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Ann Wilson (Sängerin)

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Ann Wilson bei der Einweihung ihres Sterns auf dem Hollywood Walk of Fame (2012)

Ann Dustin Wilson (* 19. Juni 1950 in San Diego, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Sängerin und Leadsängerin der Gruppe Heart.

Karriere

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Ann und Nancy Wilson (1998)
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Ann Wilson singt auf dem Wacken Open Air 2022

Wilson trat Anfang der 1970er Jahre einer lokalen Band namens White Heart bei. Ihre jüngere Schwester Nancy folgte 1974, als Gitarrist Roger Fisher eine andere Position in der Band einnahm. Das erste Album der Gruppe unter dem neuen Namen Heart erschien 1975 unter dem Titel Dreamboat Annie.

Wilson hatte in den 1980er Jahren drei Hits als Solistin bzw. als Duettpartnerin. Diese Aufnahmen entstanden im Rahmen von Soundtracks: Almost Paradise (1984, aus Footloose) mit Mike Reno, Leadsänger von Loverboy, und Surrender to Me (1988, aus Tequila Sunrise) mit Robin Zander, Leadsänger von Cheap Trick, erreichten jeweils die Top 10 der amerikanischen Single-Charts. The Best Man in the World (1986) aus dem Soundtrack zu Auf der Suche nach dem goldenen Kind entstand ohne Duettpartner und erreichte nur den 61. Platz in den US-Charts, war aber ein großer Erfolg in den Rock-Charts von Billboard.<ref name="MuVfAWilson" />

Wilson eröffnete Mitte der 1990er Jahre zusammen mit ihrer Schwester ihr eigenes Aufnahmestudio mit dem Namen Bad Animals. Mit ihrem zweiten Bandprojekt The Lovemongers steuerte sie einige Songs zum Soundtrack des Films Singles ihres Schwagers Cameron Crowe bei und veröffentlichte vier EPs. Das Debüt der Band Whirlygig erschien 1997. Das Heart-Album Jupiter’s Darling erschien im Juni 2004.

2018 veröffentlichte sie ein Soloalbum mit dem Titel Immortal. Darauf covert sie Songs von Künstlern, die sie beeindruckt haben, darunter Leonard Cohen, Amy Winehouse, David Bowie, Lesley Gore und Tom Petty.

2021 brachte sie zwei Singles heraus: Tender Heart und The Hammer.<ref>Jon Blistein: Heart’s Ann Wilson Brings Down ‘The Hammer’ on New Song, Rolling Stone, 26. Februar 2021</ref> 2022 folgte das Solo-Album Fierce Bliss.<ref>Jörg Feyer: Ann Wilson „Fierce Bliss“. rollingstone.de, 29. April 2022, abgerufen am 3. August 2022.</ref> Die anschließende Tour mit ihrem Sideprojekt The Amazing Dawgs (auch Ann Wilson & The Amazing Dawgs) gastierte auf dem Wacken Open Air.<ref>Junkman: Ann Wilson Announces New Tour Dates; New Solo LP ‘Fierce Bliss’ Out Now. rockcellarmagazine.com, 1. August 2022, abgerufen am 3. August 2022.</ref><ref>Ann Wilson & The Amazing Dawgs May 9, 2022 El Rey Theatre Los Angeles, CA – Concert Review. vintagerock.com, abgerufen am 3. August 2022.</ref>

Privates

Wilson hat zwei adoptierte Kinder. Seit April 2015 ist sie mit Dean Wetter verheiratet.<ref>Rendee Dawn: Crazy on him: Heart’s Ann Wilson marries man she 'tried to seduce' 30 years ago, Today, 28. April 2015</ref> Mitte 2024 wurde bekannt, dass Wilson an Krebs erkrankt war. Sie unterzog sich Anfang Juli 2024 einer Operation und bis September 2024 schloss sich eine Chemotherapie an. Eine bereits laufende Tour mit Heart wurde unterbrochen und die ausstehenden Konzerte auf 2025 verschoben.<ref>Eric Todisco: Heart’s Ann Wilson announces she’s finished chemotherapy amid cancer battle. 26. September 2024, abgerufen am 27. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Jon Blistein: Heart’s Ann Wilson Undergoing Cancer Treatment as Band Postpones 2024 Tour. In: Rolling Stone. 2. Juli 2024, abgerufen am 27. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Eric Todisco: Heart’s Ann Wilson announces she’s finished chemotherapy amid cancer battle. 26. September 2024, abgerufen am 27. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie

Studioalben

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Weitere Alben

  • Fierce Bliss (2022)
  • Another Door mit Tripsitter (2023)

Singles

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Als Gastsängerin

  • 2022: Don’t Tell Me (Disturbed feat. Ann Wilson)

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="MuVfAWilson"> Ann Wilson Top Songs, auf musicvf.com </ref> </references>

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