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Antonio Baldini (Schriftsteller)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Antonio Baldini.jpg
Schriftsteller Antonio Baldini (1889–1962)

Antonio Baldini (* 10. Oktober 1889 in Rom; † 6. November 1962 ebenda) war ein italienischer Schriftsteller.

Leben

Antonio Baldini war der Sohn von Conte Gabriele Baldini und Sofia Alkaique. Er studierte an der Universität La Sapienza in Rom und schloss seine Studien 1916 ab.

1919 war Baldini Mitbegründer der Zeitschrift La Ronda<ref name="Carteggio">Kurzbiografie</ref> und seit 1931 Herausgeber der Zeitschrift La Nuova Antologia.<ref>Marino Moretti, Aldo Palazzeschi: Carteggio: 1963-1974 online</ref>

Er nahm 1941 an dem von der nationalsozialistischen deutschen Kulturpropaganda organisierten „Europäischen Dichtertreffen“ in Weimar teil. Seit 1953 war er korrespondierendes Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei.<ref>Accademici: Antonio Baldini. Accademia Nazionale dei Lincei, abgerufen am 22. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Baldini ist der Vater des italienischen Literaturwissenschaftlers Gabriele Baldini.<ref name="Carteggio" /> In den Jahren 1950 und 1959 war er Präsident der jeweiligen Quadriennale di Roma.

Werk

Baldini schrieb impressionistische Reiseskizzen, autobiographische Stücke, Kurzgeschichten, Charakterbilder und Essays. 1957 erhielt er den Antonio-Feltrinelli-Preis für sein literarisches Werk.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste der Preisträger (Memento vom 28. Juli 2014 im Internet Archive)</ref>

Werke (Auswahl)

  • Nostro purgatorio (1918; Kriegserinnerungen)
  • Michelaccio (1924; autobiographische Erzählung)
  • La dolce calamita (1929; 1940 unter dem Titel Beato fra le donne; Essays)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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