Antonina Alexandrowna Seredina
Antonina Alexandrowna Seredina ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 23. Dezember 1929 in Twer; † 2. September 2016<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ушла из жизни Середина А.А. ( vom 6. Oktober 2020 im Internet Archive) Todesmeldung auf der Website des russischen Ruder- und Kanuverbandes, 2. September 2016, abgerufen am 4. September 2016 (russisch).</ref> in Moskau) war eine sowjetische Kanutin und Olympiasiegerin.
Leben
Seredina begann erst 1954 mit dem Kanusport. Als sie zum Studium nach Moskau wechselte, schloss sie sich Spartak Moskau an. Bei der Weltmeisterschaft 1958 in Prag wurde sie im Einer-Kajak Zweite hinter Jelisaweta Kislowa und gewann zusammen mit Kislowa Silber hinter Marija Schubina und Nina Grusinzewa. Bei der Europameisterschaft 1959 in Duisburg wurde sie im Einer erneut Zweite hinter Kislowa, gewann aber mit Kislowa den Europameistertitel im Zweier-Kajak vor Schubina und Grusinzewa.
Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom gewann sie im Einzel mit 0,14 Sekunden Vorsprung auf die deutsche Therese Zenz. Im Zweier-Kajak siegte sie zusammen mit Marija Schubina vor dem deutschen Boot mit Zenz und Ingrid Hartmann.
1961 siegte Seredina bei der Europameisterschaft im Einer vor Nina Grusinzewa. 1963 bei der Weltmeisterschaft in Jajce gewann sie im Viererkajak den Weltmeistertitel. Bei den Olympischen Spielen 1964 belegte sie im Zweierkajak zusammen mit Nina Grusinzewa den vierten Platz. 1965 bei der Europameisterschaft wurde Seredina im Einzel Zweite hinter Ljudmila Chwedosjuk. Im Zweierkajak gewann sie zusammen mit Marija Schubina vor Chwedosjuk und Nadeschda Lewtschenko. Im Viererkajak saßen diese vier Ruderinnen gemeinsam im Boot und holten zusammen den Titel.
1966 bei der Weltmeisterschaft in Ost-Berlin gewann sie im Zweierkajak zusammen mit Marija Schubina Silber. Im Vierer-Kajak siegten Pinajewa-Chwedosjuk, Lewtschenko, Schubina und Seredina. 1967 belegte Seredina bei der Europameisterschaft im Einzel Platz 3. Im Zweier gewann sie zusammen mit Pinajewa, und der Vierer verteidigte seinen Titel von 1965 in derselben Besetzung. Den Abschluss ihrer Karriere bildeten die Olympischen Sommerspiele 1968 im Zweierkajak gewann sie zusammen mit Pinajewa Bronze. Der Viererkajak wurde bei den Frauen erst 1984 olympisch.
Bei den Olympischen Spielen 1972 und 1976 war Seredina als Trainerin für die sowjetische Frauenmannschaft verantwortlich.
Literatur
- Volker Kluge: Olympische Sommerspiele. Die Chronik II. London 1948 – Tokio 1964. Sportverlag Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-328-00740-7.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Vorlage:Olympedia
- Die Europameisterschaftsergebnisse: Sport Komplett
- Die Weltmeisterschaftsergebnisse 1963: Kanurennsport-Weltmeisterschaften 1963
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1948: Karen Hoff | 1952: Sylvi Saimo | 1956: Jelisaweta Dementjewa | 1960: Antonina Seredina | 1964: Ljudmila Chwedossjuk | 1968: Ljudmila Pinajewa | 1972: Julija Rjabtschinskaja | 1976: Carola Zirzow | 1980: Birgit Fischer | 1984: Agneta Andersson | 1988: Wanja Geschewa | 1992: Birgit Schmidt | 1996: Rita Kőbán | 2000: Josefa Idem | 2004: Natasa Janics | 2008: Inna Ossypenko | 2012: Danuta Kozák | 2016: Danuta Kozák | 2020: Lisa Carrington | 2024: Lisa Carrington
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1960: Marija Schubina, Antonina Seredina | 1964: Roswitha Esser, Annemarie Zimmermann | 1968: Roswitha Esser, Annemarie Zimmermann | 1972: Ljudmila Pinajewa, Kateryna Kuryschko | 1976: Nina Gopowa, Galina Kreft | 1980: Carsta Genäuß, Martina Bischof | 1984: Agneta Andersson, Anna Olsson | 1988: Birgit Schmidt, Anke Nothnagel | 1992: Ramona Portwich, Anke von Seck | 1996: Susanne Gunnarsson, Agneta Andersson | 2000: Birgit Fischer, Katrin Wagner | 2004: Katalin Kovács, Natasa Janics | 2008: Katalin Kovács, Natasa Janics | 2012: Franziska Weber, Tina Dietze | 2016: Gabriella Szabó, Danuta Kozák | 2020: Lisa Carrington, Caitlin Regal | 2024: Lisa Carrington, Alicia Hoskin
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Seredina, Antonina Alexandrowna |
| ALTERNATIVNAMEN | Середина, Антонина Александровна (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | russische Kanutin und Olympiasiegerin |
| GEBURTSDATUM | 23. Dezember 1929 |
| GEBURTSORT | Twer |
| STERBEDATUM | 2. September 2016 |
| STERBEORT | Moskau |
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