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Astrippe

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Datei:Pirna Marienkirche PC290777 Aufnahme 2017.jpg
Freistehende Astrippe im Gewölbe der Marienkirche Pirna (erste Hälfte 16. Jahrhundert)
Datei:Ingolstadt Liebfrauenmünster Jakobskapelle Abhängling.JPG
Luftrippengewölbe mit Astrippen im Münster Zur Schönen Unserer Lieben Frau, Ingolstadt (1510–1515)

Als Astrippe wird eine steinerne Gewölberippe an einem spätgotischen Gewölbe bezeichnet, die naturalistisch als Geäst mit Aststümpfen verziert ist.<ref>Hans Koepf, Günther Binding: Bildwörterbuch der Architektur (= Kröners Taschenausgabe. Band 194). 4. überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-520-19404-6 (Digitalisat auf moodle.unifr.ch, abgerufen am 1. Mai 2024), S. 33.</ref>

Diese kunstvolle und seltene Zierform wurde nicht von Steinmetzen, sondern von Steinbildhauern angefertigt, da das Herausschlagen aus Stein besonders hohe gestalterische und technische Fähigkeiten erforderte. Beispiele für Astrippen sind unter anderem in der Pirnaer Marienkirche und im Liebfrauenmünster Ingolstadt zu finden.

Siehe auch

Weblinks

Literatur

Einzelnachweise

<references />