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Aruwimi

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Vorlage:Infobox Fluss Der Aruwimi, im Oberlauf Ituri genannt, ist ein 1.287 km langer rechter Nebenfluss des Kongo in der Demokratischen Republik Kongo, Afrika.

Verlauf

Datei:Aruwimi.png
Der Kongo in blau und der Aruwimi in rot

Er entspringt als Ituri im Nordosten der DR Kongo in der Provinz Ituri. Von seiner Quelle, die sich westlich der Zentralafrikanischen Schwelle in den Nordwestausläufern des Blauen Gebirges befindet, fließt der Ituri entlang dieses Gebirges vorerst nach Süden. Danach knickt er nach Nordwest West ab und erreicht etwa 150 km weiter Bomili, an der Mündung des Nepoko. Ab dort wird er Aruwimi genannt. Bald darauf schwenkt er in südwest westliche Richtung um über 150 km weiter bei Basoko in den Kongo zu münden.

Flussgeschichte

Datei:Paleo Lake Obweruka.png
Der Verlauf der Flüsse im Gebiet des heutigen Viktoriasees im späten Miozän bis zum Pliozän zwischen 8 und 2.3 Ma

Es gibt Hinweise, dass der Niederschlag im Gebiet des heutigen Viktoriasees, des Mount Elgon und das Gebiet des heutigen Kyogasees, ursprünglich nach Westen in den Paleo Lake Obweruka floss, dessen Abfluss der Aruwimi war.

Bei der Entstehung des westlichen Arms des Ostafrikanischen Grabenbruchs wurden die Ränder der Bruchkanten angehoben und es entstand das Becken des heutigen Viktoriasees. Durch die Hebung und zusätzlich das Absacken des Grabens selbst, wurde eine neue Wasserscheide gebildet. Nach weiteren Hebungen wurde der Abfluss nach Westen unterbrochen und das Wasser des heutigen Nils fing an nach Norden zu fließen. Die Flüsse Kafu, Katonga und Ruizi drehten ihre Fließrichtung um. Vergleichbares hat sich auch an den Koki-Seen abgespielt, die bei Hochwasser immer noch nach Westen in den Kagera abfließen.<ref>Palaeozoic Glaciers to Neogene River Reversal: The 300Ma History of the Katonga Valley in South West Uganda</ref><ref>The water balance of Lake Kyoga, Uganda</ref><ref>Freshwater Molluscs of the Nile Basin, Past and Present, 2009, abgerufen am 14. Februar 2026</ref><ref>Thermochronology, Landscape Evolution and Hydrogeology of the Katonga Valley in South West Uganda</ref>

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references/>

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