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Askja

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Vorlage:Infobox Berg

Datei:Askeregnen-1875-03-mohn-1877.jpg
Richtung des Ascheregens von 1875
Datei:Drekagil-pjt1.jpg
Drekagil-Schlucht

Bei der Askja handelt es sich um einen Vulkan nördlich des Vatnajökull in Island; er beherrscht als Zentralvulkan das ca. 200 km lange gleichnamige Vulkansystem.

Der Vulkan gehört inzwischen zum Vatnajökull-Nationalpark.

Name

Der Name des Vulkans bezieht sich auf das isländische Wort askja, das in allgemeiner Sprache „Schachtel“,<ref>H. U. Schmid: Wörterbuch Isländisch-Deutsch. Buske, Hamburg 2001, S. 9.</ref> in der Geologensprache jedoch „Caldera“ bedeutet.

Zentralvulkan Askja

Der Vulkan setzt sich aus mindestens drei ineinander verschachtelten Calderen (ca. 45 km²) zusammen, welche zusammen das Dyngjufjöll-Bergmassiv bilden.<ref name="GVP">{{

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  }}

}}</ref> In der Mitte der jüngsten, in der vulkanotektonischen Episode von 1875 entstandenen Caldera befindet sich der See Öskjuvatn, mit 220 m einer der tiefsten Seen Islands. Auch der kleinere, ebenfalls von einem See ausgefüllte Víti-Krater befindet sich in der Caldera. Die älteste belegte Calderenbildung fand um 8910 v. Chr. statt.<ref name="GVPe">{{

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}}, siehe: „Eruptive History“.</ref>

Die Askja erhebt sich bis zu 800 m über die sie umgebenden Hochebenen<ref name="Thor">Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: Iceland. Classic Geology in Europe 3. Terra, Harpenden 2002, S. 172.</ref> und erreicht am Þorvaldstindur, am Rand der Caldera in den Dyngjufjöll, eine Höhe von 1510 m.<ref>Ísland Vegaatlas. Ferðakort, Reykjavík 2006, S. 20.</ref>

Vulkansystem Askja

Datei:138 OESKJUVATN.JPG
Calderasee Öskjuvatn, Dyngjufjöll im Hintergrund
Datei:Iceland near Dettifoss 1972.jpg
Blick vom Dettifoss auf die Schlucht Jökulsárgljúfur mit zum Askja-System gehörender Kraterreihe im Hintergrund; sie quert die Schlucht am Hafragilsfoss
Datei:2008-05-23 02 Road No 1 at Hrossaborg with Herðubreið in the far Background.jpg
Bei Hrossaborg, Herðubreið links im Hintergrund

Der Zentralvulkan beherrscht ein ca. 200 km langes, von Südwest nach Nordost ausgerichtetes Spaltensystem. Zu ihm gehört z. B. der Schildvulkan Kollóttadyngja.<ref name="GVP" />

Ausdehnung

Das Vulkansystem erstreckt sich vom Zentralvulkan Askja selbst, der in ca. 40 km Entfernung südwestlich vom Tafelvulkan Herðubreið und der Oase Herðubreiðarlindir liegt, über 150 km nach Norden bis zur Halbinsel Melrakkaslétta. Gleichzeitig reicht es noch ca. 30 km vom Zentralvulkan nach Süden.

Mit einer Gesamtlänge von ca. 200 km, aber einer Breite von weniger als 20 km handelt es sich laut T. Thordarson um das längste Vulkansystem Islands.<ref name="Thor" /> Allerdings haben andere Forscher die Gesamtlänge auf 120 bzw. 170 km eingeschränkt, je nachdem, ob man einen nördlichen scheinbaren Abbruch als dessen Ende oder als Lücke in ihm sehen will.<ref name="The fissure swarm">Ásta Rút Hjartadóttir: Vorlage:Webarchiv Univ. of Iceland, MS thesis, 2008.</ref>

Diverse zugehörige Krater und vulkanische Berge

Zum System der Askja gehören beispielsweise der Tafelvulkan Herðubreið, der Palagonitrücken Herðubreiðartögl sowie die Schildvulkane Kollóttadyngja, Flatadyngja und Svartadyngja.

