Association Internationale des Études Byzantines
Die Association Internationale des Études Byzantines (abgekürzt: AIEB; englisch: International Byzantine Association; griechisch: Διεθνής Ένωση Βυζαντινών Σπουδών) ist eine 1948 gegründete internationale Vereinigung byzantinistischer Gelehrtengesellschaften zur Förderung der byzantinistischen Forschung mit Rechtssitz in Paris.
Mitgliedschaft und Zweck
Mitglieder der AIEB sind: 1. die Comités Nationaux, die nationalen Gesellschaften für Byzantinistik, aus deren Mitte das Exekutivorgan der AIEB, das Bureau International, gewählt wird; 2. die Mitglieder des Bureau International; sowie 3. Institutionen und natürliche Personen, die die byzantinistische Forschung insbesondere finanziell entscheidend unterstützen.
Zweck der AIEB ist die Förderung der byzantinistischen Forschung in jeder Hinsicht. Da ihr Gegenstand, das byzantinische Reich als politische, kulturelle und religiös-spirituelle Entität der Spätantike und des Mittelalters, durch zeitliche, räumliche, sprachliche, politische und gegebenenfalls ideologische Grenzen definiert wird und nicht durch Grenzen zwischen wissenschaftlichen Disziplinen, vertreten die angeschlossenen nationalen Gesellschaften Historiker und Epigraphiker, Kunsthistoriker, Ikonologen und christliche Archäologen, Literatur- und Sprachwissenschaftler, Philosophen und Philosophiehistoriker, Theologen und Kirchenhistoriker, Wissenschafts- und Medizinhistoriker und weitere Disziplinen und Forschungsrichtungen. Hauptaufgabe ist dabei die Ausrichtung regelmäßiger internationaler Kongresse in fünfjährigem Abstand. Um diese zu organisieren, werden vom Bureau International und den Vertretern der Comités Nationaux regelmäßig Zwischenkongresse veranstaltet, auf denen insbesondere über die thematische Ausrichtung der Internationalen Kongresse beraten wird, sowie weitere kleinere Kolloquien und Veranstaltungen. Auf Vorschlag von Dionysios Zakythinos, der vom Gründungspräsidenten Paul Lemerle unterstützt wurde, gibt die AIEB seit 1964 ein Bulletin d'information et de coordination heraus, das über Neuerscheinungen, Arbeiten in Vorbereitung sowie Forschungsprogramme einzelner Personen und Gruppen auf dem Gebiet der Byzantinistik informiert und aktuell auf der Website der AIEB zu finden ist, wo weitere Informationen zu den aktuellen Aktivitäten der nationalen Gesellschaften, zu Neuerscheinungen sowie Kongressen und Kolloquien zu finden sind. Darüber hinaus ist die AIEB auch an besonderen Projekten wie etwa der Herausgabe des Corpus Fontium Historiae Byzantinae leitend beteiligt<ref>Mathias Bernath, Gertrud Krallert-Sattler: Historische Bücherkunde Südosteuropa, Teil 1, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1978, ISBN 3-486-48591-1, S. 185–186, (online auf Google.books)</ref> oder bildet Kommissionen zu besonderen Themen wie etwa der Geschichte der byzantinischen Kunst.<ref>Panayotis Vocotopoulos: Le Corpus de la peinture monumentale byzantine: Bilan et perspectives. (PDF) Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Mai 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Die AIEB gehört ihrerseits dem Comité International des Sciences Historiques (CISH) und der Fédération Internationale des Associations d’Études Classiques (FIEC) an.
Geschichte
Die Gründung der AIEB geht ursprünglich auf den rumänischen Historiker Nicolae Iorga zurück, der auf dem 5. Internationalen Kongress der Historischen Wissenschaften (Ve Congrès International des Sciences Historiques) im April 1921 in Brüssel der Sektion für Byzantinistik erstmals vorschlug, einen besonderen, der Byzantinistik gewidmeten Kongress zu veranstalten. Innerhalb eines Jahres wurde daraufhin der erste Kongress in Bukarest mit 60 Teilnehmern aus zwölf Ländern veranstaltet. Er fand großen Beifall, insbesondere bei herausragenden Gelehrten wie Charles Diehl, Gabriel Millet, Henri Grégoire, Henri Pirenne, Nikodim Pawlowitsch Kondakow und William Mitchell Ramsay. Von da an wurden, von der Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg abgesehen, Kongresse in dreijährlichem, von 1961 an in fünfjährlichem Turnus veranstaltet. Den Organisatoren war es dabei von Anfang an wichtig, die Kongresse im gesamten geographischen Raum des Byzantinischen Reiches und seines Einflussbereichs stattfinden zu lassen. An der Tatsache, dass die ersten vier Kongresse in Hauptstädten des Balkans stattfanden, lässt sich ablesen, dass die verschiedenen Nationen des Balkans in der historischen Situation der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ein besonderes Interesse daran hatten, durch die Referenz auf Byzanz auch ihre eigene Identität und ihre Rolle in der politischen Situation zu affirmieren. Auf der Seite der großen europäischen Nationalstaaten England, Frankreich, Deutschland und Russland stehen der zeitgenössische Historismus und eine Vorstellung von der kulturellen, politischen und spirituell-religiösen Zusammengehörigkeit der Nationen Europas im Hintergrund sowohl der Begründung der Byzantinistik als wissenschaftlicher Disziplin als auch der Gründung der AIEB. So hatte bereits der russische Byzantinist Fjodor Iwanowitsch Uspenski 1886 die Schaffung einer internationalen Gesellschaft und die Herausgabe einer philologischen Zeitschrift für die Byzantinistik vorgeschlagen.
