Asiatischer Hahnenfuß
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| Asiatischer Hahnenfuß | ||||||||||||
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| Datei:Nesher, Park Nesher, Wadi Katia 150.JPG
Ranunculus asiaticus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ranunculus asiaticus | ||||||||||||
| L. |
Der Asiatische Hahnenfuß (Ranunculus asiaticus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Hahnenfuß (Ranunculus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die Zuchtformen werden als Zierpflanze in Parks und Gärten sowie als Schnittblume verwendet und werden auch Floristen-Ranunkel, Riesenranunkel oder Topfranunkel genannt.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Der Asiatische Hahnenfuß wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 30 Zentimetern erreicht. Dieser Geophyt bildet Speicherwurzeln als Überdauerungsorgane und Rhizome.<ref name="FOI" /> Der Stängel ist nur spärlich verzweigt.<ref name="FNC" />
Die wechselständigen<ref name="FOI" /> Laubblätter sind unterschiedlich geformt: Die grundständigen Laubblätter sind oft ungeteilt, doch die meisten Laubblätter sind geteilt, je weiter oben im Stängel, umso schmaler.<ref name="FNC" /> Der Blattrand ist gezähnt bis gesägt.<ref name="FOI" />
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im Frühling. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch.<ref name="FOI" /> Es sind fünf bis sieben leuchtend gefärbte Blütenhüllblätter vorhanden. Die Blütenfarben reichen von weiß über cremefarben bis gelb, orange bis lachsfarben nach karminrot und von rosafarben bis purpurrot; sie können einfarbig oder mehrfarbig sein. Die vielen Staubblätter sind schwärzlich-violett, mahagonibraun oder hell-lohfarben.<ref name="FNC" />
Die Fruchtstände sind zylindrisch.<ref name="FNC" />
Der Asiatische Hahnenfuß ist diploid mit einer Chromosomenzahl von 2n = 16.<ref name="AFE" />
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet ist der östliche Mittelmeerraum: Ägypten, das nördliche Libyen, Zypern, Iran, Irak, Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei und Kreta.<ref name="GRIN" />
Taxonomie
Die Erstveröffentlichung von Ranunculus asiaticus erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 552.<ref name="SpPl" /> Ein Synonyme für Ranunculus asiaticus <templatestyles src="Person/styles.css" />L. sind: Cyprianthe asiatica <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Freyn, Ranunculus flammipetalus <templatestyles src="Person/styles.css" />Gand., Ranunculus asiaticus subsp. latilobus <templatestyles src="Person/styles.css" />Vierh., Ranunculus asiaticus subsp. tenuilobus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boiss.) Vierh.<ref name="Tropicos" /><ref name="Euro+Med" />
Kultivierung
Der Asiatische Hahnenfuß, in der Antike als „Wilder Eppich“ (lateinisch Apium silvestre)<ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 158.</ref> angesehen, gehört zu den wenigen Arten der großen Gattung der Hahnenfüße, die als Zierpflanze gezüchtet werden, lange Zeit war er sogar die einzige Art. Zuchtlinien werden als Schnittblumen und als Stauden vermarktet.<ref>Margherita Beruto, Mario Rabaglio, Serena Viglione, Marie-Christine Van Labeke, Emmy Dhooghe: Ranunculus. In: Johan van Huylenbroeck (Hrsg.): Ornamental Crops (= Handbook of Plant Breeding. Band 11). Springer Verlag, Cham 2018. doi:10.1007/978-3-319-90698-0_25</ref> Die zahlreichen Züchtungen weichen in vielen Merkmalen von der Wildform ab, besonders durch die „gefüllten“ Blüten. Blütenfarbe der Zuchtformen ist rot, rosa, purpurn, gelb und weiß, einige zweifarbig. Mit Einstufung in die Winterhärtezone 8 (nach der Skala des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums) sind sie in Deutschland nur in wintermilden Regionen im Freiland verwendbar. In der Regel werden die Rhizome in kälteren Regionen im Sommer, nach der Blüte, ausgegraben und frostsicher gelagert, sie müssen dann im Frühjahr vor dem Auspflanzen vorgezogen werden. Wegen des großen Aufwands werden sie auch als Einjährige verwendet.<ref>Ranunculus asiaticus Missouri Botanical Garden, Gardening, Plant Finder, abgerufen am 27. September 2024.</ref>
Anerkennung
Am 1. März 2023 gab Canada Post, Kanadas Postverwaltung, eine Briefmarke mit dem Bild Ranunculus asiaticus heraus. Die Briefmarke wurde in Heftchen und Rollen sowie als Block ausgegeben.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ranunculus.] In: Canada Post. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Bilder
Alle Bilder stammen aus Zypern:
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Mit weißen Blüten
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Mit weißen rotrandigen Blüten
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Mit gelben Blüten
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Mit roten Blüten
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="Tropicos"> Ranunculus asiaticus bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FNC"> Eintrag in der Flora of North Cyprus. </ref> <ref name="FOI"> Avinoam Danin: Flora of Israel Online. Ranunculus asiaticus. </ref> <ref name="SpPl"> Carl von Linné: Species Plantarum. Band 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 552 (Digitalisat). </ref> <ref name="AFE"> Jaakko Jalas, Juha Suominen (Hrsg.): Atlas Florae Europaeae. Distribution of Vascular Plants in Europe. 8. Nymphaeaceae to Ranunculaceae. Akateeminen Kirjakauppa, The Committee for Mapping the Flora of Europe & Societas Biologica Fennica Vanamo, Helsinki 1989, ISBN 951-9108-07-6, S. 161. </ref> <ref name="Euro+Med"> E. Hörandl, Eckhard von Raab-Straube (2015+): Ranunculeae. –Datenblatt Ranunculus asiaticus In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> </references>