Die Krater des Sveinagrabens (isl. Sveinagjá) befinden sich ca. 50 km nördlich des Zentralvulkans parallel zum Vulkansystem Fremrinámur. In der Nähe des Wasserfalls Dettifoss befinden sich weitere Krater.

Ebenfalls Teil des Systems ist der Aschenkrater Hrossaborg direkt südlich des Hringvegur, etwa 20 km östlich des Námafjall. Er entstand in einer großen hydromagmatischen Eruption vor ca. 7.000 Jahren.<ref>Thor Thordarsson, ebd., S. 173.</ref>

Eruptionsgeschichte

Prähistorische Ausbrüche

Es lassen sich an der Askja vulkanische Aktivitäten nachweisen, die bis mehrere hunderttausend Jahre zurückreichen.<ref name="Thor" />

Größere Basalteruptionen im Holozän waren die Gígöldur sowie Ausbrüche, die die Lavafelder Holuhraun und Þorvaldshraun schufen.<ref>Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: Iceland. Classic Geology in Europe 3. Terra, Harpenden 2002, S. 172 f.</ref>

Abgesehen von der großen calderenbildenden Eruption um 8500 v. Chr. im Südosten des Zentralvulkans lassen sich um 2050 v. Chr. z. B. Ausbrüche an der Flatadyngja und in anderen Gegenden im Nordosten des Zentralvulkans belegen, die explosive wie effusive Phasen beinhalten, wozu auch die Bildung eines Lavasees zählt; ähnliche Phänomene stellt man um 1250 v. Chr. fest, wobei sich diesmal die Aktivität auf den Zentralvulkan und Litladyngja konzentrierte. In beiden Fällen lassen sich sowohl Eruptionen an einem Hauptkrater wie auch an weiter entfernten Spalten belegen.<ref name="GVPe" />

Ausbrüche nach der Besiedelung und Entstehung der jüngsten Caldera

Seit der Besiedelung werden bis Ende des 19. Jahrhunderts zwei Ausbrüche im Askja-System vermutet (1300 und 1797), die aber beide bisher nicht genau nachgewiesen werden konnten.<ref name="GVPe" />

Die Askja-Feuer

Eine lang anhaltende vulkanotektonische Episode setzte an der Askja hingegen im Jahre 1874 ein. Sie hielt mit Unterbrechungen bis 1929 an, enthielt Riftepisoden, effusive und explosive Eruptionen sowohl am Zentralvulkan als auch an entlegeneren Teilen des Vulkansystems und wurde als sog. Askja-Feuer bekannt.<ref name="Thor1">Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: Iceland. Classic Geology in Europe 3. Terra, Harpenden 2002, S. 175.</ref>

Dabei entstanden im März 1875 in einer Plinianischen Eruption die jüngste Caldera der Askja ebenso wie der kleinere Víti-Krater.

Schon im Februar 1874 sah man Dampfwolken über dem Gebirgszug der abgelegenen Dyngjufjöll. Im Dezember desselben Jahres erschütterte eine auch in den besiedelten Gebieten spürbare Serie heftiger Erdbeben die Gegend. Im Januar 1875 erkannte man Rauchsäulen und Feuer. Möglicherweise entstammt dieser mehrheitlich effusiven Phase das basaltische Lavafeld Holuhraun.<ref name="Thor1" />

Im Februar 1875 fuhren einige Leute aus der Gegend des Mývatn zur Askja. Dort sahen sie im Südosten der Caldera Springquellen aus Schlamm, aber keinen richtigen Vulkanausbruch.<ref name="Ísl">Th. Einarsson u. a. (Hrsg.): Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 2. bindi. 1989, S. 913 f.</ref> Allerdings hatte sich dort der Boden um zehn Meter gesenkt.<ref name="Thor1" />

