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Aristarchus (Mondkrater)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Aristarchus
Aristarchus (Apollo 15)
Aristarchus (Apollo 15)
Aristarchus (Mond Äquatorregion)
Aristarchus (Mond Äquatorregion)
Position 23,74° N, 47,5° WKoordinaten: 23° 44′ 24″ N, 47° 30′ 0″ W
Durchmesser 40 km
Tiefe 3150 m<ref name="LICDB" />
Kartenblatt 39 (PDF)
Benannt nach Aristarchos von Samos (310–230 v. Chr.)
Benannt seit 1935
Sofern nicht anders angegeben, stammen die Angaben aus dem Eintrag in der IAU/USGS-Datenbank

39.99

Aristarchus ist ein Mondkrater im Nordwesten der erdzugewandten Seite des Mondes.

Datei:Herodotus + Aristarchus - LROC - WAC.JPG
Aristarchus und Umgebung
Datei:Aristarchus and Herodotus craters Apollo 15.jpg
Aristarchus und Herodotus, aufgenommen von Apollo 15.

Mit einer im Vergleich zur restlichen Mondoberfläche annähernd doppelt so hohen Albedo wird er als die hellste der großen Formationen angesehen. Der Krater ist hell genug, um mit bloßem Auge wahrgenommen zu werden, und erscheint in größeren Teleskopen blendend. Er kann auch dann noch leicht erkannt werden, wenn die Mondoberfläche größtenteils nur durch den Erdschein beleuchtet wird. Im Kraterinneren befindet sich ein zirka 860 m hoher Zentralberg.<ref name="LICDB" /> Die Entstehungszeit des Kraters wird dem kopernikanischen Zeitalter zugerechnet.<ref name="LICDB" />

Der Krater befindet sich bei 23,7° N, 47,4° W auf dem südöstlichen Rand des Aristarchus-Plateaus. Das Plateau ist bekannt für vulkanische Erscheinungen wie Rillenstrukturen, zahlreiche Beobachtungen von Leuchterscheinungen (Lunar Transient Phenomena) sowie durch Radon-Emissionen, die von der Sonde Lunar Prospector gemessen wurden.

In nordöstlicher Richtung vom Krater aus verlaufen mehrere Mondrillen, die Rimae Aristarchus, teils in Richtung auf Aristarchus C, teils etwas weiter entfernt nordwestlich des Kraters Prinz, endend westlich von Krieger C.

Der italienische Kartograf Giovanni Riccioli benannte den Krater nach Aristarchos von Samos. In seinem 1651 veröffentlichten Werk Almagestum novum gab er den später als Krater bezeichneten Strukturen auf dem Mond die Namen von bekannten Astronomen und Philosophen (Eponym). Obwohl bereits weitläufig gebräuchlich, wurde der Name erst 1935 bei einer Abstimmung der Internationalen Astronomischen Union (IAU) als offizieller internationaler Standard eingetragen.<ref name="IAU" /><ref name="Blagg" />

Liste der Nebenkrater von Aristarchus
Buchstabe Position Durchmesser Link
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Weblinks

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references> <ref name="LICDB"> A. Losiak, T. Kohout, K. O’Sulllivan, K. Thaisen, S. Weider: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Lunar and Planetary Institute, Mai 2011, abgerufen am 22. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Blagg"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="IAU"> Aristarchus im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS </ref> </references>