Arroganz (Band)
| Arroganz | |
|---|---|
Arroganz bei einem Liveauftritt in Thüringen im Jahr 2012 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Cottbus, Deutschland |
| Genre(s) | Black Metal, Death Metal |
| Gründung | 2008 |
| Website | www.arroganz.info |
| Gründungsmitglieder | |
| -K- | |
Gesang, E-Gitarre |
-M- (bis 2013) |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, E-Bass |
-K- |
| -T- (seit 2009) | |
E-Gitarre |
-P- (seit 2013) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Schlagzeug |
-L- (2008–2009) |
Arroganz ist eine deutsche Metal-Band aus Cottbus. Der Musikstil stellt eine Mischung aus Death- und Black-Metal dar.<ref name="infopdf"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arroganz Bandinfo. ( vom 24. Juli 2013 im Internet Archive; PDF; 190 kB), blacksmithrecords.eu (deutsch, englisch); abgerufen am 11. März 2013</ref>
Geschichte
Arroganz wurde Anfang 2008<ref name="darkfeather">Holger Warschkow: Arroganz – Erste Europa-Tour steht vor der Tür. (PDF; 22 MB) In: Dark Feather, Ausgabe 15, März 2011, Leipzig 2011; darkfeather.de (PDF S. 72) abgerufen am 11. März 2013</ref> durch -K- und -M- in Cottbus gegründet.<ref name="chronicle"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte ( vom 23. September 2015 im Internet Archive), hellishhordes.com, abgerufen am 11. März 2013 (englisch)</ref> Die beiden Musiker kannten sich schon seit der Jugend und spielten zuvor bereits zusammen in einer Band und in diversen anderen Projekten.<ref name="darkfeather" /> Wenige Monate nach der Gründung stieß -L- als Schlagzeuger zur Band dazu.<ref name="chronicle" /> Durch erste Auftritte auf Underground-Konzerten und kleinen Festivals<ref name="chronicle" /> konnte Arroganz bereits 2008/2009 lokale Bekanntheit erreichen.
Nach einem Schlagzeugerwechsel im Sommer 2009<ref name="darkfeather" /> nahm die Band mit -T- als neuem Bandmitglied das drei Lieder umfassende Demo Burning Souls in Eigenregie auf. Nachdem die Band im Februar 2010 einen Plattenvertrag mit dem neugegründeten Cottbuser Label Blacksmith Records bekam,<ref name="newsblog"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />+++ read more news +++ ( vom 8. November 2014 im Internet Archive), hellishhordes.com, abgerufen am 11. März 2013 (englisch)</ref> wurde das Demo als EP im April 2010 offiziell veröffentlicht.<ref name="chronicle" /> Die Ep erhielt in zahlreichen Rezensionen hohe Punktezahlen und gute Kritiken.<ref>CD-Review – Arroganz – Burning Souls (Demo). metal.de; abgerufen am 11. März 2013</ref><ref>Arroganz: Burning Souls. the-pit.de; abgerufen am 11. März 2013</ref><ref>Arroganz: Burning Souls. vampster.com; abgerufen am 11. März 2013</ref> Rock-Hard-Autor Frank Albrecht kommentierte die Ep mit den Worten “Eine gelungene Synthese aus Schwarzmetal und Death Metal. Respektabel!”<ref name="infopdf" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Arroganz – Kaos.Kult.Kreation ( vom 18. Januar 2013 im Internet Archive) metal4franken.de; abgerufen am 11. März 2013</ref>
Durch das positive Feedback auf die Veröffentlichung wurde der Vertrag mit Blacksmith Records um weitere Alben verlängert.<ref name="chronicle" /> Im Sommer 2010 trat die Band auf dem Gahlen moscht Open Air und dem Wolfszeit Festival auf,<ref name="infopdf" /> und konnte in der Woche vor dem Wolfszeit Festival in acht Tagen die Aufnahmen zum Debütalbum abschließen.<ref name="newsblog" /><ref name="chronicle" /> In der zweiten Jahreshälfte 2010 begleitete Arroganz Varg auf deren Blutaar über Europa Tour sowie Dark Funeral auf der A Declaration of Hate Tour.<ref name="infopdf" /> Das erste Full-length Album von Arroganz erschien im April 2011 unter dem Titel Dark and Deathless über Blacksmith Records.<ref name="chronicle" /> Die Promotion des Albums fand im Mai 2011 im Zuge der Death Infernal Tour der schwedischen Death-Metal-Band Demonical statt.<ref name="infopdf" /><ref name="chronicle" /><ref>Frank Albrecht: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Flamme muss lodern ( vom 15. Juni 2013 im Internet Archive). In: Rock Hard, Nr. 290; abgerufen am 16. Juni 2013.</ref> Weitere Auftritte absolvierte die Band unter anderem auf dem In Flammen Open Air und dem Sick Midsummer Open Air.
