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Anschaffungswertprinzip

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Das Anschaffungswertprinzip ist in der Betriebswirtschaftslehre und in der Rechnungslegung ein Grundsatz, wonach ein Vermögensgegenstand bei seiner Anschaffung höchstens mit den Anschaffungskosten bilanziert werden darf.

Allgemeines

Das Anschaffungswertprinzip gehört zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und besagt, dass ein Vermögensgegenstand höchstens mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten in der Bilanz angesetzt werden darf, so dass ein über die Anschaffungskosten hinausgehender Wert (Wiederbeschaffungskosten) unberücksichtigt bleiben muss.<ref>Günter Wöhe, Anschaffungswertprinzip, in: Wolfgang Lück (Hrsg.), Lexikon der Rechnungslegung und Abschlussprüfung, 1998, S. 37</ref>

Inhalt

Nach {{#switch: juris

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}}{{#if: 255||[Paragraf fehlt]}}{{#if: hgb||[Gesetz fehlt]}} Abs. 1 HGB gehören zu den Anschaffungskosten zwingend folgende Bestandteile:<ref>Ernst Hache/Heinz Sander, Expert-Lexikon Bilanzierung, 1997, S. 87</ref>

   Anschaffungspreis
   - Anschaffungspreisminderungen (erhaltene Preisnachlässe)
   + Anschaffungsnebenkosten (etwa Gebühren)
   + nachträgliche Anschaffungskosten (etwa Montagekosten bei Inbetriebnahme)
   = Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten bilden die absolute Wertobergrenze bei der Bilanzierung. Wertsteigerungen oder höhere Wiederbeschaffungskosten dürfen nicht berücksichtigt werden.

Österreich und Schweiz

In Österreich ist das Anschaffungswertprinzip in {{#switch: RIS-B

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}}{{#if: 960a||[Artikel fehlt]}}{{#if: OR||[Gesetz fehlt]}} Obligationenrecht vorgesehen.

International

Beim internationalen Rechnungslegungsstandard International Financial Reporting Standards (IFRS/IAS) gelten die Anschaffungskosten ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) als grundlegende Wertkonvention für die Bewertung von Vermögensgegenständen ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}})<ref>„assets“ umfasst nach IFRS auch Bilanzierungshilfen und Rechnungsabgrenzungsposten</ref>, so dass auch hier das Anschaffungswertprinzip gilt.<ref>Wolfgang W Fischer, IAS-Abschlüsse von Einzelunternehmen, 2001, S. 74 f.; ISBN 978-3-482-53641-0</ref> Insbesondere ist das Anschaffungswertprinzip auf die Bewertung des Sachanlagevermögens ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}; IAS 16.30), Vorratsbewertung (IAS 2.9), Bewertung immaterieller Vermögensgegenstände ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}; IAS 38.74), Forderungen und Ausleihungen ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}; IAS 39.46a) und Verbindlichkeiten ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}; IAS 39.47) anzuwenden. Ein Wahlrecht besteht für Rendite-Liegenschaften ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}; IAS 40.56) und für nicht-derivative Finanzinstrumente der Kategorie Held for Trading (IAS 39.46b).<ref>Gerald Preißler/German Figlin, IFRS-Lexikon, 2009, S. 9</ref>

Für die Anschaffungskosten gelten die Standards IAS 2.11 in Verbindung mit IAS 23, IAS 17.6 ff. und IAS 38.24.<ref>Gerald Preißler/German Figlin, IFRS-Lexikon, 2009, S. 8</ref> Danach setzen sich die Anschaffungskosten wie folgt zusammen:

   Anschaffungspreis
   - Anschaffungspreisminderungen
   + Anschaffungsnebenkosten
   + nachträgliche Anschaffungskosten
   + Fremdkapitalkosten (bei {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}})
   = Anschaffungskosten

Bei qualifizierten Vermögenswerten ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) müssen anteilige Fremdkapitalkosten einbezogen werden (IAS 23.11). Hierbei handelt es sich um Vermögenswerte, deren Herstellung und Versetzung in einen verkaufsbereiten Zustand einen längeren Zeitraum von mehr als 12 Monaten benötigt (etwa Flugzeuge, Gebäude, Schiffe, aber auch wegen der Reifezeit Käse oder Wein).<ref>Gerald Preißler/German Figlin, IFRS-Lexikon, 2009, S. 117</ref>

Allerdings wird dieser Grundsatz häufig durchbrochen. Da beispielsweise eine Neubewertung der Vermögensgegenstände zum Marktwert ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}) möglich ist, führen Zuschreibungen zur Verbesserung der Ertragslage eines Unternehmens, ohne dass diese höheren Werte realisiert wurden.

