Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Hypoventilation – Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie Zum Inhalt springen

Hypoventilation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Atemdepression)
{{#ifeq:|ja|Klassifikation nach ICD-10-GM|Klassifikation nach ICD-10}}
{{#if: E66.2 | E66.2 | Eintrag fehlt }} Übermäßige Adipositas mit alveolärer Hypoventilation | Eintrag fehlt }}
G47.3 Schlafapnoe
R06 Störungen der Atmung
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
{{#ifeq:|ja|ICD-10 online (GM-Version 2026)|ICD-10 online (WHO-Version 2019)}}
{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 30}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 29}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 28}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 27}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 26}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 25}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 24}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 23}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 22}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 21}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 20}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 19}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 18}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 17}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 16}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 15}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 14}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 13}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 12}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 11}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 10}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05}}

Vorlage:Infobox International Classification of Diseases 11

Datei:BGA-Ausdruck b.png
Der Ausdruck einer Blutgasanalyse mit Beschriftung/Erläuterung.
Datei:Pulsoximeter.jpg
Pulsoxymeter

Mit Hypoventilation bezeichnet man eine für den Gasaustausch von Organismen unzulängliche Atmung, die zu oberflächlich und/oder zu langsam sein kann. Dadurch kommt es im Blut zu einem Abfall des Sauerstoff-Gehalts sowie einem Anstieg des Kohlenstoffdioxids (Hyperkapnie) mit respiratorischer Azidose.<ref name="ICU">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Die Veränderungen können lebensbedrohlich sein.

Zur Diagnose dient die Blutgasanalyse<ref name="ICU" /> oder als kontinuierliches und nicht-invasives Monitoring die Pulsoxymetrie<ref name="ICU" /> oder transkutane Kohlenstoffdioxidpartialdruck-Messung (pCO₂).

Ursachen

Therapie

Bei chronischen Lungenfunktionsstörungen (z. B. COPD) kann sich der Körper bis zu einem gewissen Maß an die veränderten Bedingungen anpassen. Es kommt zu einer Gewöhnung an den verminderten Sauerstoffgehalt des Blutes. Die Veränderungen des Säure-Base-Haushalts durch den erhöhten Kohlendioxidanteil werden durch eine vermehrte Ausscheidung von Säuren über die Nieren kompensiert. Trotzdem sollten die Grundkrankheit optimal behandelt und die Ursache (z. B. Rauchen) beseitigt werden.

Tritt die Hypoventilation plötzlich auf, wie es bereits bei Kurznarkosen beispielsweise im Rahmen einer Magenspiegelung häufig vorkommt, kann durch Gabe von Sauerstoff ein kritischer Abfall des Blutsauerstoffgehalts verhindert werden. Voraussetzung ist, dass die Atmung grundsätzlich noch funktioniert. Ist diese Maßnahme nicht ausreichend, kann zunächst über eine Mund-zu-Mund-Beatmung oder eine Masken-Beatmung der Gasaustausch gewährleistet werden. Bei einem länger anhaltenden Problem wird dies mit maschineller Unterstützung im Rahmen einer nicht-invasiven Maskenbeatmung oder einer invasiven Beatmung nach Intubation durchgeführt.

Eine Sonderform stellen die häufig nicht bemerkten Atemregulationsstörungen im Schlaf (Schlaf-Apnoe-Syndrome) dar. Nach Therapie einer auslösenden Grundkrankheit (schlecht eingestellter Bluthochdruck, Herzschwäche, Schnarchen) wird im Schlaflabor eine nichtinvasive Maskenbeatmung angepasst.<ref name="DGSM" />

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein