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Armenisches Hochland

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(Weitergeleitet von Ararathochland)

Vorlage:Infobox Gebirgsgruppe

Das Armenische Hochland (Vorlage:HyS oder Բարձր Հայք / Bardsr Hajk<ref>Vorlage:Literatur</ref>), im Deutschen auch Armenisches Gebirge<ref>Vorlage:Literatur</ref> oder Ararathochland genannt, bildet den zentralen Teil des nordanatolisch-nordiranischen Kettengebirges und umfasst im breiten Sinne auch den Kleinkaukasus.<ref name="gse">Vorlage:GSE</ref>

Je nach Definition ist das Armenische Hochland 300.000 bis 400.000 Quadratkilometer groß<ref name=":0">Vorlage:Literatur</ref> und umfasst Gebiete der Türkei (vor allem die ehemaligen armenischen Provinzen des Osmanischen Reiches), Irans, Georgiens, Aserbaidschans und fast vollständig die heutige Republik Armenien.

Viele Gebirge im Armenischen Hochland stellen eine Aneinanderreihung von Vulkanen dar. Zu diesen zählen das Dschawacheti-Gebirge, das Arsiani-Gebirge (Yalnızçam Dağları), das Geghamgebirge und der Aras Dağları (Haykakan Par).<ref name="gse" /> Die höchste Erhebung ist der Vorlage:Höhe hohe Ararat, ein ruhender Vulkan. Große Seen sind der Vansee, der Urmiasee (beide Salzseen) und der Sewansee (Süßwassersee).

Begriffsentstehung und -Verwendung

Der Begriffsbezeichnung leitet sich ab vom ursprünglichen Siedlungsgebiet der Armenier, wo Mitte des ersten oder zweiten vorchristlichen Jahrtausends die Ethnogenese des armenischen Volkes stattfand und welches bis 1915 von Armeniern bewohnt war.<ref name=":0" /> Schon im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde der Begriff im Werk „Anabasis“ von Xenophon verwendet.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Begriff des Armenischen Hochlands Europäern und Nordamerikanern geläufig.<ref>Vorlage:Literatur</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Manchmal wurde das Gebiet auch zu dieser Zeit einfach als „Armenien“ bezeichnet.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Seit dem Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 und der Verwandlung der Türkei in einen monoethnischen Nationalstaat wird der Begriff „Armenisches Hochland“ ähnlich wie andere auf die einheimischen Völker der heutigen Türkei hindeutende Namen (zum Beispiel „Pontische Bergkette“) oftmals gemieden. Dies gilt insbesondere für den Sprachgebrauch in der Türkei, aber auch für andere Länder, wo aus Rücksichtnahme auf die Türkei von dem Begriff abgesehen wird. So heißt der westliche Teil des armenischen Hochlandes, das ehemalige Westarmenien, heute Ostanatolien, obwohl früher „Anatolien“ nur das westliche Kleinasien bezeichnete, während das ehemalige Ostarmenien (ohne die 1921 im Vertrag von Kars an die Türkei abgetretenen Gebiete) mit der Republik Armenien der Region Transkaukasien (von Russland aus gesehen „hinter dem Kaukasus“) oder „Südkaukasus“ zugeordnet wird.<ref>Tessa Hofmann: Zwischen Ararat und Kaukasus. Porträt eines kleinen Landes in fünf Stichworten. In: Huberta von Voss: Porträt einer Hoffnung. Die Armenier. Lebensbilder aus aller Welt. S. 24. Hans Schiler Verlag, Berlin 2004. ISBN 978-3-89930-087-1.</ref>

Gebirgsgruppen

Der Flusslauf des Aras gliedert das Armenische Hochland in einen nördlichen und einen südlichen Bereich. Im Folgenden sind die Gebirgsgruppen mit einer Höhe über 3000 m aufgelistet.<ref name="gse" />

Nördliches Armenisches Hochland (mit Kleinkaukasus)

Südliches Armenisches Hochland

Berge (Auswahl)

Im Folgenden sind eine Reihe von Gipfeln im Armenischen Hochland und der Sabalan im Iranischen Hochland aufgelistet:

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Bilder

Literatur

  • Horst Mensching, Eugen Wirth: Fischer Länderkunde: Nordafrika und Vorderasien. Frankfurt am Main 1989, S. 258ff.
  • dtv-Perthes Weltatlas: Band 1 – Naher Osten. Darmstadt 1985, S. 9
  • Hermann von Abich: Ueber die geologische Natur des armenischen Hochlandes. Fest-Rede Dorpat 1843 (bei Google Books)

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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