Nur drei Tage später setzte eine effusive Eruption am Sveinagraben ein. Dabei handelt es sich um ein 30 km langes Grabensystem 50 km nördlich des Zentralvulkans. Während der mehrere Monate lang anhaltenden Ausbrüche wurden dort ca. 0,2–0,38 km³ an Laven produziert.<ref>Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: Iceland. Classic Geology in Europe 3. Terra, Harpenden 2002, S. 175 f.</ref>

Am 29. März 1875 ist der Beginn der explosiven Hauptphase anzusetzen. In der Folge einer Plinianischen Eruption regnete es ab 3:30 Asche über Ostisland. Als im Sommer 1876 der dänische Geologe Frederik Johnstrup zur Ausbruchsstelle kam, erkannte er, dass hier eine Magmakammer, nachdem sie sich entleert hatte, in sich zusammengestürzt war. Dabei hatte sich in der vorhandenen eine kleinere weitere Caldera gebildet mit den Maßen 4580 × 25008 m, deren tiefster Punkt 238 m unterhalb des Bodens der Hauptcaldera lag. Das Volumen des Einbruchskraters beträgt etwa zwei Kubikkilometer, mehr als das Doppelte des eruptierten Gesteins, was darauf schließen lässt, dass sich noch ein beträchtlicher Teil des Magmas als Intrusionen in den Calderenwänden oder an anderen Stellen im Vulkansystem befindet.<ref name="Thor2">Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: Iceland. Classic Geology in Europe 3. Terra, Harpenden 2002, S. 176.</ref>

Schon kurz darauf bildete sich das Maar Víti in einer hydromagmatischen Eruption.<ref name="Thor2" />

In der Folge sollte sich herausstellen, dass es sich um den zweit- oder drittstärksten explosiven Vulkanausbruch seit dem Beginn der Besiedelung in Island handelte (nach Hekla 1104 und Öræfajökull 1368). Der Ascheregen war besonders in den Ostfjorden so heftig, dass Weideland auf längere Zeit hinaus vergiftet wurde und zahlreiche Menschen auswanderten, vor allem aus dem ohnehin schwer besiedelbaren Gebiet der Jökuldalsheiði. Der Vulkan war vorher praktisch gar nicht bekannt gewesen.<ref name="Ísl" />

Zur selben vulkanotektonischen Episode zählt man Ausbrüche im Askja-Vulkansystem zwischen 1920 und 1930. Hierbei gab es fünf einzelne Eruptionsserien an ringförmigen Ausbruchsspalten um die Caldera der Askja sowie eine Spalteneruption an einer sechs Kilometer langen Ausbruchsspalte am Südrand des Zentralvulkans, die das Lavafeld Þorvaldshraun produzierte.<ref name="Thor2" /> Diese Ausbrüche waren vor allem effusiv und spielte sich in zwei Phasen ab: von 1921 bis 1923 und von 1926 bis 1930. Das Ergebnis waren die Lavafelder Bátshraun (Austurfjöll), Mývetningarhraun, Kvíslahraun und Suðurbotnahraun. Während der zweiten Ausbruchsphase entstanden u. a. ein Schlackenkegel im See Öskjuvatn und das Lavafeld Þorvaldshraun.<ref name="Ísl" />

In den 1960er Jahren

Die bislang letzte Ausbruchsserie ereignete sich in den 1960er Jahren. Vom 26. Oktober 1961 bis in den November desselben Jahres bauten sich neue Krater auf und schufen das Lavafeld Vikrahraun.<ref name="Ísl" /> Die Krater befinden sich an einer 0,6 km langen von Westen nach Osten ausgerichteten Spalte an der Ostseite der Askja-Caldera. Zu Beginn des effusiven Ausbruchs sah man 500 m hohe Lavafontänen. Das Produkt, ein Aa-Lavafeld, bedeckte sechs Quadratkilometer. Es wurde durch Pahoehoe-Laven auf elf Quadratkilometer erweitert.<ref name="Thor1" />