So wie das Comité International des Sciences Historiques im Jahr 1926 erst ein Vierteljahrhundert nach dem ersten Kongress der Historischen Wissenschaften (1900) nach langen und schwierigen Verhandlungen gegründet wurde, brauchte es mehrere Kongresse für Byzantinistik bis zur Gründung der AIEB. Zwar hatte Franz Dölger in der Schlusssitzung des 4. Kongresses in Sofia (1934) vorgeschlagen, ein ständiges Komitee zu schaffen, das die Beschlussfassungen des Kongresses umsetzt. Doch zur endgültigen Gründung der AIEB kam es aufgrund des Zweiten Weltkriegs erst auf dem 6. und 7. Internationalen Kongress für Byzantinistik in Paris beziehungsweise Brüssel im Juli und August 1948. Die Gründungsstatuten wurden 1961 modifiziert und in der derzeit gültigen Fassung von der Vollversammlung des 21. Internationalen Kongresses am 22. August 2006 in London nochmals revidiert.<ref>Zur Geschichte der AIEB siehe Marie Nystazopoulou-Pélékidou: L’Histoire des Congrès internationaux des Études Byzantines. Première partie, in: Byzantina Symmeikta 18, 2008, S. 11–34.</ref>
Präsidium
- Derzeitiger Präsident: John F. Haldon (seit 2016)
- Ehrenpräsidenten: Hélène Ahrweiler, Cyril Mango †
- Ehrenvizepräsidenten: Karsten Fledelius, Athanasios Kambylis †, Ljubomir Maksimovič, Marie Nystazopoulou-Pelekidou, Emilian Popescu, Nancy Ševčenko, Jean-Pierre Sodini
- Gründungspräsident: Paul Lemerle
- Vormalige Präsidenten: Ihor Ševčenko, Dionysios Zakythinos, Johannes Koder, Peter Schreiner
- Vormalige Vizepräsidenten: Robert Browning, Antonio Garzya
Nationale Komitees
In der AIEB sind (Stand 2012) folgende Staaten mit einem nationalen Komitee vertreten<ref>aiebnet.gr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Comités Nationaux ( vom 7. August 2012 im Internet Archive)</ref>:
Albanien · Armenien · Australien<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Australian Association for Byzantine Studies ( vom 14. Dezember 2013 im Internet Archive), Australien</ref> · Belgien · Brasilien · Bulgarien · Chile · Volksrepublik China · Dänemark · Deutschland<ref>Deutsche Arbeitsgemeinschaft zur Förderung Byzantinischer Studien, Deutschland</ref> · Estland · Finnland · Frankreich<ref>Comité Français des Études Byzantines, Frankreich</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Byz@nce WEB ( vom 4. Juni 2009 im Internet Archive), Frankreich</ref><ref>Association et les Éditions Jacques-Paul Migne, Frankreich</ref> · Georgien · Großbritannien<ref>The Society for the Promotion of Byzantine Studies, Großbritannien</ref> · Griechenland<ref>Ελληνική Επιτροπή Βυζαντινών Σπουδών, Griechenland</ref> · Irland · Israel · Italien<ref>Associazione Italiana di Studi Bizantini, Italien</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Associazione Italiana di Studi Bizantini ( vom 20. November 2010 im Internet Archive), Italien</ref> · Japan · Kanada<ref>Byzantine Studies Association of North America, Kanada</ref><ref>Canadian Committee for Byzantine Studies, Kanada</ref> · Niederlande · Norwegen · Österreich<ref>Institut für Byzantinistik und Neogräzistik, Österreich</ref> · Polen · Rumänien · Russland<ref>Национальный Комитет византинистов Российской Федерации, Russland</ref> · Schweden · Schweiz · Serbien · Slowakei · Spanien<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sociedad Española de Bizantinística ( vom 9. Juni 2013 im Internet Archive), Spanien</ref> · Südafrika · Tschechien<ref>Český národní byzantologický komitét, Tschechien</ref> · Türkei · Ukraine · Ungarn · USA<ref>Byzantine Studies Association of North America, USA</ref><ref>United States National Committee for Byzantine Studies, USA</ref> · Vatikanstadt · Zypern<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Κυπριακὴ Ἐπιτροπὴ Βυζαντινῶν Σπουδῶν ( vom 9. Juni 2013 im Internet Archive), Zypern</ref>
Internationale Kongresse und Kolloquien
Kongresse
- Bukarest, 14.–20. April 1924<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bukarest, 14.–20. April 1924 ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Mai 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 145 kB)</ref>
