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Auf der Suche nach dem Gedächtnis

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Produktionsland Deutschland<ref name="cast"/>
Originalsprache Deutsch, Englisch (OmU)
Erscheinungsjahre 2009<ref name="cast"/>
Länge 95<ref name="cast"/> Minuten
Altersfreigabe
  • FSK 0<ref name="cast"/>
Produktions­unternehmen Filmform Köln mit Arte, ORF, WDR<ref name="cast"/>
Stab
Regie Petra Seeger<ref name="cast"/>
Drehbuch Petra Seeger<ref name="cast"/>
Produktion Petra Seeger
Musik Walter W. Cikan, Petr Spatina, Marnix Veenenbos<ref name="cast"/>
Kamera Robert Winkler, Mario Masini<ref name="cast"/>
Schnitt Oliver Neumann<ref name="cast"/>

Auf der Suche nach dem Gedächtnis ist ein Filmporträt des Hirnforschers und Nobelpreisträgers Eric Kandel. Es basiert auf der gleichnamigen Autobiografie des amerikanischen Wissenschaftlers aus dem Jahr 2007.<ref>Das Buch zum Film - W-film. Abgerufen am 19. August 2021.</ref><ref>Eric R. Kandel: Auf der Suche nach dem Gedächtnis die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes. 1. Auflage. [München] 2007, ISBN 978-3-570-55039-7.</ref>

Der Dokumentarfilm verwebt die Themen Kandels Arbeit–Erinnerung, Bewusstsein, Lernen–mit der Bedeutung dieser Konzepte im nacherzählten Leben des Wissenschaftlers, das von der Kindheit im Wien der Vorkriegszeit, über die Flucht der jüdischen Familie in die USA, bis zur Entgegennahme des Nobelpreis für Physiologie oder Medizin reicht. Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Petra Seeger begleitete Kandel zwei Jahre lang bei seiner Arbeit sowie Reisen an Lebensstationen Kandels in Paris, Wien und den USA.<ref name="cast">Eric Kandel – Auf der Suche nach dem Gedächtnis - W-film. Abgerufen am 19. August 2021.</ref> Zu hohen jüdischer Feiertagen begleitet die Kamera die Feiern im Familienkreis. Die Jahre der Filmproduktion werden dadurch chronologisch strukturiert, und die fortdauernde Bedeutung der jüdischen Kultur für den Holocaustüberlebenden und seine Nachkommen verdeutlicht.<ref>Joachim Müller-Jung: Im Kino: Eric Kandel: Wir erinnern uns. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 19. August 2021]).</ref>

Auszeichnungen

Der Film wurde mit dem Bayerischen Filmpreis 2009 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und erhielt den Publizistikpreis der GlaxoSmithKline Stiftung, München 2010.

Preise und Auszeichnungen auf einen Blick:

  • Bayerischen Filmpreis „Bester Dokumentarfilm 2009“
  • Publizistikpreis 2010 / GlaxoSmithKline Stiftung
  • Intermedia-Globe Gold / Worldmedia Festival Hamburg
  • DOK-Film-Löwe / Festival Neuen Deutschen Films Hachenburg
  • Athena Science Prize / International Science Film Festival Athen
  • Lancia Award / Biografilm Festival Bologna
  • Preis des Scientific Film Festivals / Szolnok, Ungarn
  • Prädikat „Besonders wertvoll“ / FBW
  • Hugo Television Awards "Certificate of Merit 2011"

Weblinks

Einzelnachweise

<references />