Neuere Entwicklungen

Von 1988 bis 2007 hatte man ein Einsinken der Magmakammer beobachtet.<ref name="Rymer">H. Rymer: New mass increase beneath Askja volcano, Iceland – a precursor to renewed activity? In: Terra Nova, 2010, 22, S. 309–313 (englisch). doi:10.1111/j.1365-3121.2010.00948.x</ref>

Seit 2007 scheint sie sich jedoch wieder zu füllen. Man vermutet Magmaansammlungen in ca. drei Kilometer Tiefe, was auf eine neuerliche aktive Phase hindeuten könnte.<ref name="Rymer" /> Die Erdbebentätigkeit hat zugenommen.<ref>vgl. z. B. Tremor Measurements at Askja. Icelandic Met Office, 24. Juli 2011 (englisch); abgerufen am 24. Juli 2011</ref>

In der Nacht vom 23. auf den 24. Juli 2014 ereignete sich ein Erdrutsch, bei dem sich ein ca. 1 km breites Stück der Kraterwand löste; geschätzte 50 Mio. m³ Gestein glitten ab und lösten im Öskjuvatn mehrere ca. 50 m hohe Tsunamis aus, die sogar den benachbarten Kratersee Víti erreichten. Als Auslöser wird Destabilisierung des Untergrunds durch starkes Tauwetter vermutet.<ref>icelandreview.com abgerufen am 19. August 2014.</ref>

NASA-Astronautentraining

Im Rahmen des Apollo-Programms führte die NASA in den 1960er Jahren diverse geologische Exkursionen (engl. Geologic Field Trips, kurz GFTs)<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> durch, von denen zwei in Island am Rande der Askja sowie in der Nähe von Krýsuvík auf der Reykjanes-Halbinsel bestritten wurden. Die erste Exkursion fand vom 12. bis 16. Juli 1965 statt und betraf die ersten drei Astronautengruppen, die zweite Exkursion betreffend die Astronautengruppen vier und fünf, darunter auch der spätere erste Mensch auf dem Mond Neil Armstrong, wurde vom 2. bis 8. Juli 1967 absolviert.<ref name="NASA_PDF">Vorlage:Internetquelle</ref> Ziel der Exkursionen war es, einerseits die Astronauten in geologische Konzepte einzuführen und damit bestmöglich auf die auf dem Erdtrabanten wahrscheinlich anzutreffende Geologie vorzubereiten und andererseits die Besatzungen von spezifischen Mondmissionen zielgerichtet auszubilden. Dabei wurde auch das sogenannte Moon Game absolviert, eine Übung mit dem Zweck, den Aufenthalt auf dem Mond zu simulieren und repräsentative Proben aus der Umgebung zu sammeln.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Im Anhang der offiziellen NASA-Dokumentation heißt es zu den Exkursionen in Island:

Vorlage:Zitat

Beide Exkursionen wurden von den isländischen Geologen Sigurður Thórarinsson und Guðmundar Signaldson geleitet.

Deutsche Forscher an der Askja

Die Expeditionen von Knebel und Grumbkow

Datei:KnebelRudloffMonument-pjt.jpg
Denkmal für von Knebel und Rudloff

Im Jahre 1907 verunglückten zwei Deutsche während einer Expeditionsfahrt auf dem Öskjuvatn. Es handelte sich dabei um den Naturforscher Walther von Knebel und den Maler Max Rudloff, beide aus Berlin.<ref name="Íslandshandbókin1">Th. Einarsson u. a. (Hrsg.): Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 2. bindi. 1989, S. 914.</ref> Beide gelten seit dem 10. Juli 1907 offiziell als vermisst, da ihre Leichen nie gefunden wurden.

