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Artopia

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Der Künstler-Freistaat Artopia wurde im August 1979, als Neben-Event zur 35. Jahrestagung des Europäischen Forums Alpbach, in dem Tiroler Ort Alpbach von André Heller, Gustav Peichl und dem Grazer Aktionisten und Videoexperten Horst Gebhard Haberl gegründet.<ref name="spiegel-40348713">KÜNSTLERSTAAT: Igel gegen Grätzel. In: Der Spiegel. Nr. 35, 1979 (online27. August 1979).</ref><ref>https://www.kunstsenat.at/mitglieder/peichl.htm Österreichischer Kunstsenat – Gustav Peichl: gründet mit André Heller und Horst Gebhard Haberl in Alpbach den 8-Tage-Kunst-Staat Artopia</ref><ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) Who Is Who In Österreich – Gustav Peichl: Gründung des 8-Tage Kunst-Staats „Artopia“ Alpbach</ref><ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 5. Januar 2014 im Internet Archive) Deutscher Künstlerbund – N.N.: Kunstexperiment »Artopia« in Alpbach, Seite 22</ref>

Der Name Artopia ist eine Symbiose aus dem Wort „Art“ (Kunst) und „Utopie“ – der Namensgeber war Horst Gebhard Haberl.

Laut André Heller sollte es ein Ort sein zum „Auszittern, zum Besinnen, zum Umsetzen von Sehnsüchten“ für alle „Verzweifelten, Euphorischen, Hoffnungslosen, Wachsamen“. Der „Künstler-Freistaat“, der ursprünglich für zehn Tage ausgelegt war, bestand tatsächlich aber nur acht Tage.

Der österreichische Künstler Fedo Ertl beteiligte sich mit den Objekten „Europakonserve + Wandergrenzstein“.<ref>http://www.kulturserver-graz.at/v/ertl.html KulturServerGraz – Fedo Ertl: Preise und Stipendien / Projekte und Ausstellungen</ref>

Das Artopia-Emblem war die einen Igel darstellende Zeichnung des österreichischen Malers Johann Hauser.

Der US-amerikanische Rockmusiker Frank Zappa soll laut späteren Sekundärquellen von André Heller im Rahmen des Artopia-Events mit der Komposition einer Signation für die täglichen Fernsehberichte beauftragt worden sein. In einigen Quellen werden dafür die Bezeichnungen „Artopia Hymn“ (Artopia Kuckuck – Gloria!) und „Artopia Signation“ genannt, jedoch liegen hierfür keine verlässlichen Primärquellen vor.<ref>https://wiki.killuglyradio.com/wiki/Peter_Wolf Zappa wiki jawaka – Peter Wolf, „Artopia Hymn“ and „Artopia Signation“</ref>

Für den Artopia-Event wurde eigens ein Kabelfernsehen mit einer Reichweite von zwei Kilometern eingerichtet. Gehisst wurde eine weiße Fahne und täglich erschien eine Zeitung namens „Artopia Press“.<ref>„Wir kennen uns aus Alpbach“. In: DiePresse.com. 17. August 2012, abgerufen am 26. Januar 2018.</ref>

Literatur

  • Gustav Peichl: Der Doppelgänger, Boehlau Verlag, ISBN 978-3-205-78879-9

Weblinks

Einzelnachweise

<references />