Im Jahr 2012 spielte Arroganz auf dem Darkmoon Festival sowie dem Rock for Roots.<ref name="infopdf" /> Ende Juli begab sich die Band in das Blacksmith Records Studio für die Aufnahmen zum zweiten Studioalbum, die am 16. August 2012 abgeschlossen werden konnten.<ref name="newsblog" /> Im November 2012 drehte die Band zum Lied Blood Ceremony ihr erstes Musikvideo. Wenig später konnte Ende November die Produktion von kaos.kult.kreation mit dem Mastering abgeschlossen werden. Diesen Arbeitsschritt übernahm Ola Lindgren, bekannt von der schwedischen Death-Metal-Band Grave.<ref name="main"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptseite ( vom 8. November 2014 im Internet Archive), hellishhordes.com (englisch); abgerufen am 11. März 2013</ref>
Am 13. März 2013 erschien das zweite Studioalbum der Band kaos.kult.kreation über Blacksmith Records. Das Release-Konzert dazu fand am 16. März in der La Casa Bar in Cottbus statt und stellte zudem den letzten Auftritt des Gründungsmitgliedes -M- dar, der die Band aus persönlichen Gründen verließ.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. kultur-cottbus.de; abgerufen am 20. März 2013</ref> Ein Ersatz wurde bereits gefunden. Bereits vor der Veröffentlichung erhielt das Album in zahlreichen nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Webzines sehr gute Kritiken.<ref>Pressestimmen zu „kaos.kult.kreation“ (PDF) dropbox.com; abgerufen am 11. März 2013 (deutsch, englisch, schwedisch)</ref> Im deutschen Rock-Hard-Magazin wurde das Album zur „Bonusbombe“ der Ausgabe März 2013 gekürt, mit 8 von 10 Punkten bewertet und das von Frank Albrecht verfasste Review mit den Worten „Keine Frage: Arroganz stehen kurz vor dem Sprung in die höchste Liga.“ geschlossen.<ref name="rh310">Frank Albrecht: Arroganz. Kaos.Kult.Kreation. In: Rock Hard, Nr. 310, März 2013, S. 103 (Bonusbombe).</ref> Am 16. April 2013 stellte die Band mit -P- den Nachfolger von Gitarrist -M- vor.<ref>new comrade "-p-" on guitars. facebook.com; abgerufen am 15. Mai 2013</ref>
Stil
Arroganz kombiniert in ihrer Musik Death- mit Black Metal,<ref name="tfm">Rene: Arroganz – Kaos.Kult.Kreation. time-for-metal.eu, 26. Dezember 2012; abgerufen am 11. März 2013</ref><ref name="rh289">Frank Albrecht: Arroganz. Dark and Deathless. In: Rock Hard, Nr. 289, abgerufen am 11. März 2013</ref><ref name="mh">Jakob Kranz: Arroganz. Dark and Deathless. In: Metal Hammer, Ausgabe August 2011, S. 107.</ref> aufgrund des keifenden Gesangs tendiert die Musik jedoch stärker zum Black Metal.<ref name="rh289" /> Die Kompositionen fallen bis weilen anspruchsvoll und technisch aus.<ref name="storm">Oliver Wilde: Arroganz – Dark and Deathless (CD). stormbringer.at, 9. Dezember 2011; abgerufen am 11. März 2013</ref><ref name="pm">Björn Backes: Arroganz – Dark And Deathless – Extremer Mix aus den schwärzesten Zutaten! powermetal.de, 24. Oktober 2010; abgerufen am 11. März 2013</ref> Vereinzelt sind auch sphärische Melodien<ref name="pm" /> sowie Elemente des Doom-<ref name="pm" /> und Thrash-Metals<ref name="tfm" /> eingebaut. Verglichen wird die Musik von Arroganz unter anderem mit Satyricon,<ref name="mh" /> Celtic Frost,<ref name="rh310" /> Ketzer<ref name="rh310" /> und Naglfar<ref name="mh" /> sowie Desaster<ref name="rh310" /> Krisiun,<ref name="pm" /> Morbid Angel,<ref name="pm" /> Pestilence,<ref name="tfm" /> Asphyx,<ref name="tfm" /><ref name="rh310" /> Totenmond,<ref name="rh310" /> Pungent Stench,<ref name="rh310" /> Necros Christos,<ref>Stefan Döhring: Arroganz „kaos.kult.kreation“. In: Legacy, Nr. 83, Ausgabe 2-2013.</ref> und Demonical.<ref name="tfm" />
Diskografie
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Burning Souls Artwork
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Dark and Deathless Artwork
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kaos.kult.kreation Artwork
- 2010: Burning Souls (EP, Blacksmith Records)
- 2011: Dark and Deathless (Album, Blacksmith Records)
- 2013: kaos.kult.kreation (Album, Blacksmith Records)
- 2014: Tod & Teufel (Album, FDA Rekotz)
- 2017: Primitiv (Album, FDA Records)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />