Atelier Loidl Landschaftsarchitekten
Das Atelier Loidl Landschaftsarchitekten wurde 1984 als Büro für Landschaftsarchitektur vom österreichischen Hochschullehrer Hans Loidl in Berlin gegründet. Ab 2005 übernahmen drei seiner Mitarbeiter das Büro.
Geschichte
Unter der Leitung von Hans Loidl arbeitete das Büro mit Standort in Berlin deutschlandweit an großen Parkprojekten oder beteiligte sich an Wettbewerben. Die Atelierräume waren in der Schlüterstraße 19, im damaligen Bezirk Berlin-Charlottenburg.<ref>Loidl. In: Telefonbuch Berlin, Deutsche Telekom, 1985, L–Z, S. 97. „Loidl, Hans, Prof. Dipl. Ing., Landschaftsarchitekt“.</ref>
Im Jahr 2005 übernahmen die Mitarbeiter Leonard Grosch, Bernd Joosten und Lorenz Kehl das Landschaftsbüro und führten es gemeinsam weiter.<ref>Fred Wagner: Plötzlich Chef. In: Deutsches Architektenblatt. 1. November 2008, abgerufen am 12. Dezember 2022.</ref> Zehn Jahre später änderten sie den Status, aus der vorherigen privat geführten Einrichtung entstand eine Partnerschaftsgesellschaft. Sie wird seit 2015 von Bernd Joosten, Leonard Grosch und Felix Schwarz in Partnerschaft geführt. An dem Bürostandort in Berlin-Kreuzberg waren 2024 rund 40 Mitarbeiter beschäftigt.
Partner
- Leonard Grosch (* 1973 in München)
studierte nach absolvierter Ausbildung zum Staudengärtner Landschaftsarchitektur an der TU Berlin, in Dresden und Kopenhagen. Seit 2006 ist er Partner bei Atelier Loidl Landschaftsarchitekten. - Bernd Joosten (* 1966 in Viersen)
studierte nach absolvierter Ausbildung zum Landschaftsgärtner (Landschaftsarchitektur) an der TU Berlin. Seit 2005 ist er Partner bei Atelier Loidl Landschaftsarchitekten. - Felix Schwarz (* 1971 in Erlangen)
studierte an der TU Berlin. Vor seinem Eintritt ins Atelier Loidl 2007 arbeitete er als Projekt- und Büroleiter bei Weidinger Landschaftsarchitekten. Seit 2015 ist er Partner im Atelier Loidl Landschaftsarchitekten.
Bauten (Auswahl)
- 2023: Kirchenpauerkai, Hamburg
- 2022: Schulzentrum Fallersleben, Wolfsburg
- 2021: Natur in Lindau 2021 / Bürgerpark, Lindau (Bodensee)
- 2021: Amerigo-Vespucci-Platz, Hamburg
- 2019: Europäische Schule Annex, München
- 2019: Am Marstall, Hannover
- 2018: Baakenpark, Hamburg
- 2017: Campus Freie Universität, Berlin
- 2017: Promenade am Finowkanal, Eberswalde
- 2016: Zu neuen Ufern, Siegen
- 2013: Seeachse, Teichland
- 2011 bis 2014: Park am Gleisdreieck, Berlin<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Protokolle zur Parkplanung am Gleisdreieck ( vom 23. September 2015 im Internet Archive; PDF) berlin-gleisdreieck.de</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aktuelles vom Gleisdreieck ( vom 20. Februar 2012 im Internet Archive) berlin-gleisdreieck.de</ref>
- 2009: Nuthepark, Luckenwalde<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />URBAN II – Zukunft für Luckenwalde ( vom 11. Januar 2006 im Internet Archive; PDF) nipp.brandenburg.de</ref>
- 2009: Grüne Achse Leinefelde<ref>Klick auf Grüne Achse. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. September 2012; abgerufen am 22. Mai 2021.</ref>
- 2009: Hirschgarten, Erfurt<ref>Innerstädtische Freiraumgestaltung am Hirschgarten Erfurt. 28. Januar 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2009: Rheinpark Duisburg
- 2006: Müngstener Brückenpark, Solingen
- 2005: Gutspark Falkenberg, Berlin<ref>Hans-Jürgen Neßnau: Idylle mit Teich und Froschkonzert. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2005: Landschaftspark Hachinger Tal, Unterhaching
- 2003: Schmuckbrunnen im Volkspark Köpenick<ref>Berliner Wasserbetriebe: Zierbrunnen in Berlin: Springbrunnen und Wasserfälle - Berliner Wasserbetriebe. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2002: Garde-Ulanen-Kaserne, Potsdam
- 2000: Lustgarten, Berlin
