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Apostelkirche (Ovenstädt)

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Datei:Ovenstädt2.jpg
Apostelkirche Ovenstädt von Süden

Die Apostelkirche im Petershagener Ortsteil Ovenstädt ist die Pfarrkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ovenstädt. Sie gehört zum Kirchenkreis Minden der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Das Kirchengebäude ist im Kern romanisch und wurde im 17. und 18. Jahrhundert verändert.<ref name="Dehio">Dehio, S. 436.</ref> Wegen ihrer Lage wenige hundert Meter vom Ufer der Weser entfernt wird die Ovenstädter Kirche auch als „Weserkirche“ bezeichnet.<ref>Kulturatlas Westfalen. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 6. März 2010.@1@2Vorlage:Toter Link/www.lwl-kultur.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Baugeschichte und Architektur

Datei:Ovenstädt Apostelkirche Grundriss Ludorff.png
Grundriss

Die Kirche wurde zwischen 1000 und 1200 erbaut, 1772 erweitert und 1987 renoviert.<ref>Willi Schmidt: Die Renovierung und Erweiterung der Pfarrkirche in Ovenstädt im Jahre 1722. Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 60 (1988), S. 135–151.</ref> Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1204.<ref name="Gemeinde"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ev.-luth. Kirchengemeinde Ovenstädt (Memento vom 25. Mai 2010 im Internet Archive)</ref> Es handelt sich um eine dreijochige Saalkirche mit Westturm. An die Südseite des mittleren und östlichen Jochs grenzt die später erbaute Sakristei.<ref name="Ludorff">Ludorff, S. 107.</ref>

Die Fenster sind flachbogig, an der Nordseite befinden sich Reste eines rundbogigen Fensters. Der Eingang an der Nordseite des Turms ist ebenfalls rundbogig, das Hauptportal an der Nordseite des Langhauses trägt einen Kleeblattbogen. Die Schalllöcher sind zweiteilig mit Mittelsäulchen.<ref name="Ludorff" />

An der Südseite des Turms ist die Jahreszahl 1640 angebracht, eine Inschrift über dem Turmeingang weist auf eine Restaurierung im Jahr 1772 hin.<ref name="Gemeinde" />

Ausstattung

Das älteste in der Kirche vorhandene Kunstwerk ist ein romanischer Taufstein in Kelchform. Der überwiegende Teil der Ausstattung ist jedoch barock, dazu gehören der Orgelprospekt von 1763 und die Orgelempore von 1724<ref name="Dehio" /> sowie Kanzel, Schalldeckel und weitere Emporen von 1772.<ref name="Gemeinde" /> Die beiden Stahlglocken im Turm wurden 1926 und 1952 gegossen.

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 25′ 2″ N, 8° 58′ 27,5″ O

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