- Belgrad, 11.–16. April 1927<ref>Belgrad, 11.–16. April 1927 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Athen, 12.–18. Oktober 1930<ref>Athen, 12.–18. Oktober 1930 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Sofia, 9.–15. September 1934<ref>Sofia, 9.–15. September 1934 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Rom, 20.–26. September 1936<ref>Rom, 20.–26. September 1936 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Algier, vorgesehen für Oktober 1939, wegen des Zweiten Weltkriegs vertagt nach: Paris, 1948<ref>Algier, vorgesehen für Oktober 1939, wegen des Zweiten Weltkriegs vertagt nach: Paris, 1948 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Brüssel, 1948<ref>Brüssel, 1948 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Palermo, 1951<ref>Palermo, 1951 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Thessaloniki, 1953<ref>Thessaloniki, 1953 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Istanbul, 1955<ref>Istanbul, 1955. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 7. Mai 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
- München 1958<ref>München 1958 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Ochrid, 10.–16. September 1961<ref>Ochrid, 10.–16. September 1961</ref>
- Oxford, 5.–10. September 1966<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Oxford, 5.–10. September 1966 ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Mai 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 145 kB)</ref>
- Bukarest, 6.–12. September 1971<ref>Bukarest, 6.–12. September 1971 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot und http://www.svots.edu/content/protopresbyter-john-meyendorff</ref>
- Athen, September 1976<ref>Athen, September 1976 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
- Wien, 1981<ref>Wien, 1981</ref>
- Washington, D.C., 3.–8. August 1986<ref>Washington D.C., 3.–8. August 1986</ref>
- Moskau, 8.–15. August 1991<ref>Moskau, 8.–15. August 1991 und Byzantine Forschungen ...</ref>
- Kopenhagen, August 1996<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kopenhagen, August 1996 ( des Vorlage:IconExternal vom 25. Juni 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- Paris, 19.–25. August 2001<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Paris, 19.–25. August 2001 ( vom 3. Juni 2009 im Internet Archive)</ref>
- London, 21.–26. August 2006: Display<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />London, 21.–26. August 2006 — Kongressprogramm ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Mai 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 145 kB)</ref>
- Sofia, 22.–27. August 2011: Byzantium without Borders<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sofia, 22.–27. August 2011 — Kongressprogramm ( vom 24. Juli 2011 im Internet Archive)</ref>
- Belgrad, August 2016
- Venedig und Padua, 2022
Kolloquien
- Kolloquium, Venedig, September 1968
Literatur
Geschichte
- Sandrine Maufroy: Les premiers congrès internationaux des études byzantines : entre nationalisme scientifique et construction internationale d’une discipline, in: Revue germanique internationale 12 (2010), S. 229–240 (online)
- Marie Nystazopoulou-Pélékidou: L’Histoire des Congrès internationaux des Études Byzantines. Première partie, in: Byzantina Symmeikta 18, 2008, S. 11–34 (online auf byzsym.org)
Kongressakten
Häufig wurden Kongressbeiträge nicht gesammelt als Akten herausgegeben, sondern lediglich teilweise in thematischen Bänden veröffentlicht oder den Autoren zur Publikation überlassen.
- Joan M. Hussey, Dimitri Obolensky und Steven Runciman (Hrsg.): Proceedings of the XIIIth International Congress of Byzantine Studies, Oxford, 5–10 September 1966. 1967.
- Actes du XVe Congrès international d'études byzantines, Athènes, Septembre 1976. Association internationale des études byzantines, Athènes 1979–1981 (Βιβλιοθήκη της εν Αθήναις Αρχαιολογικής Εταιρείας, αρ. 92)
- Ihor Ševčenko, G. G. Litavrin, Walter K. Hanak (Hrsg.): Acts: XVIIIth International Congress of Byzantine Studies. Selected papers, main and communications: Moscow, 1991. Byzantine Studies Press, Shepherdstown, WV 1996.
- Fiona K. Haarer, Elizabeth Jeffreys (Hrsg.): Proceedings of the 21st International Congress of Byzantine Studies, London, 21-26 August 2006. 3 Bde. Ashgate Publishing, Ltd., 2006, ISBN 0-7546-5740-X, (online auf Google.books)
Kolloquiumsakten
- International Association for Byzantine Studies (Hrsg.): Art et société à Byzance sous les paléologues : actes du colloque organisé par l'Association Internationale des Études Byzantines à Venise en Septembre 1968, 1971.
Weblinks
- Website der AIEB (in englischer, französischer und griechischer Sprache)
- Die AIEB als Mitglied des Comité International des Sciences Historiques
Einzelnachweise
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- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Weblink offline
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2023-06
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2022-10
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-10
- Byzantinistische Organisation
- Internationale Organisation (Paris)
- Verbandsgründung 1948