Auszeichnungen
- 2024: Bundespreis Stadtgrün für den Bürgerpark Lindau / Bodensee<ref>Startseite. In: Bundespreis Stadtgrün 2024. Abgerufen am 24. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2019: BDA Preis Niedersachsen für den Marstall, Hannover<ref>BDA Niedersachsen: BDA Preis Niedersachsen. BDA Niedersachsen, abgerufen am 12. Dezember 2022.</ref>
- 2019: Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis für den Baakenpark, Hamburg<ref>Baakenpark - Sehnsuchtsort in der östlichen HafenCity Hamburg - Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2019: Deutscher SPIELRAUM-Preis für den Baakenpark, Hamburg<ref>Kai Schumacher: SPIELRAUM-Preis 2019. Stadt und Raum, abgerufen am 12. Dezember 2022.</ref>
- 2019: Polis Award (Kategorie Lebenswerter Freiraum) für den Baakenpark, Hamburg<ref>Baakenpark im Quartier Baakenhafen (25.02.2019, 14:47) › polis Award. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2018: AIV-Bauwerk des Jahres (Sonderpreis Geotechnisches Ingenieurbauwerk) für den "Himmelsberg" im Baakenpark, Hamburg<ref>Gudrun Karpa: Himmelsberg im Baakenpark. AIV Hamburg, abgerufen am 12. Dezember 2022.</ref>
- 2018: Otto-Borst-Preis für Siegen – Zu neuen Ufern<ref name="borst">Universitätsstadt Siegen:Siegens neue Ufer. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. September 2023; abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2018: Polis Award (Kategorie Lebenswerter Freiraum) für Siegen – Zu neuen Ufern<ref>Siegen – Zu neuen Ufern (14.02.2018, 16:13) › polis Award. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref><ref name="borst" />
- 2017: Deutscher Landschaftsarchitektur Preis (Kategorie Grüne Infrastruktur als Strategie) für Siegen – Zu neuen Ufern<ref>Zu neuen Ufern, Siegen - Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref><ref name="borst" />
- 2016: Deutscher Städtebaupreis (Belobigung)<ref>BauNetz: Impulse und Partizipation - Deutscher Städtebaupreis 2016 vergeben. 21. September 2016, abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2015: Finalist Mies-van-der-Rohe Award für den Park am Gleisdreieck, Berlin<ref>EUMiesAward. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2015: Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis für den Park am Gleisdreieck, Berlin<ref>Preisträger Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2015 - Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis. Abgerufen am 30. Dezember 2024.</ref>
- 2014: Deutscher Städtebaupreis (Sonderpreis) für den Park am Gleisdreieck, Berlin<ref>Städtebaupreis. competition<online.de</ref>
- 2012: Architektur-Preis Berlin für den Park am Gleisdreieck, Berlin
- 2012: European Garden Award (Finalist mit dem Ostpark, Teil des Park am Gleisdreieck)<ref>Gartenpreis 2012: Finalist der Entwickler des Ostparks. wp.eghn.org; abgerufen am 23. Mai 2021.</ref>
- 2011: Urban Quality Award (Silber) für den Park am Gleisdreieck, Berlin<ref>Urban Quality Award, Atelier Loidl mit Silber. dbz.de (in das Suchfenster "Loidl" eingeben).</ref>
- 2009: Thüringer Landschaftsarchitekturpreis (Anerkennung) für den Hirschgarten, Erfurt
- 2006: Nominierung Urban Landscape Award für den Brückenpark, Müngsten
- 2001: Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis für den Lustgarten Berlin<ref>Leben in der Stadt. Lustgarten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 22. Mai 2021.</ref>
Publikationen
- Hans Loidl, Stefan Bernard: Freiräum(en), Birkhäuser Verlag, Neuauflage 2014, ISBN 978-3-03821-249-2
- Leonard Grosch, Constanze A. Petrow: Parks entwerfen, Jovis Verlag 2015, ISBN 978-3-86859-369-3
Weblinks
- atelier-loidl.de
- Atelier Loidl in baunetz-architekten.de
Einzelnachweise
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