Zum Inhalt springen

Ataç İmamoğlu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:ETH-BIB-Imamoglu, Atac (1964-)-Portr 18587.tif
Ataç İmamoğlu (2018)

Ataç İmamoğlu (Atac Imamiglu; * 12. August 1964 in Minneapolis, Minnesota) ist ein türkisch-schweizerischer Physiker, der sich mit Quantenoptik, Halbleiter-Physik und Nichtlinearer Optik befasst.

Biografie

İmamoğlu studierte Elektrotechnik an der Ortadoğu Teknik Üniversitesi in Ankara mit dem Bachelor-Abschluss 1985. Er machte 1987 seinen Master-Abschluss an der Stanford University, wo er 1991 bei Stephen E. Harris mit einer Arbeit über elektromagnetisch induzierte Transparenz (EIT) und Laser ohne Inversion promovierte. Er gehörte zu den Mitautoren der Veröffentlichung, in der EIT 1990 eingeführt wurde.<ref></ref> Als Post-Doktorand war er an den Forschungslaboratorien von NTT in Tokio und an der Harvard University. 1993 wurde er Assistant Professor, 1997 Associate Professor und 1999 Professor an der University of California, Santa Barbara. Seit 2002 ist er Professor an der ETH Zürich. Er ist dort stellvertretender Leiter des Instituts für Quantenelektronik und leitet die Gruppe für Quantenfotonik<ref>Quantum Photonics Group, ETH</ref>.

Er befasste sich ab den 1990er Jahren mit quantenoptischen Phänomenen in Festkörpern, wie bei Quantenpunkten ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und Defekten, wobei er insbesondere die Unterschiede zu analogen atomaren Systemen untersuchte und ein Pionier in der Quantenoptik von Quantenpunkten war. Seine Gruppe demonstrierte die erste Einzelphotonenquelle mit Quantenpunkten,<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2 </ref> die Verwendung von Photonenkorrelationsspektroskopie zur Untersuchung von Quantenpunkten und den Purcell-Effekt an Quantenpunkten. Aktuell forschen er und seine Gruppe auf den Gebieten Quantenkontrolle von einzelnen Spins und von mesoskopischen Spinsystemen, der experimentellen Realisierung starker Kopplung zwischen einzelnen Photonen und der quantenoptischen Untersuchung von Quanten-Vielteilchenphysik.<ref>Quantum Photonics Group: Research. Abgerufen am 16. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er schlug als Erster Bose-Einstein-Kondensate von Polaritonen vor, was unter anderem Anwendung im Polariton-Laser fand.

Preise und Auszeichnungen

Schriften

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein