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Auerswald (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Auerswald-Wappen Sm1605.png
Wappen derer von Auerswald
Siebmachers Wappenbuch v. 1605.

Auerswald ist der Name eines alten meißnischen Adelsgeschlechts mit gleichnamigem Stammhaus Auerswalde bei Chemnitz (heute Ortsteil von Lichtenau, Landkreis Mittelsachsen).

Geschichte

Das Geschlecht wird erstmals am 21. Januar 1263 mit Otto de Urswalde urkundlich erwähnt.<ref>Sächsisches Haupt-Staatsarchiv Dresden.</ref> Die direkte Stammreihe beginnt mit Fabian von Auerswald, Gutsherr auf Auerswald und kursächsischer Rat, dessen Enkel Bernhard, Ritter des Deutschen Ordens, und Fabian von Auerswald (1462–nach 1540; siehe Liste) um 1500 nach Preußen kommen.

Fabian von Auerswalds ältester Sohn, Hans Kaspar, vermählt mit einer von Amsdorf, war der Stammvater der älteren sächsischen Linie der Familie, welche um 1750 mit dem Superintendenten Hans Christoph Cäsar von Auerswald und seinen Brüdern erlosch. Fabians jüngster Sohn Jakob hinterließ 12 Söhne und 10 Töchter. Von jenen wurde Christoph Cäsar (* 1498), Stammvater der jüngeren sächsischen Linie, wessen später Nachfahre der Urenkel Ernst von Auerswald war.

Fabian von Auerswald war selbst der Stammvater der preußischen Linie. Seine beiden Enkel Hans († 1608) und Georg gründeten die Linie Plauth und Tromanu.

Letzte männliche Vertreter des Adelsgeschlecht waren der 1937 in Potsdam verstorbene Bankvorsteher Alfred von Auerswald und der 1966 in München verstorbene ehemalige Gutsbesitzer zu Faulen, einem alten Gut der Familie-die Generationen nannten sich auch teils von Auerswald-Faulen,<ref>F. Stephan: Die 25jährige Thätigkeit der Vereinigung der Steuer und Wirthschafts-Reformer (1876 - 1900). Selbstverlag des Bureaus des Vereins für Steuer- und Wirthschaftsreformer, Berlin 1900, S. 22.</ref><ref>Erich Joachim, Hottlieb Krause, Max Perlbach, Franz Rühl: Altpreussische Monatsschrift. Band 46 (der Provinzial-Blätter, Band 112), Hrsg. August Seraphim, Begründet: Rudolf Reicke, Ernst Wichert; Verlag von Thomas Oppermann (Ferd. Beyer`s Buchhandlung), Königberg i. Pr. 1909, S. 511.</ref> Leutnant z. S. Arthur von Auerswald, beide blieben unvermählt.

Wappen

Das Wappen zeigt in Rot zwei silberne Leoparden übereinander. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein silberner Auerochsenrumpf.

Namensträger

Literatur

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}}, S. 151–152.

  • Walter von Hueck, Erik Amburger, F. W. Euler, Johann Georg von Rappard: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser. A (Uradel). 1975. Band XIII, Band 60 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1975, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0435-2408|0}}{{#ifeq:1|0|[!]

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}}, S. 79–80.

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

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