Der einzige Überlebende und somit Gewährsmann der kleinen Expedition, der damalige Student der Geologie Hans Spethmann, der zum Zeitpunkt des Geschehens weit entfernt vom Unglücksort Öskjuvatn in der Askja Forschungen betrieb, fand nach der Rückkehr zur Basis die beiden Forscher und das Boot nicht mehr vor. Er begleitete die von den isländischen Behörden sofort eingeleitete Suchexpedition Anfang August zur Askja, um das Schicksal seiner Gefährten aufzuklären.<ref>Gert Kreutzer: 100 Jahre deutsche Islandgesellschaften. In: Europa-Nachrichten, 26. November 2014, Nr. 11 (b-b-e.de).</ref> Die Suche nach ihnen verlief erfolglos.

Die Verlobte Knebels, Ina von Grumbkow, startete ihrerseits im Juli 1908 gemeinsam mit dem Berliner Geologen Hans Reck eine erneute Suchexpedition zur Askja, um mehr über das mysteriöse Verschwinden zu erfahren, was ihr aber auch nicht gelang. Ihre an Strapazen reichen Nachforschungen waren eine sehr ungewöhnliche Tat für eine Frau der damaligen Zeit. Sie schrieb ein Buch darüber.<ref>Ina von Grumbkow: Ísafold. Reisebilder aus Island. isafold.de</ref> Ina v. Grumbkow ließ zudem ein Denkmal zu Ehren der Vermissten errichten, das sich an der Westseite des Sees befindet.<ref name="Íslandshandbókin1" /> Die etwa 4 m hohe Steinpyramide aus dem Jahr 1908 wurde am großen Kratersee vom Islandkenner und Autor Frank Schroeder 1994 wiederentdeckt.

Auf den Begleiter und späteren Ehemann Ina von Grumbkows namens Hans Reck gehen grundlegende Forschungsergebnisse zur Askja zurück. Das Schicksal der beiden deutschen Islandforscher von Knebel und Rudloff ist bis heute nicht restlos geklärt.<ref name="The fissure swarm" />

Weitere deutsche Wissenschaftler

Auch konzentrierten sich weitere deutsche Forscher in den 1930er Jahren auf die Erforschung und Kartografierung des Sveinagrabens. Sie beschäftigten sich allerdings auch mit dem Askja-Zentralvulkan und der Herðubreið.<ref name="The fissure swarm" />

Drekagil, Hvannalindir und Kverkfjöll

5 km östlich des Öskjuvatn liegt Vorlage:Coordinate Drekagil, die Drachenschlucht. Diese fällt durch ihre markanten Gesteinsformationen auf und endet nach etwa 300 Metern bei einem Wasserfall.

25 km südöstlich der Askja befindet sich die seit 1973 unter Naturschutz<ref>T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 2. bindi. 1989, S. 920 f.</ref> stehende Oase Vorlage:Coordinate Hvannalindir. Hier soll sich Ende des 18. Jahrhunderts der Gesetzlose Fjalla-Eyvindur mit seiner Frau einige Jahre aufgehalten haben.

Etwa 40 km südlich der Askja liegt das vulkanische Gebirge Vorlage:Coordinate Kverkfjöll mit Gletscher und aktivem Geothermalgebiet.

Trivia

Siehe auch

Literatur

  • Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: Iceland (Classic Geology in Europe 3). Terra Publishing, Harpenden 2007, ISBN 1-903544-06-8.
  • Lutz Mohr: Island – Faszination und Geheimnis. Tragödie deutscher Forscher auf isländischem Kratersee. Zum Nationalfeiertag Islands am 17. Juni. In: Greifswalder Blitz am Mittwoch, 14. Juni 1995, Jahrg. 2, Nr. 48, S. 1 f.
  • Frank Schroeder: Die Eisumschlungene. Spurensuche auf Island. LundiPress Verlag, Eichstätt 1995, ISBN 3-9801648-3-7.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Wissenschaftliche Beiträge

Andere

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Normdaten