Die – nicht mehr geltende – {{#if:{{#invoke:Expr|TemplateBooland}}|Vorlage:CELEX}}{{#invoke:TemplatePar|match |template=Vorlage:EU-Richtlinie |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:EU-Richtlinie |1=1=N>0 |2=1=>1951 |3=1=<=2026 |4=2=N>0 |5=2=>0 |6=2=<10000 |7=typ=* |8=vertrag=* |9=titel=* |10=konsolidiert=* |11=text=* |12=tab=* |13=format=* |14=kbytes=* |15=sprache=lang |16=abruf=* |17=fragment=* }}{{#if:|{{#switch:|Richtlinie|Durchführungsrichtlinie|Delegierte Richtlinie=|#default=Vorlage:EU-Richtlinie: Unbekannter Wert für Parameter 'Typ': Entweder Richtlinie, Durchführungsrichtlinie oder Delegierte Richtlinie muss angegeben werden.}}|}} sah nach Art. 33 vor, dass die in der IFRS-Rechnungslegung nach IAS 16.31 zulässige Aufwertung des Sachanlagevermögens ergebnisneutral in eine Neubewertungsrücklage zu passivieren war, die unter Durchbrechung des Anschaffungswertprinzips in Eigenkapital umgewandelt werden durfte. Während diese Regelungen in allen EU-Mitgliedstaaten in nationales Recht transformiert wurden, hat Deutschland auf ihre Berücksichtigung im Handelsrecht verzichtet.<ref>Elke Büsselmann, Bankenaufsicht und marktbezogenes Eigenkapital, 1993, S. 140</ref> Diese Richtlinie wurde durch die Richtlinie 2013/34/EU (Bilanz-Richtlinie)<ref>vom 26. Juni 2013, Abl. L 182/19</ref> im Juni 2013 aufgehoben. Auch diese neue Richtlinie ermöglicht nach Art. 7 Abs. 1 den EU-Mitgliedstaaten den Erlass von nationalen Vorschriften, allen Unternehmen die Bewertung des Anlagevermögens zu Neubewertungsbeträgen zu gestatten, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung zu den Anschaffungs- oder den Herstellungskosten und der Bewertung auf Neubewertungsbasis der Neubewertungsrücklage in der Bilanz unter „Eigenkapital“ zuzuführen ist.

Da es im HGB weiterhin an diesen Regelungen zur Neubewertung fehlt, kommt die Nutzung der Neubewertungsrücklagen nur für Unternehmen in Frage, die als Wertpapieremittenten an einem organisierten Kapitalmarkt auftreten wie etwa kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften. Diese sind nach der IAS-Verordnung vom Juli 2002<ref>Vorlage:EU-Verordnung</ref> verpflichtet, seit 2005 in ihren Konzernabschlüssen zwingend die IFRS anzuwenden. Hierzu regelt {{#switch: juris

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Wirtschaftliche Aspekte

Das Anschaffungswertprinzip wird nach {{#switch: juris

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Wegen der vielen Bewertungswahlrechte haben IFRS-Anwender bei vielen Bilanzpositionen ein Wahlrecht zur Bilanzierung im Einklang mit dem Anschaffungswertprinzip oder unter Durchbrechung desselben. Eine zwingende Durchbrechung des Anschaffungswertprinzips sehen nur relativ wenige Einzelvorschriften vor (IAS 11; IAS 41; teilweise IFRS 9). Die US-GAAP ähneln insofern den IFRS.

Literatur

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}}

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein