, anschließend studierte er ein Jahr an der Universität Göttingen. Danach bereiste er bis 1834 Nordwest-Europa. Nach seiner Rückkehr übernahm er das familieneigene Bijouterie-Unternehmen. 1840 übernahm er, in Nachfolge seines verstorbenen Vaters, auch dessen Holzhandel und Flößerei mit den Niederlanden. Er war seit etwa 1861 für mindestens zehn Jahre Präsident der Handelskammer Pforzheim. 1871 wurde er Richter am Handelsgericht Karlsruhe-Pforzheim.

Den Einstieg in die Politik fand Dennig als Mitglied im Gemeinderat von Pforzheim um 1840. Von 1845 bis 1852 war er Mitglied der zweiten badischen Kammer. 1848 war er Mitglied des Vorparlaments.<ref>Bundesarchiv: Mitglieder des Vorparlaments und des Fünfzigerausschusses (PDF-Datei; 79 kB).</ref> 1850 war er gewähltes Mitglied des Erfurter Unionsparlaments. 1860 wurde er in die erste badische Kammer berufen, in der er langjähriger Präsident der Budgetkommission war. Von 1868 bis 1870 war er Mitglied im Zollparlament. Im Reichstagswahlkreis Großherzogtum Baden 9 (Durlach-Pforzheim) wurde er 1871 bis 1874 in den Reichstag gewählt. Er war Mitglied der Nationalliberalen Partei.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 255.</ref>

Er war verheiratet mit Luise Amalie Finkenstein, der Tochter eines befreundeten Unternehmers. Sie hatten mindestens eine Tochter namens Emilie Dennig (1839–1917). Sie war verheiratet mit August Benckiser.

Literatur

  • Georg Hirth (Hrsg.): Deutscher Parlaments-Almanach. 9. Ausgabe, Berlin 1871.
  • Hermann Kalkoff (Hrsg.): Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage. Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Baden 9

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