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Artur Schwarz

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{{#if: befasst sich mit dem Filmarchitekten Artur Schwarz. Zum Kunsthistoriker siehe Arturo Schwarz; zu anderen Personen siehe Arthur Schwarz.

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}} Artur Schwarz, auch Arthur Schwarz geschrieben, (* 2. September 1890 in Berlin<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref><ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>; † 4. Oktober 1957 ebenda; vollständiger Name: Artur Ernst Wilhelm Schwarz) war ein deutscher Filmarchitekt.

Leben

Arthur Schwarz war ein Sohn von Reinhold Wilhelm Robert Schwarz und dessen Ehefrau Henriette Caroline Schwarz geb. Lange.

Schwarz erhielt seine Berufsausbildung zum Theatermaler an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Anfänglich arbeitete er in einem Ausstattungsbetrieb, den Kunstwerkstätten Obronski, Impekoven & Cie., die sich auf Theaterausstattungen, Dekorations- und Kostümentwürfe spezialisiert hatten. Dort knüpfte Schwarz Kontakte zur Berliner Bühnenwelt und war, nur unterbrochen vom Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg von 1915 bis 1918, bis in die 1930er Jahre hinein mit allen Bereichen des Kulissenbaus beschäftigt. Seit 1920 arbeitete er auch als Architekt.

In den ausgehenden 1920er Jahren wechselte Schwarz als Szenenbildner zum Film, zunächst als Zuarbeiter des Wiener Kollegen Julius von Borsody. Fortan war es meist seine Aufgabe, die Entwürfe bedeutenderer Kollegen umzusetzen. 1931 zeichnete er als Designer wie als Ausführer für seine bekannteste und beste Leistung verantwortlich, als er in dem völkerversöhnenden Drama Niemandsland eine realistische Szenerie der Schützengräben des Ersten Weltkriegs kreierte. Mitte der 1930er Jahre war er mehrfach Partner des berühmten Kollegen Emil Hasler. Während des Zweiten Weltkriegs war Schwarz vor allem für die Berlin-Film tätig.

Schwarz heiratete am 28. Dezember 1935 die Bankangestellte Eugenie Erika geb. Gaedicke.<ref name=":0" />

Nach Kriegsende gehörte Artur Schwarz bis zu seinem Lebensende dem Architektenkollektiv der DEFA an und kooperierte vor allem mit den Szenenbildnern Willy Schiller und Willi Eplinius. Nach 1952 wurde er fast nur noch mit kleineren Hilfsarbeiten betraut.

Artur Schwarz machte sich in Fachkreisen auch einen Namen als Experte für ostasiatische Kunst.

Filmografie

Literatur

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 7 (R–T). Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 205.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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